Der vierte Abend
Heute ist die Jugendgang zum vierten Mal in Folge in unserem Jugendkreis gewesen. Heute waren es sieben Teilnehmer, einer mehr als vor einer Woche. Auffällig: Wenn „unsere“ beiden Mädels nicht dabei sind, sind die Jungs etwas weniger „brav“. Auffällig: Die Leute standen schon vor 18:00 Uhr am Treffpunkt und waren damit pünktlicher als ich. Auffällig: Sie begeben sich recht schnell an die Tische und warten darauf, dass der fromme Teil beginnt. Auffällig: Nach dem frommen Teil sind sie immer ziemlich schnell wieder weg. Es sei denn, die Mädels sind da, dann kommen sie auch mal wieder zurück.
Sehr gut: Für einen hatten wir letzte Woche in seinem Beisein um gesundheitliche Besserung gebetet und heute waren seine ersten Worte beim Hineingehen (sinngemäß): „Mir geht’s besser. Ihr habt ja auch gebetet.“
Ich merke:
Gott öffnet hier eine Tür.
Ich merke:
Wir können sie nicht „greifen“… sie suchen aktuell kaum engeren Kontakt. Der fromme Teil scheint tatsächlich einer der Hauptgründe zu sein, weshalb sie kommen. Aber dann sind sie auch wieder weg.
Ich merke:
Auf Dauer ist der bloße Freitags-Treff kein guter Zustand. Beziehungen müssen aufgebaut werden. Sich kennenlernen. Hinter die Fassade gucken. Vertrauen geben und bekommen.
Aber wer soll das leisten?
Das kann gut eine 1/3-Stelle oder mehr füllen.
Soll ich das leisten mit einem unserer Mitarbeiter?
Wenn, dann muss Gott das sehr deutlich machen.
Schön wäre es auch, wenn Gott andere, jüngere Mitarbeiter beruft – die wir aktuell noch nicht haben.
Oktober 31, 2009 at 12:15
Das ist eine ermutigende Entwicklung. Mal seh’n was Gott da noch tut. Es bleibt spannend
Oktober 31, 2009 at 12:42
Sehr geil, dass sie immer wieder kommen!
Ich schick dir mal ne mail mit Gedanken und Ideen dazu.
Oktober 31, 2009 at 1:21
auf jeden fall eine sehr coole entwicklung – segen euch weiterhin =)
Oktober 31, 2009 at 11:38
ich bin wirklich ergriffen
es ist sehr ermutigend zu lesen was gott bei euch tut
ich bete weiter für euch
November 1, 2009 at 6:41
Was bietet Ihr denn im „frommen Teil“?
Spontan hätte ich mir vorgestellt, dass sie eher zum lockeren Gespräch oder Spiel oder Musik kommen, als zum frommen Teil. Andererseits auch nicht zu erstaunlich, weil Gespräch, Spiel und Musik auch andere anbieten und sie zu Euch kommen wegen dem, was ihr speziell anbietet. Außerdem: der „fromme Teil“ kann konsumiert werden, sie müssen sich noch nicht so viel selbst einbringen. Verliert nicht die Geduld und laßt Ihnen Zeit, bis sie von sich aus auftauen, macht aber immer deutlich, dass euer Angebot steht und ihr beeit seit.
November 2, 2009 at 12:35
Hallo Sanne!
Herzlich willkommen!
Unser frommes „Programm“ umfasst ein Gebet, ein Lied, dann der Input mit Fragen an die Teilnehmer (nix bzw. kaum was zu lesen, hauptsächlich kurze, anschauliche Geschichten aus der Bibel… durch die Fragen wird versucht, eine Verbindung zwischen der damaligen Welt und unserer Welt zu schlagen), dann eine Runde, in der Gebetsanliegen genannt werden können, dann Gebet und zum Schluss ein Lied. Dauer: ca. 20 Minuten.
Danke für Deine Ermutigung!