Mit Andi im Teen-K

Um 18:00 Uhr sah es noch kärglich aus im Teeniekreis: drei Teilnehmer.
Ich dachte schon in der Gegenwart von Andi, der extra mit seiner Familie zu unserem Unterstützerwochenende angereist ist, um Einblicke in unsere Arbeit zu bekommen (und uns dabei ermutigt):
„Nennt man so etwas Vorführeffekt?“
Schließlich hatte ich groß getönt, dass wir jetzt ein paar Kiez-Jungs dabei haben…

Aber sie kamen tatsächlich wieder. Diesmal nicht zu viert, sondern zu sechst. Nach und nach bekomme ich ihre Geschichten mit. Wenn man da manches hört, wundert anderes nicht.
Erstaunlich ist, dass sich einige – trotz ihrer Geschichten – bald „brav“ an den Tisch setzen und fragen, wann wir endlich anfangen…
Solche Verhaltensweisen kenne ich nur von den ganz braven und frommen Gemeindekids, die wirklich was von Jesus wissen wollen und nicht nur mitlaufen.
Wahnsinn.

Bis heute Nachmittag wusste ich nicht, was ich im Teen-K bringen soll.
Kurz vor 17:30 Uhr dachte ich an die Geschichte vom verlorenen Sohn aus Lukas 15 (nach der Volxbibel) – und dem Vater, der so ganz anders reagiert als viele es von ihren Eltern kennen. Mein Eindruck: die Story passte.
Besonders toll: Ich fragte in Anlehnung an den Schweinehüter-Job des „verlorenen“ Sohnes, welcher Job in unserer Gesellschaft das Letzte wäre.
Einer meinte dann: „Bei McDonalds putzen!“
Genau dieses Beispiel taucht in der Volxbibel auf!
Sehr cool!

Ich staune noch immer. Über diese Jungs. Über ihr Verhalten…
Wir haben als „Gemeinde in Gründung“ keinen Finger krumm gemacht, um diese Jungs zu erreichen. Wir haben gebetet… na, gut…
Ich wollte den Teen-K vor paar Wochen schon fast aufgeben, weil er so geschrumpft war und ich dachte, dass es lohnendere Arbeit gibt.
Und jetzt das!

Es ist so, wie ich es im Gebet Ende 2006 empfangen hatte:
Jesaja 44,8 – wir werden Zeugen von dem sein, was Gott tut!

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3 Comments on “Mit Andi im Teen-K”

  1. Deborah Says:

    //Ich staune noch immer. Über diese Jungs. Über ihr Verhalten…
    Wir haben als „Gemeinde in Gründung“ keinen Finger krumm gemacht, um diese Jungs zu erreichen. Wir haben gebetet… na, gut…//

    mit welcher Handhaltung betest du denn? ;-) ;-) ;-)

    Es liegt wohl am Lebensstil:

    Apg 2, 46 Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens,
    47 lobten Gott und hatten Gunst beim ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich hinzu, die gerettet werden sollten.

    Shalom
    Deborah

  2. Peter Says:

    ich freue mich jedesmal wenn ich das lese

  3. Bento Says:

    sehr sehr cuuhhl!
    und der McDoof „Treffer“ mit der VB ist ja der Hit…
    :-)


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