Nr.1 & Weiteres

Es ist eher mein Lokalpatriotismus und weniger mein Hertha-Gen… aber es treibt doch:
Hertha hat die Bayern besiegt und ist somit auf Platz 1 gelandet!
Freut mich.

Weiteres:
Wie kann es jemanden gehen, der zum ersten Mal zu einem Gottesdienst geht? Günter schreibt ein paar sehr lesens- und nachdenkenswerte Gedanken dazu, was Gottesdienst und Salbe miteinander zu tun haben.

Ist unsere Gesellschaft versaut – zumindest, was den Umgang mit Autorität betrifft? Christof gibt Interessantes weiter. Ich denke auch: vielleicht geht es noch nicht mal um Autoritäten, sondern schlichtweg um einen grundsätzlichen Respekt vor anderen Menschen.

Die Erde sei nicht in sechs Tagen erschaffen worden, sondern über einen sehr langen Zeitraum und Gott habe an dem einem Tag was Feines erschaffen, an einem weiteren dann noch mehr Schönes. So klingt es nach Lapide, auf den Charly verweist.

In den USA verlassen ca. 1500 Pastoren monatlich ihren Dienst aufgrund von moralischen Verfehlungen, burn-out oder Streitereien in der Gemeinde. Ca. 80% der Pastoren-Ehefrauen wünschen sich, dass ihr Mann einen anderen Beruf ergreift. Solche und ähnliche Zahlen sind hier zu finden. Das rüttelt auf.

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2 Comments on “Nr.1 & Weiteres”

  1. Deborah Says:

    Günther schreibt. Jawohl! und gleich bei Kerstin Hack weitergelesen. So isses. *ggg*

    Ihre Bemerkung über die liturgische Anlehnung an den Kaiserkult…. boah…. das wusste ich noch nicht. Das ist ja Hammer! Da muss mal Dynamit rein….mal lauschen, was der HErr Dynamisches dazu sagt. Kaiserliches im GoDi ..bäääh. ob das was mit dem letzten Abschnitt des Blogbeitrages zu tun hat? Mal dran rütteln.

    *ggg*

    Segen :-)

  2. dikosss Says:

    Zum einen:
    Ich glaube, dass ein „Gottesdienst“ (ich stehe mehr auf den Begriff „gemeinsame Gottesdienstfeier“ – ist aber recht lang und für viele Christen nicht zu fassen, deshalb missverständlich, aber für viele eindeutig: „Gottesdienst“) bei Nichtchristen – aber auch bei Christen – immer komisch rüberkommen kann – egal, wie wir eine Versammlung abhalten.
    Selbst, wenn wir an die Form der ersten Christen kämen (gibt es überhaupt „die erste Form“? Waren die ersten Christen nicht auch vom Synagogengottesdienst oder Tempelgottesdienst geprägt?), gäbe es immer Leute, die nichts damit anfangen können. Schon ein einziges Loblied für Gott kann komisch rüberkommen…

    Zum anderen:
    Ich bin sicher, dass viele Gottesdienste „liturgisch überlastet“ sind und manche Liturgie nur noch um ihrer selbst willen erfüllt wird und nicht mehr dazu dient, Gott und einander zu begegnen.
    Und ich bin sicher, dass es falsch ist, die Konzentration auf den Pastor zu haben, wiewohl sein Dienst sehr wichtig ist.
    Aber er sollte eingebettet sein in den Dienst seiner Kollegen: den Lehrern, den Propheten, den Aposteln, den Evangelisten… so mag der Pastor zwar nach wie vor eine wichtige Aufgabe haben, vielleicht ist er derjenige, die die „Herde“ (und damit auch die Evangelisten, Propheten etc.) am besten zusammenhalten kann, was aber nicht heißt, dass er alles tun darf.

    Nur: Normalerweile stützt man sich auf den Pastor allein (statt auf Gott?) und nur wenige setzen auf das Teamwork. Und wenn ein Pastor das versucht, kann es schon passieren, dass ihm „Faulheit“ vorgeworfen wird.
    Kein Wunder, dass es dann zum burn-out kommen kann oder dazu, sich den „Frieden“ woanders zu suchen.

    Segen!
    Dirk.


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