Das Wesentliche
Das Nachdenken über Gemeindestrukturen ist relevant. Zumindest eine Chance, Gemeinde bewusst zu gestalten.
Das Reden, Schreiben und Leben in Sachen „Emerging Church“ kann sehr interessant sein, manchmal verwirrend, manchmal sehr positiv.
Das Beobachten und Analysieren politischer Bewegungen aus christlicher Sicht kann sinnvoll sein.
Aber all das ist nicht das Wesentliche.
Das Wesentliche ist das:
Erzähle dieser Welt, vor allem: Deinen Kollegen, Nachbarn und Freunden davon, dass
1. es einen Gott gibt,
2. der es sehr gut mit uns Menschen meint,
3. wir Menschen uns aber von Ihm abgewandt haben und Ihn vielfältig beleidigen,
4. und deswegen von Gott schuldig gesprochen sind,
5. dies zur menschlich unüberwindbaren Kluft zwischen Gott und Menschen führt,
6. mit der Folge, dass wir vom eigentlichen Sinn und Leben abgeschottet sind,
7. aber die Leidenschaft Gottes für uns so groß ist,
8. dass Sein Sohn Jesus Christus Sein Leben gab,
9. damit diese Schuld getilgt ist und die Kluft überwunden ist,
10. damit wir vollkommenen Sinn und ewiges Leben haben.
Wer darauf in seinem Leben setzt, dem ist vergeben, der darf vor Gott und Menschen neu anfangen, der hat eine Hoffnung, die stärker als der Tod ist.
Wer darauf nicht vertraut, bleibt in der Gottesferne und der absoluten Sinnlosigkeit.
Diese Botschaft – so oder so ähnlich – weiterzugeben, ist eine unserer Kernaufgaben.
So brauchen wir kein Gebet für die Errettung der Menschen – wir brauchen Christen, die zu den Menschen gehen, um ihnen den Weg zur Errettung zu zeigen.
So brauchen wir letztlich keine ausgefeilten Gemeindestrukturen, Emerging Church oder sonstwas – bei allen positiven Aspekten, die damit verbunden sind – wir brauchen Christen, die diese Wahrheit weitergeben!
So will ich soziales Engagement von Gemeinden und Christen – aber unsere Kernaufgabe ist dieses Evangelium.
Im Rahmen unserer Gemeindegründungsgeschichte befinden wir uns seit längerer Zeit in einem sehr internen Prozess. Das soll und muss sein.
Aber mich drängt es in den letzten Tagen, wieder nach Draußen zu gehen – zu den Menschen.
Denn das ist unser eigentlicher Auftrag.
Müssen wir deshalb den internen Klärungsprozess aufgeben?
Nein – er darf parallel zu unserem Hinausgehen geschehen.
Tags: Berlin, church planting, Evangelisation, Evangelium frohe Botschaft, Gemeindegründung, gute Botschaft, Mission, Spandau
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Oktober 17, 2008 at 2:23
Hi, kannst du mir mal deine Emailadresse schicken, ich finde sie nicht mehr. Danke! Hier habe ich sie nicht gefunden.