Lektionen aus Nehemia 1,1 ff.

1. Nehemia hat Interesse an den Themen Gottes.
Er will wissen, wie es Jerusalem und denen geht, die nach der Zeit des babylonischen Exils wieder nach Juda zurückgekehrt sind.
Ist unser Interesse auf das Reich Gottes gerichtet?

2. Nehemia lässt die Herzensberührung Gottes zu.
Als er vom kaputten Jerusalem hörte, hatte er die Wahl:
Verdrängen („Ich hab’ einen guten Job, ich habe viel zu tun…“) oder Öffnen.
Nehemia öffnet sein Herz und leidet mit.
Verdrängen wir oder lassen wir uns berühren?

3. Nehemia will nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern betet.
Statt eigene Pläne zu schmieden, spricht er mit Gott.
Betreiben wir Aktionismus oder suchen wir Gott?

4. Nehemia hält sich an die Zusagen Gottes und betet das Wort Gottes.
Er hält Gott den Bund vor Augen, den Er mit Seinem Volk Israel geschlossen hat.
Er untermauert das, indem er wortwörtlich die Verheißung Gottes zitiert (Neh.1,9).
Filtern wir unsere Wünsche durch das Wort Gottes?

5. Nehemia lässt sich im Gebet verwandeln.
Während Nehemia betet, lässt Gott in ihm den Wunsch entstehen, Jerusalem wieder aufzubauen.
Nehemia bittet um die Erfüllung, obwohl er weder Architekt, noch General ist – er ist Mundschenk.
Er ist bereit, das Waghalsige zu denken.
Lassen wir im Gebet auch die Gedanken zu, die zunächst sehr abenteuerlich, vielleicht sogar unrealistisch klingen?

6. Nehemia nutzt die erste Chance.
Der persische König merkt, dass Nehemia etwas bewegt.
Obwohl Nehemia Angst hat, beginnt er, sein Anliegen gegenüber dem König zu formulieren.
Die Tür öffnet sich einen Spalt und Nehemia ergreift die Chance.
Bleiben wir Träumer oder werden wir Täter?

7. Nehemia betet während des Gesprächs.
Nehemia merkt, dass es ein entscheidendes Gespräch ist. Also sendet er gen Gott ein Stoßgebet.
Ist Gott nur unser Anschubser oder suchen wir Seine permamente Begleitung?

8. Gott nutzt die Offenheit Nehemias, berührt sein Herz, lässt eine Idee in Nehemia heranwachsen und schafft den äußeren Rahmen, damit diese Idee durch Nehemia umgesetzt werden kann.
Gott will und kann – aber Er will uns einbeziehen!

Explore posts in the same categories: Predigten

Tags: , , , , , , , ,

You can comment below, or link to this permanent URL from your own site.

3 Comments on “Lektionen aus Nehemia 1,1 ff.”

  1. Deborah Says:

    Super herauspointiert. :-)

    …und ich gucke das nicht nur für eine Stadt aus Steinen, als Lebensraum für viele Menschen, sondern auch für das persönliche Leben an:

    es lässt sich 1:1 übertragen auf Wiederherstellung einer Person: Esra hat zuerst den Tempel wieder aufgebaut (ein Mensch wird in seinem Geist wiedergeboren), dann wird sein Lebensraum (Seele und Körper) wie die Stadt bei Nehemia erneuert. Aller Verletzungsschutt, falsche Gedankenmuster… werden heraustransportiert, Neues an den Platz gebracht Röm 12,1.2; gesunde Grenzen (Mauern) aufgebaut, Prüffilter (Tore) eingesetzt.

    Ich bin vom Buch Nehemia begeistert.

  2. dikosss Says:

    Gute Idee, diese Geschichte geistlich zu übertragen!

    Ich liebe die Geschichte mit Nehemia auch!
    Bin das erste mal bei Bill Wilson deutlicher auf Nehemia aufmerksam geworden – und seitdem ist die Geschichte von Nehemia für mich sehr ermutigend.

    Segen für Dich!
    Dirk.

  3. Deborah Says:

    John Bevere hat ein interessantes Buch über Nehemia geschrieben:

    „Lass dich nicht einschüchtern“ heisst es. Ich fand es gut und hilfreich.

    lg
    Deborah


Comment: