Kunterbuntes in Kürze

o Aus Jugendzeiten habe ich noch eine gewisse Affinität zum Hard Rock. Habe mir letztens die neue Metallica-CD nicht gekauft, sondern angehört: Death Magnetic.
Die Texte habe ich noch nicht unter die Lupe genommen – sonderlich christlich werden sie wohl nicht sein.
Aber seit der Black-CD wird Metallica so gebracht, wie es sein muss: hart, schnell, mit ein paar ruhigen Liedern. Die großen Evergreens wie „Enter Sandmann“ oder „Nothing Else Matters“ gibt es auf der neuen CD m.E. nicht. Aber es ist hörbar, nicht enttäuschend – für Fans des Hard Rocks lohnt sich der Kauf sicherlich.

o Axel Nehlsen reflektiert hier über die geistliche Lage Berlins.
Ein lesenswerter Artikel, dessen Titel nach meinem Dafürhalten sehr gut passt: Minderheit mit Potential.

o Beruflich wird es für mich auf den letzten Metern noch einmal spannend.
Ich kann ab Oktober in Potsdam/Werder als 60%-Prediger für eine LKG arbeiten. Allerdings mit einer Auflage, die mir nicht wirklich schmeckt. Nun wird gebetet und geschaut, ob dieser Weg wirklich der richtige ist.
Ich mag solche Situationen gar nicht. Mein Glauben und Hoffen war in den letzten Monaten schon recht gut herausgefordert. Nun aber vor der Überlegung zu stehen, ob ich meine einzige Verdienstchance (netto: ca. 670,- EURO) verpeile und stattdessen vielleicht zwei 400-EURO-Jobs machen soll, weil ich auf geistlicher Ebene Bedenken habe, ist kein Zuckerschlecken. Hier stehen sich Pragmatismus und Geradlinigkeit gegenüber. Anfang nächster Woche werde ich mehr wissen…

o In der Folge unserer intensiven Diskussion über die Frage, ob Frauen gemeindeleitend tätig sein dürfen (hier), schreibt Stefan nun über das verwandte Thema der biblischen Leitungsautorität. Habe noch nicht alles dazu gelesen, aber ein neues Diskussionsfeld ist damit wohl eröffnet! :-)

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3 Comments on “Kunterbuntes in Kürze”

  1. Matthias Says:

    Beruflich: Mein Tipp, so wenig wie möglich Kröten schlucken. Wenns nicht schmeckt sein lassen. Rechne dir das mal durch. 400 Euro Job + gespartes Spritgeld = Nettoverdienst. Hast Du Anspruch auf Wohngeld oder Kinderzuschlag. Dein Gehalt würde da auch Abzüge bedeuten. Ist der Unterschied dann noch so groß? Im Gegenzug eine Gemeinde die dich 60% bezahlt und 100% haben will. Wie willst du da noch Gemeinde bauen? Da kannst Du dir gleich bei amazon Burnout Literatur bestellen.

  2. bergemensch Says:

    Ich seh es ähnlich.
    Der Musikgeschmack wird immmer exquisiter. :)

  3. dikosss Says:

    @Matthias:
    Ich will möglichst keine Kröte schlucken! :-)
    Und wenn, dann nur eine klitzekleine, die am besten schon auf der Hand zerschmilzt und nicht erst im Mund…
    Die Spannung in meinem Fall liegt darin, dass ich für die restlichen 40% meiner Zeit ebenfalls die Taufordnung der LK achten soll, sprich: ich soll im Rahmen der Gründung einer FeG nicht taufen, solange ich die Anstellung habe. Ich schreibe das hier mal so offen, weil mich das sehr bewegt. Für mich ist die Frage der Taufordnung prinzipiell eine Nebenfrage, auch, wenn sicherlich einige theologische Gedanken dahinterstecken. Ich würde das ungerne zu etwas Trennendem erklären, muss mich hier aber wohl entscheiden.
    Mein Problem: Ich habe bislang keine berufliche Alternative. Und dann sind da noch die lieben Verwandten… habe jetzt mal mein Innerstes nach Außen gekehrt – aber der Druck ist für mich auch sehr groß.

    Segen!
    Dirk.


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