Geistlicher Missbrauch
Jacob will wissen, welche Erfahrungen Christen zum obigen Thema gemacht haben.
Wer sich daran beteiligen möchte, klickt hier.
Es ist ein wichtiges Anliegen, da geistlicher Missbrauch mit Lieblosigkeit zu tun hat.
Und wenn es in der Gemeinde lieblos zugeht, dann geht viel, viel kaputt. Abgesehen davon, pflegt eine tendentiell lieblose Gemeinde nicht ihr Markenzeichen (Jesus gebot: An unserer Liebe untereinander sollen andere erkennen, dass wir zu Jesus gehören).
Spannend wäre es, wenn sich bei Jacob sogar Leiter von Gruppen und Gemeinden melden würden, um von ihrer Seite zu berichten.
Tags: Geistlicher Missbrauch, Gemeindeleben
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August 26, 2008 at 7:06
Danke für den Hinweis.
Ich habe gleich mal dort einen Kommentar hinterlassen…
August 28, 2008 at 1:10
[...]Bei dikosss lese ich den Hinweis auf den Artikel im Blog vom Jacob: context21 mit dem von mir geklauten Titel! Bis vor Kurzem war Missbrauch in der Gemeinde gleichbedeutend mit [...]
August 28, 2008 at 7:02
Danke für das Thema und danke Stef für deine Hinweise auf deine Seite. Da werde ich mich am WE mal reinlesen.
Meine erste Gedankenkette zum Thema:
Aus Angst wird Macht angewendet zur Kontrolle damit alles funktioniert.
Inkompetenz macht grausam.
Und gM funktioniert , weil auch das Gegenüber Angst hat, Nein zu sagen.
Gerne verwendeter lügenhafter Satz solcher Systeme:
„wenn du deinem Leiter gehorchen kannst, dann kannst du Gott gehorchen“
Andersherum wird ein Haus draus:
„wenn du Gott gehorchen kannst, dann weisst du, wo du einem Leiter gehorchen kannst und wo du es keinesfalls darfst.“
August 28, 2008 at 5:22
Hi Deborah,
sind gute Gedanken zu dem Thema.
>>Aus Angst wird Macht angewendet zur Kontrolle damit alles funktioniert.
>>Inkompetenz macht grausam.
Wow, stimmt und macht mir einiges deutlich.
>>Und gM funktioniert , weil auch das Gegenüber Angst hat, Nein zu sagen.
Ja, so ist es.
Letztlich waren es ja die Diener (Eunuchen) der Isebel, die sie gestürzt haben.
August 28, 2008 at 9:14
@Deborah:
Ja, echt weise Gedanken dazu!
August 28, 2008 at 10:44
Oute mich als ehemaliges Opfer.
Mit einem Satz in dem letzten (von 5 !) „Gemeindezuchtgespräch“ keifte mich „Isebel“ an: „Willst du etwa sagen, dass du Gott mehr gehorchen musst als den Menschen!!!???“
Nein, ich hatte mich nicht verhört. Das Ältestenehepaar schaut mit grossen Augen zu, ob ich auch die RICHTIGE Antwort geben würde. Dazu war ich in dem Moment aber zu sprachlos, obwohl Gott mich auf eine Konfrontation mit „Isebel“ vorgewarnt hatte. Eine Freundin, die zugegen war, fragte dann: „Du hast doch vor, sie (also mich) rauszuwerfen, wenn sie die falsche Antwort für dich gibt?!“ …… „JA!“
Die Freundin wurde dann auch in dieser Richtung befragt und sie gab eine sehr weise Antwort, der ich mich anschliessen konnte, ohne den HErrn zu verleugnen.
Kurze Zeit später bin ich ausgetreten.
Mir wurde schriftlich versichert, dass ich erst wieder durch reumütige Umkehr und Unterordnung unter den Leiter in die Gemeinde zurückkehren dürfte und ich müsse mich für meine Unterstellungen des geistlichen Mißbrauchs entschuldigen und mich der Lüge bezichtigen.
(
April 11, 2009 at 7:37
Auch ich bin in kenier „Gemeinde“ mehr und werde es warscheinlich auch niemals mehr fest sein!
Meine Beziehung zu Jesus ist nämlich auf keine „Institution“ angewiesen sondern funktioniert unmittelbar und direkt.
Nach langjähriger Beobachtung und der frustrierenden persönlichen Erfahrung des Geistlichen Mißbrauchs habe ich angefangen mich vor sieben Jahren damit sehr konkret auseinander zu setzen und dieses Thema in meine Seite „http://www.bibelarbeit.info/index.php“ aufgenommen.
Interessanterweise stellt bisher Niemand ernsthaft die Frage was Gemeinde im biblischen Sinne denn wirklich ist, aber das ist die zentrale Frage beim Entstehen von Geistlichem Mißbrauch oder geistlich Mißbrauchenden Systemen!
maranatha Stephan