Erste Gottesdienst-Feier zum II.
Da das Domain-Mapping zwischen „kiezgemeinde.wordpress.com“ und „kiezgemeinde.info“ irgendwie noch nicht hinhaut, ich aber gerne von unserer ersten Gottesdienst-Feier in Spandau berichten will, füge ich folgend die Kopie des Berichtes auf „www.kiezgemeinde.info“ ein:
Heute hatten wir unsere erste Gottesdienst-Feier im neuen Raum.
Zuerst das Ernüchternde:
Es müffelt ein wenig im Raum – es gibt zu wenig Fenster, mit denen man lüften kann.
Es ist sehr spartanisch und “wuschig” eingerichtet. Es ist eigentlich ein Raum für Kinder- und Jugendarbeit.
Für Ästhetiker: eindeutig nicht schön – und zwar so, dass es einem Menschen mit viel Schönheitsbewusstsein schwer fallen könnte, sich während der Feier zu konzentrieren.
Für alle Pragmatiker: Super Raum! Reicht für die grundlegenden Bedürfnisse.
Das Erhebende:
Wir segneten die Praktikanten.
Wir hatten eine Zeit, um Gott zu lobpreisen.
Die Predigt schien bei etlichen gut anzukommen.
Insgesamt schien es so zu sein, dass die Mehrzahl der Gäste deutlich machte:
“Wir kommen wieder!”
So war es fast zu eng im Raum: 25 Menschen. Ein paar ganz neue “Gäste” und einige vom “Kernteam” und einige “Sympathisanten”.
Mit einigen Stuhl-Umstellversuchen könnten vielleicht 50 Menschen im Raum Platz finden.
Unsere nächsten internen Herausforderungen werden sein:
1. Eine parallele Begleitung für Kinder.
Ich bin zwar dafür, auch als gesamte Familie Gott begegnen zu können – insoweit empfinde ich die klassische Trennung von “Erwachsenengottesdienst” und “Kindergottesdienst” mitunter als blöd.
Es ist gut, wenn wir miteinander möglichst viele Berührungspunkte haben.
Allerdings ist die Realität eben die:
Erwachsene wollen durch das Wort Gottes inspiriert werden und Kinder wollen spielen. ![]()
2. Ästhetik!
Ja, ich meine: Gemeinde ist unabhängig vom Ort. Wir können uns im Wald versammeln, im Wohnzimmer und sonstwo. Es ist egal, wie es aussieht. Denn das macht Gemeinde nicht aus.
Aber wenn man die Wahl hat zwischen einem Ort, der die Begegnung insgesamt “angenehmer” macht (z.B. weil einem in einem Zimmer normalerweise keine Waldameisen am Bein hochkrabbeln), und einem Ort, der die Begegnungen erschweren kann, dann würden wohl nur Asketen und Büßer die schwierigere Variante wählen.
Deshalb: Wir wollen schauen, ob wir den Raum mitgestalten dürfen – vielleicht sogar so, dass ein Ästhetiker sagen kann: “Es gibt Schöneres – aber hier ist es passabel!”
Letztlich:
Gut zu wissen, dass das nicht die Hauptthemen von Gemeinde sind!
Juli 21, 2008 at 4:46
hallo dirk
hört sich sehr gut an
weiter so
weiter so
weiter so
herzliche grüße
martin