Depressionen

haben unterschiedlichste Ursachen.
Klar ist, dass Geist, Seele und Körper ein Zusammenspiel erleben: selbst eine vorrangig seelisch begründete Depression wird sich auf kurz oder lang auch körperlich zeigen.

Aufgrund des jesus-mäßigen Weltbildes kann es für eine depressive Person relevant sein, in einen Vergebungsprozess einzusteigen – gerade, wenn das depressive Verhaltensmuster viel mit der eigenen Kindheit und Prägung zu tun hat.

Bei einem Gespräch mit einer Christin, die seit langer Zeit schwere Depressionen hat, machten wir folgende Entdeckung:


Ihre Depressionen hängen stark mit ihrer Prägung in der Kindheit zusammen.
Vor allem die Beziehung zum Vater ist dafür relevant.
Die Christin hat den Vergebungsprozess schon durchgemacht. Sie hat ihren Eltern vergeben und empfindet keinen Groll mehr.
Das ist ein großer Schritt!

Aber:
Ihr empfundener Mangel scheint dennoch nicht ausgefüllt zu sein.
Die Vergebung alleine scheint ihrer Seele nicht den Frieden zu geben, nach dem sie sich sehnt.

Diesen Aspekt der fehlenden „Fülle“ wird sie demnächst konzentrierter betrachten.
Bin gespannt, was für Entdeckungen sie machen wird.
Ich würde es ihr so sehr wünschen, mehr Freiheit zu erfahren.

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One Comment on “Depressionen”

  1. Deborah Says:

    Stimmt: Vergebung füllt nicht den erlittenen Mangel auf.
    Es gibt kein Nachholen, weder durch den Verursacher noch durch einen selber. Aber: es gibt Psalm 23,1 und ein Versprechen darin:

    In dem Moment, in dem mensch den Verursacher des Mangels aus der Forderung des Ersatzes/Wiedergutmachung entlässt und in dem mensch sich aus dem Irrtum des Nachholen-wollens-müssens entlässt und sich Gott mit leeren Händen zuwendet um Erstattung, wird der Mangel ausgefüllt und das Herz findet Ruhe. :-)

    lg
    Deborah71


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