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By dikosss

Neuigkeiten von der “Kiezgemeinde” in Staaken:


o Wir nennen uns nicht mehr “Staaken-Projekt”. Klingt zu sehr nach Arbeit.
Aktuell steht der Name “Kiezgemeinde”.
Namen können helfen, um Klärung zu schaffen, müssen m.E. aber nicht dauerhaft an einer Gemeinde kleben. Wichtiger scheint mir der Inhalt zu sein.

o Zwei Praktikanten sind da. Sie werden uns die nächsten 8-9 Wochen unter die Arme greifen.
Ging total schnell – innerhalb ca. einer Woche – und, schwupps, schon in Berlin.

o Wir haben bei einem Sommerfest im Kiez mitgemacht. Gestern. Draußen Riesenseifenblasen gemacht. Fanden Große und Kleine trotz des Regens gut. Und Stabkampf angeboten. Endlich mal kloppen, ohne dass Blut fließt!

o Wir dürfen ein Gebäude einmal in der Woche von einem Sozialverein nutzen. Zwei Wörter, die am besten dazu passen: Voll korrekt!
Wir werden wohl keine Miete zahlen müssen.
Bedingungen:
Wir sollen einfach offene Augen haben, d.h.: wenn mal Toilettenpapier fehlt – neues kaufen etc.
Zudem sollen wir einmal im Monat einen Familiennachmittag übernehmen.
Diese Nachmittage laufen ohnehin fast jeden Sonntag dort. Es kommen Kinder und junge Familien aus dem Kiez, um dort zu spielen, Kuchen zu futtern und eine gute Zeit zu verbringen.
Auch, wenn das eine Herausforderung ist, so ist das einfach eine super Sache. Eine win-win-Situation, wenn man gemeindetechnisch denkt.
So stelle ich mir Gemeinde vor: eingebettet in ihren Kiez, eine Hilfe werden im Namen Jesu.
Irgendwie ein Geschenk, oder?

o Einige Christen, die in Staaken wohnen und seit kurzer Zeit von diesem Gemeindebau hören, werden zunehmend begeistert. Und zwar ohne große Werbekampagne. Sie sind einfach davon fasziniert, was bisher schon geschehen ist und welche Möglichkeiten sich eröffnen. Rein menschlich gesprochen: Wenn das so weiter geht, dann könnten hier in 2-3 Jahren locker 50 Christen zusammen Jesus feiern und eine Hilfe für ihren Ort sein.

o Bislang trafen wir uns am Samstag-Abend und manchmal noch in der Woche.
Jetzt verlagern wir uns auf den Sonntag-Vormittag. Einfach mal ausprobieren, ob das für manche eine bessere Hilfe ist als der Samstag-Abend. Zudem sind ja auch die Familiennachmittage am Sonntag.
Desweiteren werden wir uns häufiger zum gemeinsamen Gebet treffen.

o Persönlich: Bin noch immer im Bewerbungsmarathon drin. Hatte ein Gespräch mit der Potsdamer LKG wegen meiner Auffassung zur Taufe und manch anderer kritischer Aspekte. Sie würden mich dennoch nehmen wollen. Bis dahin müssen aber noch einige andere Hürden genommen werden. Bin aktuell recht gelassen. Gott wird’s lenken: ob ich dann in Potsdam sein werde oder sonstwo. Wichtig ist zunächst, dass ich ab September Geld nach Hause bringe und dass es eine sinnige Arbeit ist, bei der ich wirklich eine Hilfe sein kann.
Zudem wird die Ablösung von unserer bisherigen Gemeinschaft sehr konkret. Seit ca. 3 Jahren weiß man von meinem Bestreben des Gemeindebaus in Staaken – jetzt scheinen sich einige Ereignisse zu überschlagen (so kommt es bei manchen an, wiewohl ich stets bemüht war, transparent zu sein und viel zu kommunizieren – aber vielleicht ist es bei solchen Prozessen so: nicht jeder will andere gehen lassen, gerade dann nicht, wenn ein Gemeindebau nicht in den “eigenen” Verband hineinführt, sondern ganz andere Wege beschritten werden). Nicht jeder findet das gut. Es gab schon intensive Gespräche deswegen, die mich sehr geschlaucht haben. Spüre auch ein Zaudern beim völligen Loslassen und Neuanfangen. Es ist ja immer auch ein Schnitt für Beziehungen. Hoffe und bete, dass das Loslassen von beiden Seiten im Segen verlaufen kann.

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5 Antworten zu “News”

  1. Martin sagt:

    super, dirk, super

    jesus wird für dich und für euch dort streiten und ihr werdet stille sein

    martin grüßt

  2. Deborah sagt:

    Sach ich doch….wird schon. ;-)

    o Persönlich: zieh dir den Schuh nicht an, dass die anderen das nicht gerafft haben. “Das Gute ist der Feind des Besseren.” oder wie jemand sagte: “der warme Knebel der Gewohnheit.” ;-)

    Jesu Tempo mit dir und der Kiezgemeinde ist maßgeblich. Sonst nix. :-)

  3. Stefan sagt:

    Lieber Dirk,
    meine Frau Connie und ich finden das wirklich super, was Du da mit der “Kiezgemeinde” auf die Beine stellst. Dass, was Du auf “kiezgemeinde.wordpress.com” zum Thema Gemeinde und praktisches Christentum geschrieben hast spricht uns aus der Seele.
    Gott hat Dir wirklich ein tolles Herz und dazu ein Talent zum Schreiben geschenkt!
    Wir würden sowas auch gerne in München haben.

    Kann man Dich denn mal in Berlin besuchen?
    Oder bist Du irgendwann mal im Süden unterwegs?
    Wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen, Dich mal persönlich kennen zu lernen.
    Liebe Grüße,
    Stefan

  4. dikosss sagt:

    @alle:
    Danke für Eure Ermutigungen! Tut gut!

    @Martin:
    Darum geht’s immer wieder – völlig richtig! Schließlich ist Er der Herr der Gemeinde und nicht wir. Muss ich mir immer wieder bewusst machen.

    @Deborah:
    Ja, es geht tatsächlich auch um den warmen Knebel der Gewohnheit – und ebenso um ein bisschen Angst vor unangenehmen Konflikten. Angst soll nicht mein Ratgeber sein!
    Auf jeden Fall erfahre ich nun deutlich: Gott hat Sein eigenes Tempo – langsamer als meins, aber besser!

    @Stefan:
    Klar, könnt Ihr gerne mal nach Berlin kommen. Wenn ich es rechtzeitig weiß, können wir uns gerne mal treffen.
    Im Süden werde ich so schnell nicht sein, vielleicht Ende des Jahres oder zu Beginn nächsten Jahres.
    Ansonsten:
    Danke für die Komplimente.
    Was bei der “Kiezgemeinde” geschrieben ist, ist auf jeden Fall mein Wunsch und meine Vision.
    Was sich aber im Laufe der Praxis etablieren wird, kann noch eine ganz andere Kiste werden. Insoweit: “Visionieren” fällt mir leicht – spannend wird aber die Umsetzung! :-)

    Gby,
    Dirk.

  5. Martin sagt:

    die 3? und die 5 L

    hallo dirk
    ich habs noch nicht voll gelesen. erster eindruck aber gut.
    will dir darum schnell den link schicke: http://www.redeemer2.com/themovement/issues/2004/dec/citychurchplanting.html

    martin grüßt

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