Gemeinde der Zukunft

By dikosss

Ein gewagter Blick in die nächsten 20-30 Jahre Deutschlands:
Wie sieht “Gemeinde” in Deutschland im Jahre 2030/2040 aus?

Wer Ideen und Ahnungen hat, möge kommentieren.

Dies ist meine böse Ahnung:

Wie immer wird es zwei grobe Richtungen von Gemeinde geben:
Die Außenseiter und die Angepassten.
Wiewohl ich schätze, dass die Kluft größer sein wird als jetzt.

“Der” Staat wird zunehmend Wert darauf legen, dass sich Christen registrieren lassen.
Vielleicht im Namen der Statistik, vielleicht mit Hilfe der großen Staatskirchen, vielleicht im Namen der Sicherheit… einen Grund wird man finden.
Es wird genügend Christen geben, die erkennen werden, dass eine Registration nach hinten losgehen wird. Sie werden sich vorsichtig zurückziehen wollen.

Besonders schmerzlich:
Christliche Blogger werden zunehmend beobachtet. :-)
Denn sind es nicht die Christen, die intoleranterweise meinen, dass Jesus alleine der Weg sei?
Sind es nicht die Christen, die meinen, dass Homosexualität nicht das eigentliche Ziel sei?
Sind es nicht die Christen, die sich mit ihrem Gewissen letztlich an einen Gott gebunden wissen und nicht an die europäische Verfassung?
In der Gesellschaft wird der Druck wachsen, dass Christen als Störenfriede gesehen werden.
Ob mit Moslems ähnlich verfahren wird? Oder mit überzeugten Juden?

Es wird zunehmend Streitereien zwischen den Christen geben: die einen wollen sich anpassen, die anderen einen umso härteren Kurs fahren – und ein paar werden in der Liebe um die anderen ringen.

Es wird sich der biblische Rest in der Analogie zum Rest Israels sammeln.
Sie werden keine Mammut-Gottesdienste mehr feiern. Es werden kleine Feiern sein – in den Wohnzimmern, Kellern und Privathäusern.
Nicht nur unter dem gesellschaftlichen Druck, sondern auch bedingt durch die wachsende Armut werden Zellen der Gemeinschaft gebildet: man tauscht Sachen untereinander, man versorgt sich gegenseitig, jede Gabe wird plötzlich sehr wichtig.
All das wird nur mit dem Vertrauen wachsen können. Doch zugleich wird schärfer darauf geschaut werden, wer sich solchen Lebensgemeinschaften anschließen darf.
In diesen Gemeinschaften wird man mehr darauf achten, was die Christen im Wesentlichen eint. Man kann es sich nicht leisten, sich wegen mancher Erkenntnisfragen zu splitten. Der Zusammenhalt muss da sein.

Die “Kenner der Szene” werden für die Vernetzung dieser Gemeinschaften sorgen. Die Christen in der Müllerstraße sollen wissen, dass es auch im Birnenpfad Christen gibt. Schließlich gibt dort einen Arzt, der oft kostenlos behandelt…

Leider werden die Energiekosten so gestiegen sein, dass sich nun vier christliche Blogger einen PC teilen müssen. :-)
Dieser PC wurde vorher von einem Freak “abhörsicher” gemacht – denn mittlerweile darf im Namen der europäischen Sicherheit jeder PC und jedes Telefon angezapft werden.

Die christlichen Lebensgemeinschaften werden keine Mitgliederlisten mehr führen.
Es wäre viel zu gefährlich, wenn diese in falsche Hände fallen würde.

In vielleicht 40-50 Jahren werden die Menschen diese winzigen verichips unter der Haut tragen.
Manche trugen sie schon vorher: zum Beispiel Risikopatienten.
Manche Eltern ließen diese Chips gleich bei der Geburt in ihren Kindern einpflanzen, um immer zu wissen, wo ihre Kinder sind.
Aber in der EU wurden die angeblichen Vorteile des Chips zunehmend propagandiert:
Man könne nun ohne Bargeld und Dutzende von Karten überall bezahlen.
Aber vor allem sei es wichtig, die “Festung Europa” zu stärken – europäische Staatsbürger bräuchten diesen Chip, um sich jederzeit und überall in Europa ausweisen zu können. Jeder, der keinen Chip habe, sei ein potentielles Sicherheitsrisiko.
Letztlich kann man nur mit diesem Chip kaufen und verkaufen.
Nur einige Anarchos und Religiöse wollen sich diesem Zwang entziehen, denn sie vermuten mehr dahinter.

Eine Gemeinde unter Druck – aber umso authentischer und liebevoller.

Ein zu gruseliges Szenario?
In vielen Ländern dieser Erde leben Christen unter einem ähnlichen Druck.
Die technischen Möglichkeiten, um diesen Druck auszuüben, nehmen zu.
Die letzten Jahre in Europa sind kaum davon geprägt, dass die christliche Ethik hochgehalten wird. Es weht vielmehr der Wind des neuen Europa: Maßnahmen für mehr Sicherheit, der neue Atheismus oder auch der Agnostizismus, alles für die Großkonzerne…

Nein – ich male kein unrealistisches Bild, auch wenn der Beigeschmack zu pessimistisch sein mag.

Für mein Dafürhalten sollten die Vordenker und Pioniere des christlichen Gemeindelebens überlegen, wie unsere Gemeinden für die kommende Epoche vorbereitet werden können.

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21 Antworten zu “Gemeinde der Zukunft”

  1. xxee sagt:

    hey Dirk!
    Sehr spannender Beitrag. Und wirklich nicht unrealistisch. Wie schnell das gehen wird, keine Ahnung, aber früher oder später wird es sicher so aussehen. Etwas beängstigend. Was führen wir gerade doch (noch) für ein bequemes Christen-Leben hier. Und mir scheint es, als würden viel Christen “schlafen” und nicht sehen, wie nah wir schon dran sind an solchen Szenarien. Das finde ich auch erschreckend. Wie auch immer, meine Vorahnung sieht ähnlich aus. Die nicht ganz so böse Vorahnung hofft ja einfach, daß es noch etwas länger dauern wird oder ich einfach in einem passenden Moment am Glücklichsein sterbe und plötzlich auf einer grünen Wiese tot umfalle. OK, das ist dann wohl sehr unrealistisch. Schade. =)

  2. Dirk sagt:

    Hi xxee!

    Ich bin bei solchen Überlegungen sehr hin- und hergerissen. Denn eigentlich will ich nicht düster in die Zukunft schauen (wir erwarten immerhin Jesus Christus!). Aber wenn ich mir manche Entwicklungen anschaue und sie weiterdenke, dann “muss” ich auf die obigen Thesen kommen.
    Meine Hoffnung ist auch, dass wir noch viel Zeit haben und wunderschöne Jahrzehnte in Deutschland haben dürfen. Dass sich nochmal eine fette Erweckung Bahn bricht und wir miterleben dürfen, wie sich Tausende und Millionen zu Jesus hin ändern. Dafür will ich auch leben und arbeiten.
    Deshalb: Wir haben eine positive Aussicht!
    Dennoch sollten wir uns beizeiten auch Gedanken machen, wie Gemeinde “verfolgungssicher” (komisches Wort) gebaut werden kann.

    Gby,
    Dirk.

  3. xxee sagt:

    Naja, das ist wohl immer ein Balanceakt =) Wie alles im Leben. Realistisch und kritisch sein und trotzdem mit Freude auf Jesus schauen. Weise und vorausschauend denken und trotzdem vertrauen. Ja “verfolgungssicher” ist ein komisches Wort.

  4. Martin sagt:

    es könnte wie in der apostelgeschichte sein
    - die gemeinde wird eine gemeinde der mission sein. sie muss es sein.

    - es wird sicher/vielleicht richtiggehend verfolgung geben – märtyrer werden blut vergießen und ihr blut wird der same sein für die kirche

    - vielleicht wird uns die bibel verboten? vielleicht leben wir dann von auswendig gelernten versen

    grüße
    martin

  5. Dirk sagt:

    Hi Martin!
    Du siehst also ähnlich negativ wie ich in die Zukunft? :-)

    Bei der Beschäftigung mit der Offenbarung des Johannes wurde mir gerade das klar:
    Es wird sicherlich eine krasse Not geben – aber es wird auch eine unzählige Menge von Christen in dieser Zeit geben.
    Möglicherweise entsteht dieser bemerkenswerte Gleichschritt von Erweckung und Drangsal (vgl. z.B. die Untergrundkirche in China etc.). Das könnte heißen: Ja, Erweckung kommt – aber nur begleitet von Not.

    Gby,
    Dirk.

  6. Martin sagt:

    Ich hab mir noch ein paar mehr Gedanken gemacht
    Dirk, ein gutes Thema!!

    Wie werden die Christen in der Zukunft wohl Gemeinschaft leben? Die Verhältnisse könnten denen in der Apostelgeschichte ähnlich sein.

    1) Christen werden Missionare sein (müssen). Gemeinde entsteht, weil es vorher Mission gibt. Es geht nicht mehr um die Formulierung, um die Bewahrung und Verteidigung christlicher Standpunkte, sondern um eine Bewegung. „Geht hin in die Welt“, sagt Jesus heute! Ist eine Gemeinde nicht mehr missionarisch/missional unterwegs, dann kann sie sich schwerlich Gemeinde nennen. Erst Missiologie –> Dann Ekklesiologie. Nicht anders herum.

    2) Es könnte sein, dass es eine richtige Verfolgung der Christen gibt. Die Gründe dafür? Es wird wieder das alte Wort aktuelle werden: Die Märtyrer und ihr vergossenes Blut sind der Same für eine wachsende Kirche (Tertullian).

    3) Vielleicht wird uns die Bibel verboten? Zu viel Zündstoff drin. Vielleicht leben wir dann von auswendig gelernten Versen? Vielleicht ärgern wir uns dann, dass wir die Bibel vorher nicht so geliebt und geachtet haben? Vielleicht schreiben wir jeden Bibelvers, den wir hören oder an den wir uns erinnern auf einen Papierschnipsl und lieben ihn wie einen Schatz?

    4) Wir Christen werden wieder sehnsüchtig die Wiederkunft Jesu erwarten. „Komm bald, Herr Jesus!“ werden wir (in der Bedrängung) rufen. Wir werden wieder mehr vom Ende her denken und die Zeit voller Eifer für Mission und Heiligung verbrauchen.

    5) Möglicherweise werden wir auf die Heiligung mehr wert legen? ich glaube siehe erster petrusbrief

    6) Hoffentlich werden wir im Blick auf unser Verhalten vor den Menschen trotz aller Unsicherheit bezüglich unserer Sicherheit einen sichtbaren Unterschied machen und bei ihnen auffallen.

    Abschließend: Alles das, was ich hier vom grünen Tisch schreibe, geschieht anderen Christen in der Welt heute jeden Tag. Wie wird sich das Klima in Europa entwickeln?

    grüße
    martin

  7. Martin sagt:

    hallo dirk

    ich hab das thema bei mir auch noch aufgegriffen

    http://gottistmituns.blogspot.com/2008/07/wie-wird-es-den-christen-in-40-jahren.html

    grüße
    martin

  8. Bento sagt:

    ..was mich sehr beeindruckt ist, dass z.B. OpenDoors sich nicht nur um verfolgte Christen kümmert, sondern auch Kurse anbietet, wo auf zu erwartende Verfolgungen vorbereitet wird – das find ich stark!

    wie war das noch? – ohne Falsch, wie die Tauben – aber klug wie die Schlangen…

    Segen

  9. Martin sagt:

    basilea schlink hat ein kleines heftchen zusammengestellt. darin gebete und vorbereitenden gedanken – siehe bento

    http://www.amazon.de/s?ie=UTF8&keywords=notzeitgebete&tag=steineinternetma&index=blended&Los=Los&link%5Fcode=qs&tag-id=steineinternetma

    martin

  10. dikosss sagt:

    @Martin:
    Vielen Dank für Deine Gedanken! Bin auch gespannt auf Deine Gedanken auf Deinem Blog!

    @Bento:
    Das könnte echt eine vorbereitende Hilfe für uns in Europa sein, wenn wir uns solche Seminare antun!

    @alle:
    Anbei noch paar links zum Thema, die uns vorbereiten könnten:
    http://www.horst-koch.de/joomla_new/content/view/93/97/

    http://www.vm-weikersheim.de/03292999330bd6e16/0329299a3a0b9ec2e/index.html

    http://www.bucer.org/uploads/media/verfolbi.pdf
    http://www.bucer.org/uploads/media/persec.rtf

    Viel Segen!
    Dirk.

  11. Deborah sagt:

    Praktischer Link von Horst Koch und der Erörterung von Wurmbrand. :-)

    Mein momentaner Eindruck:
    Reinigung von allen Resten von Angst, die dem Bösen Rechte gibt, die zu Fall bringt, die zum Zweifeln bringt, die unvorsichtig macht, die Streit und Machtspiele auslöst, ist angesagt. Unterscheidung zwischen Vorsicht( Intuition und Hören auf den Heiligen Geist) und Angst( Joh 10,10a) ist notwendig.

    Der Schwache (im Originaltext soll dort der Feigling stehen) sage: Ich bin stark IM HERRN!

  12. Antje sagt:

    Hallo Dirk,
    guter Text, schöner Blog!:-)
    Blessings,
    Antje

  13. Deborah sagt:

    //Wer Ideen und Ahnungen hat, möge kommentieren.

    Dies ist meine böse Ahnung://

    Wie kommst du auf diese Ahnungen? Wo kommen die her? Gelesen? Atmosphärische Übernahme in die Gedanken?

  14. Alfred sagt:

    Hallo Dirk,

    ähnliche Szenarien, wie Du sie in Deiner Fiktion hinstellst, sehe ich ebenfalls. Aber ich denke, nicht jeder muss davon auf die Weise betroffen sein, dass er existentiell bedrohliche Verfolgung befürchten muß.

    Zunehmend engagieren sich Christen mit entsprechend …. beruflichem Background verstärtkt um den Zutritt in Wirtschafts- und Finanzkreise. Zum einen, weil wir SEIN Reich nicht nur mit Sonntagsgottesdiensten errichten können, in denen fast nur diejenigen sitzen, die wir nicht mehr evangelisieren müssen, zum anderen, weil dieser Typ Christ endlich nach der weltlichen Weisheit “Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an” eben an diesem Kopf ansetzt, um das WORT und die derzeit in Wirtschafts-, Finanz- und politischer Welt so sehr gesuchte Weisheit, die uns nur durch den Heiligen Geist zuteil wird, hinein zu tragen.

    In dieser “Welt der Oberen”, wo das Geld und die Macht sitzt wird es wohl kaum direkte Verfolgung geben – Gesetze hin oder her.

    Nur schade, dass man als christlicher Blogger, der politische und wirtschaftliche Themen aufgreift, aus dem Gros der Christen zu solchen Themen in der Hauptsache eine Resonanz vernimmt: “Ich versteh´nix davon, das überlasse ich dem Heiligen Geist!”

    Verantwortung, wie die Aufgabe für die Verfolgten und Unterdrückten, die Hungernden oder generell gegen Ungerechtigkeit und gegen den zunehmenden Unverstand und Mangel an Weisheit der Oberen einzutreten, überlassen viel zu viele Christen leider noch immer dem Heiligen Geist.

    Aber ich bin beruhigt. Sobald jeder verstanden hat, dass der RFID-Chip nicht nur ein Diebstahlschutz im Auto für´s Auto ist, sobald ihn einer beim SIM-Karten-Wechsel in seinem Handy entdeckt hat oder sich endlich für die Chip-Tests derzeit in NL interessiert, bei denen bezahlt wird, wenn der Oberarm die Tankstelle, das Restaurant oder den Supermarkt verläßt, bei denen keine Paßkontrolle am Flughafen mehr nötig ist und das Bus-Ticket bezahlt ist, sobald der Oberarm den Bus betritt, dann werden doch einige aufwachen.

    Paßt schon.

    Gruß – Alfred

  15. dikosss sagt:

    @Deborah:
    Diese Gedanken kommen aus der Beschäftigung mit der Offenbarung und der Beobachtung der heutigen politischen und technischen Möglichkeiten – m.E. ist manches sogar eine Art logische Fortentwicklung der jetzigen Situation.

    Gby,
    Dirk..

  16. Deborah sagt:

    Danke, Dirk. Hab mich am Wort Ahnungen gestört.

    Ich lese mich gerade durch Arnold G Fruchtenbaum bezüglich des Buches der Offenbarung. Dazu war gestern in unserer Tageszeitung eine ganze Seite über die Gleichschaltungsmethoden der N-Zeit und wie schnell das durchgesetzt werden konnte (passend zum Jahrestag….).

    Gebetsmäßig bin ich mit Eindrücken über die Last der Welt (Angst), die ein Hochsensibler vermehrt spüren kann, und Mt 11, 28-30 unterwegs. Wieviel Freiwilligkeit ist wirklich bei der Annahme des Zeichens des Tieres vorhanden, wenn man ohne das Zeichen nicht kaufen und verkaufen kann? “Es bringt sie dahin….” Am leichtesten manipuliert man Leute über Angst machen und/oder scheinbare Vernunft.

    nachdenkliche Grüße

  17. dikosss sagt:

    @Deborah:
    Die Parallelen zur Nazi-Zeit sind ja oft umstritten.
    Was uns diese Zeit aber sicherlich zeigen kann, ist, dass sich manche Änderungen anbahnen und unter bestimmten Umständen (schlechte wirtschaftliche Situation, Sündenböcke suchen, Ruf nach starker Führerschaft… ) sehr schnell umgesetzt werden. Und die Masse macht mit.
    M.E. wird “die” politische Richtung in Europa weiterhin von Angst geprägt sein: Angst vor wirtschaftlichem Schaden, Angst vor Terror bzw. keine echte Angst bei den Verantwortlichen, sondern die Benutzung des Instrumentes “Angst”.
    Damit werden mehr und mehr Sicherheits- und Überwachungsmaßnahmen durchgesetzt werden. Dies wird Auswirkungen auf den Mittelmeerraum haben (s.a. aktuell: Das Treffen mit Sarkozy) und damit auch auf Israel.

    Gby,
    Dirk.

  18. Deborah sagt:

    Wichtig ist, dass der Leib Christ sich nicht einschüchtern lässt. Das Herz bewahren ist notwendig.

    Wir sind aus “Ägypten” Mitzrayim (Wortstamm tz-r-r-; mitzrayim: Begrenzung; tzarrar: eingeschlossen, begrenzt; tzar: enger Platz; meitzar: Distress, Abmühen; tzarrah: Sorge, Angst) heraus, nun muss Ägypten aus uns heraus. Die Zusammenhänge und Wortbedeutungen sind im link-Artikel nachzulesen. https://office.jcstudies.com/dada/mail.cgi?flavor=archive;list=tasteoftorah;id=20080415063725

    lg
    Deborah

  19. Peter sagt:

    so endzeitszenarien beinhalten mehrere Gefahren.
    Schon Luther und Bengel sind ihnen erlegen. Indem sie viele Gefahren endzeitlich deuteten. Es endete immer in eine Zeit Berechnung wann Jesus wieder kommen würde.
    Ende der 70iger machte Tim Lahay von sich reden mit seinen Büchern über die Endzeit ich habe sie gefressen. Aber mußte später ernüchtert feststellen das vieles einfach reingedichtet wurde was gar nicht in der Bibel stand.
    Als ich von den Störungen auf dem Christival laß meinte ich den schon den kalten Hauch den des Antichristen zu spüren. Wenn ich lese das immer mehr die Computerdurchsuchung gefordert wird spüre ich im wieder so ein gewisses Grausen von der totalen Kontrolle. Vieles ist erforderlich für die Sicherheit. Als in den 70zigern neue Gesetze kamen um die RAF besser fassen zu können stimmte ich dem ganzen innerlich zu. Alle Gesetze die heute gegen Terror verabschiedet werden können auch gegen Christen angewandt werden. Tatsache ist, dass wenn es gegen Christen gehen sollte alle Möglichkeiten bereits gibt. Ohne das zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müßte um Christenverfolgung durchzuführen.
    Mein Resümee ist laßt uns für die Obrigkeit beten. Damit das Böse nicht zur Geltung kommt.
    Gruß
    Peter

  20. Olli sagt:

    Hi Dirk,

    erstmal find ich cool, daß ich mal jemanden vom Staaken-Projekt mehr oder weniger per Zufall gefunden hab, weil ich Euch auch bei mir verlinkt hab ;)

    Bin in einer eher heterogenen Gruppe, die über Gemeindegründung und Lebensgemeinschaft in Berlin nachdenkt und wünsche Euch weiter Power und Segen unseres allmächtigen Gottes, die Liebe und den Frieden Jesu für all Euer Engagement und Eure Herausforderungen!!

    Bedrückender Artikel eigentlich auf den 2. Blick, wenn man ihn ernst nimmt. Habe die komplette Left-Behind-Serie gelesen und merke auch, daß die heutigen Tendenzen klarer als früher in eine Ausgrenzung von Christen führt, die Jesus als einzigen Weg und die Liebe Gottes großmachen und weitergeben wollen.

    Bei einer Open Doors – Veranstaltung hört ich genauso wie “Bento” von Kursen in Afrika, die die Menschen auf Verfolgung, Ausgrenzung und möglicherweise das Sterben als Märtyrer vorbereiten, total krass.

    Und wir hier in unserem Wohlfühl-Wohnzimmer-Christentum kriegen noch nicht einmal den A… hoch, wenn unsere Meinung oder unsere Position gefragt ist.

    Es muß doch irgendwie möglich sein, sein Christsein immer wieder zu überprüfen und da schließe ich mich voll ein, um Jesus wirklich zu folgen, mehr Vertrauen in Gott zu setzen, einen kleinen Fuß auf das Wasser zu wagen im Blick auf unsern Herrn, nicht zu viel Angst vor dem “was muß ich alles opfern?” zu haben. Mache mir gerade wieder neu Gedanken um die Stelle vom “reichen Jüngling”. Da bleibt man ja schon im ersten Teil an den Geboten hängen, die der junge Kerl wohl alle gehalten hat…ähhm….gut, daß wir da Jesus haben : ) ok, dann gehts weiter, daß er ihn liebte – sehr schön, nimm den Druck für die Aussage “verkaufe alles was du hast, gebe es den Armen und folge mir nach” In der Lutherbibel haben wir auch noch “ein jeder nehme sein Kreuz auf sich” Was bedeutet das für mich persönlich, ist da wohl die Frage. Etwas für Gottes Reich zu tun, das Ausstrecken nach Heiligung, Frucht bringen wollen, etc., was darf es mich heute kosten? Was bin ich bereit, dabei loszulassen, zu verlieren oder zu geben? Ich denke noch drüber nach, aber Jesus läßt mich dabei nicht los :-)

  21. dikosss sagt:

    Hi Olli!

    Danke für’s Verlinken!
    Bist jetzt auch bei mir. :-)

    Zu welcher Gemeinde gehörst Du?

    Wir nennen uns jetzt nicht mehr “Staaken-Projekt”, sondern “Kiezgemeinde”.
    Mal sehen, wie lange! :-)
    Alles in Bewegung.
    Neue Adresse (vorerst) :
    http://www.kiezgemeinde.wordpress.com

    Gby,
    Dirk.

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