Warum eigentlich Christ-Sein?

Wieso wird jemand Christ?
Daniel geht dem Wort „Christ-Sein“ auf gute Weise nach.

Aber was bringt einen Menschen dazu, an einen unsichtbaren Gott zu glauben?
Das Leben deswegen nach und nach umzukrempeln?
Und wieso sind manche Christen sogar bereit, für ihr Jesus-Bekenntnis Folter und Tod zu erleiden?


Für manche Atheisten ist das alles nur Selbstbetrug.
Für andere eine „Religionskacke“ (ich zitiere aus einem Kommentar auf meinem blog).
Auch, wenn solche Einwände sachlich nicht weiterhelfen und eher Abstand bewirken als Nachdenklichkeit, so demonstrieren sie aber eben dieses Unverständnis:
Warum eigentlich Christ-Sein?

Wie schon in der Bibel beschrieben:
Für manche Menschen ist die Botschaft von Jesus einfach nur dumm. Töricht. Wahnsinn.
Aber für andere entfesselt sie eine Gotteskraft.

Was hat Dich geritten, dass Du Dich Christ nennst?

Ich suchte Argumente. Für meinen Verstand.
Eigentlich ähnlich töricht, dass der Mensch bemüht ist, seinen begrenzten Verstand als absoluten Maßstab zu setzen. Aber, wer nichts anderes hat, der muss das scheinbar tun.
Ich entdeckte:
Argumente helfen hier und da. Und es gibt einige gute Indizien.

Aber letztlich hat mich das geritten:
Die persönliche Gotteserfahrung.

Total subjektiv. Was ja dann auch der Vorwurf mancher Kritiker ist.
Und dennoch bleibt es.
Gott hat mir Seine Gegenwart deutlich gemacht.
Er hat mir die tiefe (manchmal kleine, manchmal große) Gewissheit gegeben, dass Jesus tatsächlich der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.
Das ist das, was ich nicht leugnen kann.

Diese Begegnungen sind nicht per Knopfdruck reproduzierbar.
Aber sie sind besser als jede Droge!
Sie passieren nicht, weil ich 35 Minuten gebetet habe.
Sie passieren nicht, weil ich eine Stunde Gott gelobt habe.
Sie passieren nicht, weil ich die Bibel auswendig kann.

Sie passieren „souverän“. Einfach so. Weil Gott es schenkt.

Warum Christ-Sein?
1. Weil es für Gott zumindest die Denkmöglichkeit gibt.
2. Weil es gute Indizien gibt.
3. Aber letztlich deswegen, weil Er begegnet und berührt.

Ich meine:
Das kann jeder erfahren. Gott lädt ein: Wer bereit ist, Gott auf den Grund zu gehen- der wird finden!
Einen Suchenden wird Gott nicht verstoßen, sondern ihm die Tür öffnen.
Und manchmal überzeugt Gott sogar Seine Gegner, wie z.B. den Apostel Paulus, der zuerst ein Verfolger der Christ-Seienden war und dann zu einem der effektivsten Verkünder des Christ-Seins wurde.


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