Darf man in einer evangelistischen Situation einem postmodernen Menschen vom Gericht Gottes erzählen (beachte: das Gericht Gottes besteht nicht aus Nahrung!)?
Heute war eines der letzten Saal-Treffen im Staakener Kiez (die Landeskirche wird uns zu den Sommerferien “hinausbitten” & die jetzige Saal-Methode scheint aktuell nicht viel zu helfen).
Zum einen hat sich mal wieder der eingefleischte Atheist vorbeigetraut. Und das, nachdem es mit ihm vor zwei Wochen sehr hitzig war. Ehrlich: Das verwundert mich schon. Ist er so von seiner atheistischen Mission überzeugt oder will Gott an ihm handeln?
Zum anderen war der “berentete” Pastor dabei, der sich dann auch mit dem Atheisten austauschen durfte (möglicherweise ergibt sich mit diesem Pastor und “seinen” Leuten eine Fusion).
Weiterhin war ein neuer Gast (eine Gästin) dabei.
Ich hatte in der Predigt u.a. das Gericht Gottes zum Thema.
Und so war ich vor der Predigt im Anblick der Gästin sehr zweifelnd:
Darf ich eine solche Botschaft bringen?
Verschrecke ich damit Gäste?
Ist eine solche Botschaft besucherfreundlich?
Kann eine Frau mit Ende 20 mit diesen Worten konfrontiert werden?
Trotz meiner Fragen und Zweifel erzählte ich dennoch vom Gericht Gottes.
Nach der Predigt vernahm ich dann von ihr:
Es hat ihr gefallen.
Es sei das erste Mal gewesen, dass sie etwas verstanden hätte.
Sie würde wiederkommen wollen.
Was lernt man daraus?
Mein “Job” ist es, das Wort Gottes zu bringen.
Punkt.
Was Gott durch sein Wort ausrichtet, ist nicht meine Aufgabe.
Amen.
Schlagworte: Evangelisation, Gemeinde gründen, Gemeindegründung, Gericht Gottes, Gottesgericht, Mission, Predigt, Staaken-Projekt
Juni 8, 2008 um 8:31
http://gottistmituns.blogspot.com/2008/06/wie-bekomme-ich-bleibende-erweckung.html
Juni 9, 2008 um 7:55
Amen!