Weekend-Puzzlestücke

Offenbarung, Jesus vs. Satan, Indiana Jones und Lakeland-Anbetung.


o Am Freitag und Samstag war ich auf einem Seminar über die Offenbarung vom Bibelfernunterricht. Dozent war Bernhard Knieß vom BibelSeminar Königsfeld.
Sehr viel, sehr intensiv, sehr gründlich.

o Am Samstag-Abend war das Treffen in Staaken. Habe eine Andacht über den nötigen Blick für die unsichtbare Dimension gehalten. Unser Bekannter, der Atheist (der uns von unserem Selbstbetrug befreien will), war wieder dabei. Aber dann:
Er war mal wieder gewohnt provokativ.
Eine Freundin von uns, die bislang noch keinen direkten Kontakt mit ihm hatte, wurde plötzlich – wirklich plötzlich – total ergriffen. Sie ging diesen Mann intensivst an. Nicht körperlich. Nicht beleidigend. Aber sehr strikt und engagiert. Ich spürte die gewaltigen Emotionen. Mein Herz schlug. Zig Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich betete innerlich und inständig.
Und ich sah und sehe immer mehr:
Gott hat durch sie gesprochen.
Aber Er hat nicht mit dem Atheisten gesprochen, sondern Gott ist Satan angegangen.
Er hat Satan in seine Schranken gewiesen.
Geistlicher Kampf.
Danach waren sie und ich sehr ausgelaugt.
So intensiv habe ich das noch nicht erlebt.

Als ich ihm anbot, für ihn zu beten, verwehrte er sich entschlossen. Er wollte argumentieren. Aber als es um die Möglichkeit des Gebets ging, machte er zu.

o Den Sonntag brauchte ich dann für mich und meine Familie.
Eine kleine Radtour gemacht. Und am Abend mit meiner Frau im Kino Indiana Jones geguckt. Netter Film. Mehr gibt es dazu aber nicht zu schreiben.

o Heute, nachdem ich meine Tochter zur KITA gebracht hatte und gejoggt bin, habe ich mal wieder in ein Online-Video aus Lakeland geschaut. Das erste Mal, dass ich mir auch den Lobpreis angehört habe.
Meine „Frucht“ sind Tränen.
Gott hat mich so berührt, dass ich heulen musste, auf die Knie gegangen bin und mich letztlich völlig auf den Boden gelegt habe. Gott ist heilig.
Weißt Du, das ist mal wieder einer dieser Punkte bei diesem Lakeland-Ding:
Bei aller Kritik, bei allem Prüfen, bei sicher auch manchen theologischen Fragwürdigkeiten – aber normalerweise schmeiße ich mich zur Anbetung Gottes nicht auf den Boden hin, heule und bete.
Ja, das sind auch „normale“ Emotionen.
Aber es ist der Geist Gottes, der diese Emotionen freilässt.
Ich brauche nicht die Theologie von Todd Bentley.
Ich brauche kein Mega-Event.
Ich brauche die Freiheit durch den Geist.
Ich brauche die Kraft Gottes.
Und die ist da.

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5 Comments on “Weekend-Puzzlestücke”


  1. [...] war auch das Wochenende von dikosss. Ich bin fasziniert davon, wenn sich Gottes Geist aufmacht um Menschen zu verändern, sie im [...]

  2. Peter Says:

    „der Atheist“
    was für fragen stellt er eigendlich?
    wie argumentiert er?
    freut euch über sein kommen
    er hat schon jetzt einen missionseifer
    was meint ihr wenn der mal zum glauben kommt
    habt gedult und liebe

  3. dikosss Says:

    Hallo Peter!

    „Der Atheist“ verwendet m.E. ein Argumentationsmuster aus Misstrauen und Anklage. Klar: nicht in Reinform, aber letztlich doch deutlich.

    Er kann aus der Bibel zitieren und ist damit vielen Christ weit voraus!

    Er fragt nach, wie ein Bibeltext zu verstehen sei – wohl in dem Bewusstsein, dem Gesprächspartner (-gegner?) einen Strick daraus zu drehen.

    Das geht quer durch die Bibel – fast egal, welchen Vers man nimmt.

    So erklärte er auch mind. zweimal freimütig, dass er gekommen sei, um uns von unserem Selbstbetrug zu befreien.

    Ich bin offen für Gespräche, auch Diskussionen – wenn ich denn den Eindruck habe, dass auch mein Gegenüber bereit ist, seine Position zu überdenken.
    Hier habe ich aber das Empfinden, dass er ziemlich zu gemacht hat. Er will unseren Glauben angreifen und uns davon abbringen.
    Deshalb will er auch kein Gebet.

    Jemand, der eine Spur Offenheit hätte, würde sich denken:
    „Lass sie doch beten – bringt ja eh nix!“

    Jemand, der sucht, würde denken:
    „Lass sie doch beten – vielleicht bringt es sogar was!“

    Jemand, der dagegen ist, denkt:
    „Betet nicht!“

    Das letzte ist seine Position.
    Welchen Sinn machen da Gespräche, die, wenn es nach ihm ginge, Stunden dauern könnten, einzig mit dem Ziel, uns in Widersprüche zu verwickeln, um uns den Glauben zu nehmen?
    Das kostet Emotionen und Zeit.

    Natürlich wünsche ich ihm, dass er Gott noch begegnet (er ist nicht mehr der Jüngste).
    Aber er scheint so überzeugt und verstockt zu sein, dass ich mir auch vorstellen kann, dass da nix mehr geht.
    Meine Hoffnung ist sehr klein – und das soll bei mir schon was heißen, weil ich prinzipiell für Außenseiter Partei ergreife.

    So hoffe ich, dass es für ihn ein Zeugnis ist, dass wir ihn lange geduldet haben, mit ihm gesprochen habe, ohne ihn als Person anzugreifen (im Gegenteil zu ihm, der er sehr provokativ und aggressiv auftreten kann).

    Aber manchmal ist „genug“ auch genug.

    Gott segne Dich!
    Dirk.


  4. Vorschlag:
    1. Vor dem Treffen eine Weile beten (möglichst im Raum, den ihr benutzt) und allen Mächten und Gewalten klar sagen, was sie zu tun und zu lassen haben.
    2. Ihm signalisieren: wenn du kommst beten wir für dich, sowohl leise als auch laut, sowohl in Deutsch als auch in unbekannten Sprachen, ob du es willst oder nicht. (Entweder duldet er’s, oder er geht, aber die Initiative ist bei dir).

    Auch Paulus wurde es mal zu bunt (Apostelgeschichte 16:18).
    Und bei Jesus gab es auch Störversuche in Gottesdiensten, wenn er sprach. Für ihn war das Anlass, geistlich für klare Verhältnisse zu sorgen (ein kurzer Befehl statt fruchtloser Diskussionen).

  5. dikosss Says:

    Hi Vic!

    Danke für die Tipps!
    Gby,
    Dirk.


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