Lakeland – mal kritisch!
Meine letzten beiden Postings über Lakeland und Todd Bentley waren verhältnismäßig „verteidigend“ – sprich: ich bin bereit, das Positive zu sehen und es wäre toll, wenn dieses Revival wirklich von Gott ist.
Jetzt will ich mich aber mal auf die Seite der Kritiker stellen und folgende kritischen Aspekte hervorheben:
o Habt Ihr Todd Bentley schon ausführlicher über den Opfertod Jesu und Seine Auferstehung sprechen gehört?
Ich gucke nicht jede Lakeland-Aufzeichnung, insofern kann ich hier tatsächlich Wissenslücken haben.
Aber wenn ich einschalte, dann höre ich von ihm in der Regel nur kurze Predigten über göttliche Heilungen.
Ist auch gut.
Nur: Wenn die Botschaft des Evangeliums – basierend auf dem Tod und der Auferstehung Jesu – nicht immer wieder in das Zentrum gerückt wird, dann frage ich, ob sich im Laufe der Zeit Schwerpunkte in eine falsche Richtung verlagern.
Die Einladung an Menschen, Jesus in ihr Leben kommen zu lassen, ist gut.
Aber ohne die „törichte“ Kreuzesbotschaft hat diese Einladung wenig Fundament.
Welche Frucht soll daraus wachsen?
Hier eine weitergehende kritische Beobachtung dazu:
Todd Bentley, altar calls at the Lakeland Outpouring …
o Habt Ihr schon über das Leben/die Theologie Todd Bentleys recherchiert?
Wie schon früher geschrieben: Es geht mir nicht darum, dass ausgerechnet Todd Bentley die perfekte Theologie aufweist, die ja noch nicht mal ich selber präsentieren kann.
Aber seine „Einsichten“ in die Engelwelt sind mir etwas suspekt.
Ja, Engel gibt es.
Vielleicht gibt es sogar „weibliche“ Engel (abgesehen davon, dass ich in der Bibel nichts darüber lese).
Aber Todd Bentley berichtete davon, Jesus selbst gesehen zu haben – und zwar, wie Jesus braune Augen gehabt habe (hier: kimolsen).
Auch habe Todd Bentley Begegnungen mit dem Engel namens Promise, der schon öfters genannten Emma, einem Engel, der Wind der Veränderung bringt, dem Engel der Finanzen und dem Engel, der die Kinder besucht gehabt (Todd Bentley’s Angels).
An diesem Punkt geht es nicht allein um bloße theologische Erkenntnisse, sondern um Berührungen mit der unsichtbaren Dimension.
Das heißt: Entweder sind diese Begegnungen wirklich von Gott … oder vom Satan. In der unsichtbaren Dimension gibt es laut Bibel nur diese zwei Möglichkeiten.
Wenn wir solche Engels-Erfahrungen mit dem Wort Gottes prüfen wollen, dann fällt mir zunächst das auf:
- Engelbegegnungen gibt es auch in der Bibel – gute, wie schlechte.
- Die Engel der Bibel haben, wenn überhaupt, nur männliche Namen.
Die Begegnungen Todd Bentleys mit Engeln würden mir beim ersten Hören als esoterisch/okkult erscheinen, wenn ich nicht berücksichtigen würde, dass er sich auf Jesus Christus beruft. Allein das lässt mich in meinem Urteil vorsichtiger sein.
o Todd Bentley schubst viele Menschen nach hinten.
Ist das nötig, wenn doch eigentlich die Kraft Gottes wirken soll?
Braucht es da Nachhilfe?
Ich habe wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet, aber dass Todd Bentley sozusagen chronisch und letztlich wahllos den Menschen die Hände auflegt und viele nach hinten schubst (oder mit dem Knie oder Kopf in den Magen stößt) ist äußerlich eher mit einer magischen Handlung zu vergleichen als mit dem eher individuellen Vorgehen von Jesus.
Auffällig ist für mich, dass von Todd Bentley „behandelte“ Kinder oft erst nicht hinfallen, sondern stehen bleiben – Erwachsene hingegen lassen sich wohl zu 90% fallen.
Manche Erwachsenen schreien sogar dabei. Das wiederum erinnert mich eher an eine Dämonenaustreibung als an eine klassische Segnung (oder „schlimm“ gedacht: werden Menschen gar mit einem ungöttlichen Geist in Berührung gebracht?).
o Allein die Heilungen als Beweis für die Göttlichkeit des Meetings anzuführen, genügt so nicht.
Heilungen gibt es erwiesenermaßen in der Esoterik-Szene und auch in anderen Religionen. Das kann Gottes Gnade sein (Er lässt die Sonne scheinen über Gute und Böse…).
Was aber, wenn „Heilungen“ auch unter die Wunder und Zeichen fallen, die von falschen Propheten kommen können?
Neben meinen kritischen Anmerkungen hier noch zwei weiterführende Links:
1. Honest Questions
2. Trentonadams
Tags: Erweckung, Lakeland, Lakeland-Erweckung, Lakeland-Revival, Todd Bentley
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Mai 21, 2008 at 3:39
An eine klassische Predigt über Jesu Tod & Auferstehung kann ich mich nicht erinnern, aber das Thema, dass Jesus aus Liebe zu jedem von uns gestorben ist, kommt immer wieder vor. Ich meine auch, mich an mehrere Aussagen über die Kraft des Blutes Jesu zu erinnern.
Wenn du hier gründlicher recherchieren willst, kannst du seine Lehrbriefe und Infos unter http://www.freshfire.ca bekommen.
Bei der Überprüfung der Infos ist es auch wichtig zu erkennen, welche Quellen nicht unvoreingenommen an die Sache herangehen.
Dass ich „parteiisch“ bin, räume ich offen ein.
Aber auch manche der von dir zitierten Quellen verfolgen eine bestimmte Lehrtendenz. Zum Teil sind sie dafür bekannt, dass sie jeden geistlich-charismatischen Aufbruch auf der Welt aufspüren und demontieren wollen. Überall, wo ich den Heiligen Geist am Werk sehe, wittern sie den Geist des Beelzebub, und die zitierten Aussagen und Beispiele sind deshalb oft selektiv und losgelöst vom ursprünglichen Kontext. Bezeichnenderweise reiten solche Quellen teilweise sogar auf Todds Jugendsünden aus seiner vorchristlichen Zeit herum, als ob Gottes Vergebung für solche Sünden nicht gelten würde.
Mai 21, 2008 at 4:41
Hi Vic!
Ja, ich werde mal auf der Seite recherchieren.
Du hast sicher Recht:
Gerade bei solchen berühmter werdenden Events MUSS die Folge sein, dass sich unterschiedliche Meinungen herausbilden – und nicht jeder wird versuchen, möglichst viele Aspekte zu berücksichtigen, um sich ein ausgewogenes Bild zu machen.
Ich hoffe, dass mir das in der nächsten Zeit einigermaßen gelingt (schließlich müsste doch etwas von meinem Jura-Studium übrig geblieben sein).
Ich persönlich bin tatsächlich unentschlossen:
Ich bin „charismatisch“ geprägt und sehe in der Offenheit für das Wirken Gottes sehr viel Gutes. Allerdings haben meine „pietistisch, landeskirchlichen“ Jahre auch Spuren hinterlassen und ich möchte so viel wie möglich am Wort Gottes festmachen. Daraus entsteht bei mir eine Nüchternheit mit der Sehnsucht nach dem starken Eingreifen Gottes.
Deshalb schließe ich mich Dir insoweit an, dass das Rumreiten auf „jugendsünden“ nicht weiterhilft.
Bis gleich!
Mai 21, 2008 at 5:20
unter dem link Todds Angels habe ich mir das Video im ersten Abschnitt über die Feuersäulen und die OP angesehen.
- was macht der Mann für Tricks mit den vielen Handbewegungen? Es wirkt wie eine Hypnosetechnik: das Pendel. Der ständige schnelle Wechsel des Mikros und die ausschwingenden Hände. *urks*
- die ausschweifende Beschreibung des lifts und die merkwürdige Op wirkt auf mich wie aus einem schlechten Sci-fi.
- die Feuersäulen-Tor-Story in ähnlicher Form kenne ich schon von jemand anderem. wirkt immer noch wie: „Beam me up, Scotty“
- Emma ist ein schlechte Kopie anstelle des Heiligen Geistes, der sich selber um die Gabe der Prophetie kümmert.
- ich habe selber Engelbegegnungen gehabt und auch schon dämonische Gegenwarten erlebt. Hier in diesem Fall sträuben sich mir die Nackenhaare.
Mai 22, 2008 at 7:26
@Deborah:
Ich schätze Dein Empfinden, denn mein Eindruck ist, dass Du viele Erfahrungen mit der unsichtbaren Welt hast und sehr viel mit Gebet betrachtest. Das macht mich natürlich umso vorsichtiger, wenn sich bei Dir die Nackenhaare sträuben.
Aber siehst Du auch „stichhaltige“ Hinweise (sprich: was siehst Du vom Wort Gottes?) für die Berechtigung Deines Empfindens?
Mai 22, 2008 at 8:00
Habe mal bisschen gegoogelt, was das „Sheeka Boomba“ bedeuten könnte, was Todd manchmal sagt.
Habe wenig Sinnvolles gefunden. Das einzige, was ich bisschen lustig fand, war das:
http://en.wikipedia.org/wiki/%C5%9Eek%C3%A4
Da geht es um Şekä (gesprochen: ʃeˈkæ – hört sich also an wie „Sheeka“). Und wer ist das?
Ein Zwerg aus der Mythologie, der gerne in komischen Situationen auftaucht.
Lustig fand ich, dass Todd auch ein bisschen wie ein Zwerg aussieht…
Mai 22, 2008 at 1:06
z.B.
Kol 2,18 (Emma)
Kol 2,4 (Manipulation in Worten und Verhalten)
Apg 2 nirgends steht, dass Pfingsten durch Emma vorbereitet wurde. Jesus selbst ging zum Vater und sandte den Heiligen Geist.
Engelbegegnungen in der Bibel: kein Bericht nach Geruch von Rauch und anschließendem Abbrennen einer Karawanserei (Hotelzimmer nach der OP-Vision)
Engel transportieren die Herrlichkeit Gottes, die Schechina.
über die anderen lehrmäßigen Kriterien sind hier schon genug links.
Mai 22, 2008 at 2:59
Eine Anmerkung noch von mir:
Habe noch diesen link gefunden:
http://www.apostasyalert.org/REFLECTIONS/bentley.htm
Dort geht es um einige Aussagen von Bentley, die er auf einer CD „The Secret Place“ veröffentlicht haben soll.
Er wird dort u.a. so zitiert:
„“He who dwells, not visits, dwells in the abode of God shall be like the Most High in that you will be uppermost, far above, in the highest excellence of anything that you do in your life as supreme ruler in your circumstances. He who dwells in the secret place of the Most High is supreme, far above uppermost, highest heights of heaven, lofty, excellence, overcoming Christian. Are you understanding me?!?“
Klingt ein bisschen nach Selbtvergöttlichung.
So soll er dann auf der CD fortfahren:
„You see, I want to be fruitful; I want to be far above. I want to be a conqueror; I want to be a mountain of strength; I want to be greatness. You know, we like that word greatness. Well, he who dwells in the secret place of the Most High automatically comes into everything that the Almighty is. It happens.“
Er will ein Berg der Kraft/Stärke sein, er will großartig sein … mmh klingt typisch menschlich-sündig, oder?
Solche Gedanken kenne ich von mir. Aber ich würde sie nicht als Lehre anbieten.
Wenn ich es recht verstehe, dann habe sich Todd Bentley u.a. auf einen indianischen Mystiker namens Sundar Singh bezogen, um im meditativen Gebet zu lernen. Dieser Singh soll eine spiritistische Ader gehabt haben.
Zudem wird auf eine Erklärung zu „Emma“ verlinkt, wonach „Emma, the stern judge of Meifu, the dark tribunal“ in der asiatischen Mythologie sei (beachte: diesmal „Emma“ ohne „O“).
Auf dieser Seite
http://pjmiller.wordpress.com/2008/04/24/a-false-healing-revival/
wird eine Lynn Clark zitiert, die eine Lehre Todd Bentleys über den dritten Himmel gehört haben soll. Sie konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen und wusste, dass ein Dämon sie gepackt habe. Erst als sie direkt zu Jesus betete, konnte sie sich wieder rühren.
Hier noch ein Bericht von einem Christen, der auch auf einer Konferenz mit Todd Bentley war und wohl recht skeptisch geworden ist:
http://endtimespropheticwords.wordpress.com/2008/04/26/firsthand-testimony-from-a-todd-bentley-fresh-fire-ministries-conference/
Ich gebe zu:
Eigentlich mag ich es nicht, so zu prüfen. Ich wünsche uns so sehr, dass wir Erweckung erleben und ich wünschte, dass solch Gutes auch von dem Geschehen in Lakeland ausstrahlt.
Aber wenn Bentley wirklich mit Spiritismus zu tun hat (oder hatte) und Predigten über Heilungen hält, ohne dass ich je was über den Kreuzestod Jesu gehört habe – dann gehört das nicht mehr in den Bereich „Ach, wir können uns doch alle stehen lassen“, sondern dann MÜSSEN wir uns die Frage stellen:
Wer oder was wirkt hier?
Mai 22, 2008 at 3:35
Die entscheidende Frage für mich ist die Glaubwürdigkeit. Für wie glaubwürdig halte ich die Spezialkritiker (die teilweise ihre Berufung nur noch als Warner verstehen)? Einige deiner Quellen halte ich für äußerst fragwürdig. Eine nüchterne Berichterstattung mit objektiver Würdigung des Kontextes einer Aussage erwarte ich von manchen deiner Quellen sowieso nicht.
Dafür habe ich Todd am Bildschirm verfolgt (und meine Frau war dort), und die Leiter von Toronto habe ich persönlich erlebt. Das tragende Element in beiden Fällen ist die völlige Hingabe an Gott und der ständige Aufruf, in Gottes Nähe zu kommen und ihm zu folgen.
Die Perlenmotive aus Hasos Blog sind hier sehr treffend.
Letztlich musst du selbst eine GEISTLICHE Entscheidung treffen, welchen Quellen du glauben willst. Damit verbunden ist die Bereitschaft, die Kritik der anderen Seite auszuhalten und trotzdem deinen Weg zu gehen..
Wenn du wartest, bis alle Kritikpunkte mit nachvollziehbaren Verstandesargumenten lückenlos widerlegt sind, wirst du über längere Zeit gelähmt sein.
Mai 22, 2008 at 5:01
@Vic:
Danke nochmal für Dein Gebet!
Hat mich ermutigt.
Zum Thema:
Glaubwürdigkeit halte ich auch für relevant.
Aber mal überspitzt formuliert: Auch ein Esoteriker kann glaubwürdig seine Thesen verbreiten (aber vielleicht habe ich Dich hier missverstanden).
Ich nehme es Todd Bentley auch ab, dass er Jesus wichtig findet. Er hat auch eine Beziehung zu Gott. Und das vertritt er eben glaubwürdig.
Aber meine Frage ist, welche Kräfte wirken.
Ich muss dazu sagen, dass ich wenig bewusste Erfahrungen mit Kräften aus anderen Dimensionen habe.
Genau deshalb halte ich mich hier mit einem Urteil zurück.
Will sagen:
Todd Bentley ist in seinem Wesen glaubwürdig. Sonst könnte er wohl nicht so lange und oft vorne stehen und seinen Dienst anbieten.
Aber die Aussagen vom link
http://www.apostasyalert.org/REFLECTIONS/bentley.htm
scheinen mir nicht reisserisch zu sein, sondern scheinen auch auf den eigenen Aussagen von Todd Bentley zu basieren.
Und wenn er – wie er es auch auf seiner Seite freshfire… berichtet – meint, dass er beim Thema Geld nicht „einfach“ betet, sondern Gott bittet, den Engel zu senden, der für das Geld zuständig ist, dann gibt es dafür einfach keinen biblischen Beleg, sondern gehört thematisch in die Esoterik.
Und dies ist bei Todd Bentley nicht ein „normaler“ theologischer Ausreisser, wie wir ihn alle haben, sondern er formuliert das bewusst als Lehre. Das ist für mich ein großer qualitativer Unterschied.
Und wenn er berichtet haben soll
(s.a. hier:
http://www.prophecyfellowship.org/showthread.php?t=323160 / auf seiner fresh-Seite leider nicht mehr verfügbar),
dass er in einer Vision Sundar Singh gesehen haben soll und der Geist diesen „heiligen Mann“ zum Vorbild gesetzt haben soll, dann geht es um Einblicke in die unsichtbare Dimension, die entweder von Gott sind oder vom Satan.
Zu Sundar Singh:
http://www.bautz.de/bbkl/s/s4/sundar_singh-s.shtml
Ein Christ, der scheinbar hinduistische Elemente einflocht (Bhakti-Bewegung).
Ach, Victor – ich leide an solchen Dingen!
Wie gerne möchte ich Erweckung erleben.
Wenn’s doch nur die Tätowierungen wären …
Gott segne Dich!
Dirk.
Mai 26, 2008 at 7:03
ich find es gut das du kritische fragen stellst
laß dich nicht aufhalten und von gefühlen leiten
Mai 28, 2008 at 7:30
Es gibt weibliche Engel in der Bibel!!!!
Sacharja 5,9:
“siehe, da kamen zwei Frauen hervor, und der Wind blies in ihre Flügel – denn sie hatten Flügel wie Störche …”
Mai 28, 2008 at 8:22
Hi Vic!
Genau diese Stelle habe ich gestern auch gefunden!
Jetzt fehlen uns nur noch die Namen der beiden Damen!
Gott segne Dich!
Dirk.
Mai 28, 2008 at 9:32
Ganz pauschal, ganz voreingenommen, aber trotzdem nach reifer Überlegung: dieser Todd Bentley ist nicht von Gott. Das hat bei mir mehr mit einem Gefühl zu tun. Aber woran ich ständig denken muss: Gott schenkte uns den Geist Gottes, klarer Fall, als „Tröster“ und als starke Kraft, um uns näher an Gott zu bringen. Jesus selbst aber, das sagt die Bibel ganz klar, ist in den Himmel aufgefahren. Dort ist er jetzt. Todd Bentleys ständige Betonung auf Jesus, dass er ihn gesehen habe und dass er „die grünsten Bambi-Augen“ habe, die „er je gesehen“ habe, ist völlig irrelevant. Es geht um den Glauben an Jesus ALS WEG zu Gott. Nicht mehr. Es geht nicht darum, um Jesus Sandalen trug oder Todd Bentley einen Besuch abstattet. Es geht um Gott, den Vater und Herr, zu dem wir DURCH JESUS finden.
Meiner Meinung nach versucht Todd Bentley da, auf einer Welle zu schwimmen, und Dinge sagt, die so klingen, als seien sie von „verrückten“ Charismatikern. Letztenendes spricht aus ihm aber kein guter Geist. Engel? Hallo? Leute, wacht auf, das sind Diener Gottes, die im Dienst Gottes stehen und seiner Verherrlichung dienen, und nicht, damit ein Typ von wilden Geschichten mit ihnen erzählen kann.
Mai 29, 2008 at 11:18
@ joey
Aber Jesus ist Gott ist der Heilige Geist. Sie sind die Dreieinigkeit, zusammen 3 Personen in einer. Wenn Jesus nicht ständig betont wird und verherrlicht, zusammen mit Gott Vater und dem Geits Gottes, werd ich stutzig. Aber Todd betont dass es Gott ist, der das alles schenkt, ob es Heilungen, Begegnungen mit Ihm persönlich oder mit Seinen Dienern ist… Nicht damit er wilde Geschichten erzählen kann und sich selbst groß machen, sondern damit die heilige Dreieinigkeit Gottes verherrlicht wird!
Mai 29, 2008 at 1:52
Sacharja 5 die Frau im Efa und die Trägerinnen haben dieselbe Wortgrundlage:
‘ishshâh nâshîym.
Die Frau im Efa heisst Gottlosigkeit, der Wortstamm nasha to lead astray, to seduce. (Strong)
> Schinar > Babylon
Engel? ^^ …eher nicht, sondern täuschende Geister
Mai 29, 2008 at 2:13
@Deborah:
Wow!
Du kannst Hebräisch?
Jetzt, wo Du es schreibst, ist es mir auch wieder bewusst geworden:
Der Kontext in Sach.5 ist ein Kontext des Gerichtes.
Diese beiden fliegenden Damen kommen, um ein Gericht zu vollstrecken.
Somit keine schöne Grundlage, um damit eine „Emma“ zu legitimieren.
Gby,
Dirk.
Mai 29, 2008 at 2:57
Nein, ich kann kein Hebräisch, ich suche die Grundwörter im Bibelkommentar und bei Strongs.
Telefoniere gerade mit jemand, der Hebräisch kann. Nasha muss ich zurücknehmen. Nashiym ist eine irregulärer Plural zu dem Wort Frau, Anashiym ist Männer. Die Dopplung von ishshah und nashiym betont, dass es Frauen sind.
Der Storch ist entscheidend in der Symbolik zu den Frauen, Storchenflügel. Sie werden hervorgehoben im Gegensatz zu Engelsflügeln. Der Storch ist in der biblischen Symbolik ein unreiner Vogel.
Im Bibeltext spricht der Engel zu Sacharja, aber im Text spricht er nicht von anderen Engeln, sondern von Frauengestalten mit Flügeln.
Juli 10, 2008 at 10:01
Leute, bitte macht Eure Reserchen über das „Kansas City Prophet“ Movement, über „The New Order of the Latter Rain“, über „Bob Jones“.
Alles theologisch und geschichtlich/soziologisch SEHR umstrittene Themen.
Mit kurzen Worten: Es handelt sich nachweislich um esotherische Lehr-Elemente, die in den 50er Jahren in das christliche Denken eingebracht wurden von verschiedenen Bibellehrern, die zB Lehren einer esotherischen Seherin namens „Jane Lead“ (17.Jhd) fast 1:1 übernommen haben.
Auch der „Toronto Blessing“ und die Geschichte in „Pensacola“ hatte ihre Schatten – ich habe es damals live miterlebt, und viele von uns damals haben sich – aus biblischen und aus soziologischen Gründen davon distanziert.
Leider gibt es innerhalb der charismatischen Szene mittlerweilen einen „Mainstream-Believe“ an und über Dinge, die mit der Bibel nicht mehr wirklich zusammenhängen, sondern zu einem wesentlichen Teil heidnischen Ursprungs sind.
Diverse Bewegungen, wie zB die „Assemblies of God“ haben dies bereits sehr früh erkannt und sich davon distanziert.
Nur ein paar Dinge zum Andenken:
- Wo steht in der Bibel dass es ENGEL sind, die Heilungen vermitteln? Oder Worte der Erkenntnis vermitteln, wie zB in der „Lakeland Revival“? Das ganze ändert doch eher Wahrsagerei, als einem „Wort der Erkenntnis“.
- Die Bibel WARNT uns davor, uns zu sehr mit Geistern und Engeln auseinanderzusetzen und verbietet es uns sie anzurfen. Ausserdem habe ich noch nie in der Bibel einen WEIBLICHEN Engel („Emma“) gesehen. Engel sind geschlechtslos, in der Bibel treten sie aber IMMER als „junge Männer“ auf.
- etcetc…
Bevor der übliche Vorwurf kommt: NEIN – ich bin kein Evangelikaler in dem Sinne, dass ich nicht an Gottes übernatürliches Eingreifen glaube (war lange Pastor einer charismatischen Bewegung). Ich glaube daran. Aber nicht so wie es uns diese falschen Propheten darlegen wollen.
Aber ich glaube NICHT „jedem Geist“ nur weil er sich „übernatürlich offenbart“
Ich will hier nicht als Oberlehrer auftreten, aber Euch bitten, vorsichtig zu sein, und die Geister zu prüfen…
Recherchiert einfach selber…