Lakeland-First-Hand-Berichte

werde ich hoffentlich morgen in der Versammlung der Josua-Gemeinde hören.

Mittlerweile habe ich auch viel Kritisches zu Todd Bentley gelesen.
Ich erspare es mir, die zahlreichen Links zu setzen, die Du auch per google finden kannst.

Für mich entstehen diese Fragen:

- Welche „Theologie“ hat Todd Bentley?

Er soll einen Engel namens „Emma“ erwähnt haben, dem er begegnet sein soll.
Die Engel der Bibel sind männlich.
Allerdings gibt es keine abschließende Angelologie in der Bibel. Könnte es auch weibliche geben?
Todd Bentley soll die Engel besonders betonen.
Aber hebt er sie über das biblische Maß hinaus?
Nehmen sie bei ihm gar Stellvertreterfunktion ein?
Dazu finde ich nichts per google.
So bleibt für mich die Begegnung mit dem Engel „Emma“ suspekt und wahrlich ungewohnt – aber ich bin aktuell nicht in der Lage, eine verwerfliche Irrlehre zu brandmarken. Bin ich schon verführt? :-)
Weiterhin zur „Theologie“:
Wer von uns hat die vollkommene Theologie ohne Fehl und Tadel?
Diese Frage soll kein Aufruf zur schlampigen Theologie sein – aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir bei jedem von uns Fehler in der Theologie und Auslegung entdecken werden! Die wenigsten werden absichtlich eine falsche Theologie betreiben – die meisten von uns sind mit bestem Wissen und Gewissen dabei – hoffentlich in dem Bewusstsein, dass unsere Erkenntnis Stückwerk ist.
Erwarten wir nun von dem „Vorturner“ Todd Bentley, dass er uns eine einwandfreie Theologie präsentiert – zu der wir selber gar nicht in der Lage sind?
Sicher: Falsche Theologie muss aufgedeckt und verbessert werden. Das gilt auch für Todd Bentley.
Aber jeder von uns scheitert an dem Maßstab einer „perfekten“ Theologie!

- Todd Bentley betont die Heilungen sehr stark.
Die Video-Aufzeichnungen, die ich bislang gesehen habe, zeigen mir einen Predigt-Anteil von Todd B. von vielleicht 20% und einen „Heilungs-Anteil“ von ca. 80%.
Fehlt es am Wort Gottes?
Fehlt es an der Evangeliumsverkündigung?
Ich bin wirklich unsicher.
Aber wenn ich mir die Heilungsberichte in den Evangelien anschaue, dann entdecke ich, dass Jesus mitunter Massenveranstaltungen hatte und „alle“ geheilt hat. Mitunter hat Er Menschen geheilt, ohne dass deutlich würde, dass Er etwas vom Evangelium erzählt hätte.
Wenn Jesus selbst geheilt hat, ohne im vollumfänglichen Sinn in jedem Fall das Evangelium wörtlich weiterzugeben – sollte dies dann bei Todd Bentley falsch sein?
Zudem: Woher nehmen wir die These, dass dem Wort mehr Raum gegeben werden muss als den Wundertaten Gottes? Ist diese These biblisch belegbar?

- Todd Bentley ist tätowiert.
Das ist für manche ein rotes Tuch.
Denn irgendwo im AT steht, dass wir uns nix in die Haut ritzen sollen.
Gilt das AT völlig  für uns im neuen Bund?
Wenn ja, was ist dann mit den Anweisungen für die Steinigung?
Ich weiß: Provokativ gefragt, denn ich will Dein Mitdenken und Weiterdenken!
Weiterhin:
In NT steht, dass wir keine Schätze auf der Erde anhäufen sollen!
Aber wer von uns hat eine Lebensversicherung, ein Sparkonto und gönnt sich ein Dach über dem Kopf, obwohl unser Herr Jesus mitunter kein Dach über dem Kopf hatte?
Ich weiß nicht, warum sich Todd Bentley hat tätowieren lassen.
Ich weiß nicht, ob er zu diesem Zeitpunkt die alttestamentliche Bibelstelle zum „Ritzen“ kannte.
Aber können seine Tätowierungen ein Ausschlussgrund für eine Erweckung sein – wenn ich mir zugleich Schätze auf der Erde anhäufe? Bin ich vielleicht mehr Hinderungsgrund als ein Tätowierter?

- Todd Bentley scheint es darauf anzulegen, dass Menschen nach hinten fallen.
Das ist nun wirklich ein Aspekt, mit dem ich Schwierigkeiten habe.
Das Fallen nach hinten ist in der Bibel zumeist negativ belegt. Es scheint bei einigen Bibelstellen um das Gericht Gottes zu gehen und weniger um eine positive Salbung.
Auch stößt es mich ab, wenn Todd Bentley manchen Kandidaten offensichtlich schubst – ist das ein Wirken Gottes oder das des Muskelpaketes Bentley?
Welche Rolle spielen hier die Erwartungen der Kandidaten?
Ich habe gesehen, dass manche Kinder bei der Veranstaltung nicht nach hinten fallen. Liegt es daran, dass sie noch nicht die Erwartung haben, dass man nach hinten zu fallen hat, wenn Todd Bentley pustet oder schubst?
Ich finde das kritisch und kann biblisch damit nicht viel anfangen.
Aber geschehen deswegen keine Wunder?
Ist das Geschehen in Lakeland deswegen „von unten“ (s.a. „Berliner Erklärung“)?
Aufgrund solcher (vielleicht) Programmierungen von einem dämonischen Geist zu sprechen, kommt mir dann aber auch ziemlich übertrieben vor, zumal man für diese These gute biblische Belege bräuchte.

So bin ich offen und gespannt auf die Versammlung morgen.

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24 Comments on “Lakeland-First-Hand-Berichte”

  1. Deborah Says:

    Ein Engel namens „Emma“? Das ist mehr als merkwürdig. Esoterische „Engel“ haben oft Frauennamen. …..Ich kenne eine Lokomotive mit Namen Emma. ;-)

    Die Fallrichtung ist kein Kriterium für dämonisch, Fallen hat auch mit Entspannung zu tun. Allerdings gibt es ein Fallen mit kurzem Blackout, das kommt aus der Machtecke eines Menschen und nicht von Gott.

    Genau prüfen. Zwischen einem „ungewohnt“-Eindruck und dem Stutzen im Geist, der Störung des inneren Friedens Gottes ist ein schmaler Grad.

    wünsche Dir offene Augen und Ohren des Herzens :-)

  2. Deborah Says:

    guxxtu hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Emma-o

    http://en.wikipedia.org/wiki/Todd_Bentley

    Allergrösste Vorsicht! Riecht nach einem Wahrsagegeist.

    Kennst du das Lied der Beatles: Let it be? (Lass es geschehn?)…Mother Mary comes to me, speaking words of wisdom…. eine direkte Einladung an einen Wahrsagegeist, versteckt hinter dem Originalnamen der Mutter Jesu.

  3. Onkel Toby Says:

    Am lustigsten finde ich ja, das Bentley gerne mal dem einen oder anderen sein Knie in den Magen rammt. Darauf ist vor ihm, glaube ich, noch keiner gekommen.

  4. Der Mathes Says:

    Also ich besuche seit kurzem auch eine Pfingstgemeinde.
    Das „Fallen“ fand ich auch irgendwie komisch. Man findet das ja auch in der Esoterik. Da kam mal son Bericht auf irgend nem Sender.

    Allerdings habe ich oft genug erlebt wie die Kraft und Gegenwart Gottes auf mich kam und ich dadurch umgefallen bin (nach hinten,nach vorn, auf die Knie, auf die Seite), weil ich einfach nicht mehr in der Lage war stehen zu bleiben. Mein Pastor schubst keinen und doch falle ich unter der Kraft Gottes. Auch ohne Pastor oder andere!

    Ein „Blackout“ hatte ich noch nie. Ich war immer klar bei Verstand und habe alles um mich herum mitbekommen. Allerdings war ich voller Frieden und sehr entspannt. Destöfteren durchfährt einen der Heilige Geist und man beginnt sich zu schütteln und zu Zittern. Lachen und Weinen kommt auch mal vor.

    Es ist mir nie unangenehm, weil ich Seine Gegenwart spüre. Ich fühle mich sehr wohl, auch wenn Er an meinem Herzen „arbeitet“. Wenn Er das macht, weine ich oft…
    Aber es ist ein befreiendes Weinen.

    Letzten Montag wollte ich für meinen Freundin um Heilung beten.
    Wir wollten anfangen mit Lobpreis und Anbetung und ehe ich überhaupt was zu Gott sagen konnte, fiel das Feuer… wow

    Ich war total „breit“ und konnte kaum stehen, weil die Kraft Gottes und der Heilige Geist immer und immer wieder auf mich kam. Seine Gegenwart war wie eine schwere wame Decke.

    Je länger diese Salbung auf mir war, dest kühner wurde ich und dest mehr Glauben bekam ich. Ich war total betrunken im Geist! lol :-D

    Und dann wollte ich für mein Freundin beten.
    Ich konnte kaum… Die Gegenwart Gottes wurde immer stärker und durchfuhr mich immer und immer wieder! Ich betete für ihr Gesicht und ihre Augen.

    Heilung ist leider NOCH nicht eingetreten, aber wir hatten eine gute Zeit mit Gott!

    Gruß und Segen
    Matthias <

  5. dikosss Says:

    @Deborah:
    Ja, das mit dem Engel finde ich auch bedenklich. In der japanischen Mythologie gibt es einen Gott der Unterwelt mit dem Namen „Emma-O“. Nun ist „Emma-O“ noch anders als „Emma“ (ohne O).
    Todd Bentley hat japanische/chinesische Schriftzeichen auf seinem Unterarm. Ein Bild (man muss ein bisschen scrollen):
    http://www.scribd.com/doc/2909690/AN-ANGEL-CALLED-EMMA
    Hier sind Schriftzeichen von diesem Unterwelt-Gott:
    http://tencoo.fc2web.com/jinja/xenma.htm
    Allerdings kann ich zum Foto vom Unterarm keine Parallelen erkennen.
    In dem kritischen Bericht, wo auch das Foto zu sehen ist, wird Todd Bentley zum Engel „Emma“ zitiert.
    Hier steht noch etwas mehr drin:
    http://www.sliceoflaodicea.com/?p=718
    Schon komisch, oder?
    Was meinst Du?
    Und selbst, wenn Todd Bentley hier eine dämonische Schau gehabt haben sollte oder eine Irrlehre verbreitet haben sollte – könnte es sein, dass Gott ihn dennoch für eine Erweckung mitbenutzt?

    @Onkel Toby:
    Habe heute sogar gesehen, dass er seinen Kopf in de Bauch eines anderen gestoßen hat. Lustig. Befremdlich. Augenbraue erhebend.

    @Der Mathes:
    Danke für Deinen Einblick. Finde ich gut, das von Dir zu lesen.
    Zeigt doch, dass das Fallen nach hinten (oder sonstwohin) nicht per se verwerflich ist.

    Gby,
    Dirk.

  6. Deborah Says:

    @der Mathes: ich kenne das auch, was du geschrieben hast und habe es auch als gut und stärkend empfunden.
    Einen Blitzmoment des Blackout hatte ich erlebt, als ein reisender Prediger, der vom Pastor eingeladen war, mir die Hände auflegte. Mit fehlt der Zeitmoment zwischen Händeauflegen und mich am Boden wiederfinden.Er hatte nicht gefragt, ob er mir die Hände auflegen durfte. Das hätte er müssen, denn es war nicht die Situation des Segnungsgebetes, wo man durch sich in die Reihe stellen bezeugt, dass man es möchte, sondern wir standen in einem Gebetskreis für den GoDi. Später merkte ich, dass es mir schwer viel, seinen Geldforderungen gegenüber eine gute Grenze zu setzen. Mit Gebet habe ich mich dann davon gelöst.
    Als er am ersten Abend der Predigtreihe vom Pult weg durch den Gang wegging, spürte ich etwas, was von ihm ausging und sich durch die Menschen tastete. Dieses Etwas merkte, dass ich es wahrgenommen hatte und zog sich etwas erschrocken zurück.
    Damals hatte ich noch nicht viel Ahnung, was das war. Auch heute bin ich mir nicht ganz klar, ob das dämonisch oder seelische Kraft war. Es erinnert mich an die Beschreibung aus Brief an einen Magier, wo es um eine seelische Besetzung ging.

    @Dirk: Bei wiki wird Emma-O mit Yama gleichgesetzt. Ich kann leider die kleinen Schriftzeichen nicht genau sehen. Vielleicht magst du mal schauen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Yama_%28Todesgott%29

    Ich habe keinen Frieden in der Sache.

  7. Tom Says:

    Hi Dirk,

    hast du bzgl. des Kopfstoßens einen Link für mich.
    Hab keine Lust mir stundenlang Todd Bentley anzuschauen ;-)

    Viele Grüße
    Tom


  8. Zur Statistik: 20% Predigt mag stimmen. Allerdings macht das bei einer Veranstaltung von über 4 Stunden immer noch eine Stunde aus. In wie vielen Gemeinden erträgt man so viel Verkündigung? (Bei uns schon, aber oft nicht). Hinzu kommt jedoch mindestens eine Stunde Lobpreis und Anbetung, viele Erfahrungsberichte über Gottes Eingreifen im Leben (Schuldeutsch: Zeugnisse), viel Ermutigung und Aussendung für Einzelne oder Gruppen (einmal holte er z.B. alle Deutschen auf die Bühne, einmal alle Pastoren von Gemeinden in Lakeland und Umgebung usw.). Bleibt höchstens ein Drittel der Zeit für Heilungen selbst (wie hoch ist der Prozentsatz der Heilungen in den Evangelien? ich meine auch etwa ein Drittel, oder?). So viel zur Überbetonung der Heilungen (wer diese Überbetonung bei Todd behauptet, muss das NT auch so bewerten).

    Zur Verkündigung selbst: ich habe vor allem klassische Nachfolgethemen beobachtet (Bekehrung, Hingabe an den Herrn aus vollem Herzen, Evangelisation auch außerhalb frommer Veranstaltungen). Und gerade bei den Heilungen betont Todd immer, 1. dass die Heilungen durch die Kraft Gottes kommen (Vater, Jesus, Heiliger Geist), 2. dass die Heilungen keine Sache einer geistlichen Elite sind, sondern auch durch dich und mich geschehen sollen. Mit Freude lässt er auf der Bühne über Heilungen berichten, für die nicht er, sondern ganz normale Christen gebetet haben. Auch an den meisten Totenerweckungen war er nicht persönlich beteiligt.

    Die Frage nach Engeln (Emma o.ä.) kann ich nur allgemein beurteilen (ich habe ihn zwar viel gehört, aber bisher nichts von ihm selbst über Emma). Dass Engel in der Bibel als Diener Gottes bezeichnet werden, die uns helfen, muss ich hier wohl nicht belegen. Wichtig ist für mich, in welchen Kontext Todd diese Phänomene stellt. Meines Wissens geht es auch bei den Engelberichten darum, Jesus zu verherrlichen, uns zu unterstützen, stellenweise auch Botschaften zu überbringen. Also nur biblisches Zeug.

    Die Einwände zu Tätowierungen und „nach hinten fallen“ kann ich nicht nachvollziehen. Das Ritzen der Haut im AT war m.E. ein Hilfsmittel zur Ekstase in religiösen Riten. Dekoratives Tätowieren wäre nicht mein Stil, aber dahinter Dämonisches an sich zu vermuten, ist etwas weit hergeholt.

    Das „Fallen auf das Angesicht“ in der Bibel ist eine bewusste Handlung vor dem Herrn bei vollem Bewusstsein (also kein Umfallen, sondern ein sich hinlegen). Das mache ich manchmal auch. Das Umfallen unter der Kraft Gottes (manchmal unbeabsichtigt, manchmal mehr oder weniger bewusst) ist etwas anderes. Die Frage ob nach hinten oder vorne ist für mich irrelevant. Wichtig ist dabei, ob Jesus im Ergebnis verherrlicht wird (also das Prinzip der Beurteilung „an der Frucht“).

    Ich finde es verwunderlich, dass gerade manche Christen anscheinend Angst davor haben, dass Gott sich als übernatürlich erweisen und uns mit übernatürlichen Taten überraschen könnte, anstatt bei dem zu bleiben, was wir mit unserem Verstand fassen können. Sicherlich muss man bei enthusiastischen Formen des Glaubens aufpassen, dass Jesus wirklich verherrlicht wird und keine Manipulation im Spiel ist. Aber bei manchen „nüchternen“ Glaubensformen muss man sich andererseits davor hüten, dass kein evangelikal angemalter Humanismus sich einschleicht, der nur noch Rational-Menschliches als göttlich durchgehen lässt.


  9. Zum Knie- und Kopfstoss (ich habe nur ersteres gesehen): auch bei Jesus gab es manches, was anstößig wirkt. Ich hätte auch meine Mühe damit gehabt, als er Sand-Spucke-Pampe auf Augen strich oder einem Menschen auf die Zunge spuckte. Auch frühere Glaubenshelden (z.B. Smith Wigglesworth) taten manchmal Dinge, bei denen auch ich schlucken müsste.
    Auch hier ist wichtig: Beurteilen an der Frucht. Auch ich wäre interessiert, Erfahrungsberichte von denen zu hören, die persönlich betroffen waren. Aber bis solche Berichte kommen, kann ich die Sache mit Frieden in Gottes Hand lassen.

    Als Ergänzungslektüre empfehle ich das Markus-Evangelium, hier mit der speziellen Frage: wie oft wäre Jesus hochkant aus manchen heutigen Gemeinden geflogen? Schräges Auftreten ist natürlich kein Beweis, dass jemand wirklich so handelt wie Jesus. Aber ebensowenig sind Knie- und Kopfstoss ein Beweis für das Gegenteil.

  10. dikosss Says:

    @Tom:
    Der Kopfstoß ist hier zu sehen:
    http://www.ustream.tv/recorded/428796
    Ca. bei min.54. Echt ‘nen bisschen lustig! :-)

    @Vic:
    Danke für Deine Gedanken dazu. Hören sich gut entspannt an!
    Ich möchte auch gerne die gute Frucht sehen und bin schon auf heute Abend gespannt!

  11. Ben Says:

    Das ist mal wieder tüpisch Deutschland. !!!!!!!!!!!!!!

    Immer kritisieren aber selber nichts zu stande bringen. Bei uns läuft doch so gut wie gar nichts. Aber im Verurteilen und Kritisieren sind wir Weltmeister. Ich glaube das ist das Problem warum in Deutschland so wenig passiert.
    Man presst Gott in eine Schublade der eigenen Vorstellung und lässt Ihn nicht so sein wie er ist. Gott ist vielfältig.
    Zu seinem Aussehen: Neht eure Mitchristen (Mitmenschen) an wie Christus euch angenommen hat.
    Der Richter ist immer noch Jesus

  12. dikosss Says:

    Hi Ben!
    Herzlich willkommen hier!

    Mir persönlich geht es nicht um ein bloßes Kritisieren.
    Da hast Du Recht: Wenn wir nur beim „Fingerzeigen“ stehen bleiben würden, wäre das nicht jesusgemäß.

    Deshalb:
    Mir geht es um ein Prüfen UND darum, das Gute zu behalten.
    Ich meine, dass wir das auch mit dem Geschehen in Lakeland tun sollten (man sollte auch mich und meine Aussagen prüfen und das Gute behalten).

    Gott segne Dich!
    Dirk.

  13. Erika Says:

    Hey, er ist tätowiert weil er mit 13 auf die Straße gesetzt wurde, mit 16 schon 3 mal im Gefängnis war und erst mit 18 sein Leben Gott gab…
    Hilft das?

    :-)
    Erika

  14. dikosss Says:

    Hi Erika!

    Danke für Deine Kommentare!
    M.E. hat er sich die Tätowierungen erst zugelegt, als er schon Christ war. Zumindest erkenne ich auf früheren Videos von ihm keine Tattoes.
    Aber egal. Eigentlich geht’s auch nicht um die Tattoes, oder? :-)
    (Obwohl es mich schon interessieren würde, warum er diese wollte)

    Wie Du auch hier geschrieben hast
    (http://dikosss.wordpress.com/2008/05/27/gott-im-bus-lakeland-schon-wieder/#comment-578)
    sehe ich auch, dass TB davon ausgeht, dass jeder Christ beten kann und Gott durch jeden Christen wirken kann. Positiv!

    Übrigens ein guter Gedanke von Dir, dass eine monotone Predigt manchmal genauso ätzend sein kann wie eine Mini-Predigt, die nur darin besteht, dass jemand sagt: „Empfange Jesus!“ :-)

    Naja, wir sind halt alle auf dem Weg … solange wir mit Jesus unserer Basis klarkommen und miteinander, müssen wir uns manchmal mit all unseren Fehlern stehen lassen können…

    Gby,
    Dirk.

  15. Tom Says:

    Liebe Erika,

    ich weiß nicht ob es dir vielleicht hilft, dir dieses Video anzuschauen:
    http://de.youtube.com/watch?v=fFp1tG9z7SM&feature=related

    Für mich sieht das so aus, als ob er auf dem Video ein paar Tage über 18 ist. Von den Tätowierungen kann ich jedenfalls nichts endecken…

    @Ben

  16. Tom Says:

    @Ben
    Nene, lass mal.
    Unreflektiert einer charismatischen Führungsperson nachlaufen muß nicht sein.

  17. Erika Says:

    Stimmt, sorry. Er hat nach der Bekehrung weiterhin sich tätowieren lassen.

    Ich denk er kommt einfach aus einem Hintergrund wo das normaler ist als für die meisten europäischen Christen die ich kenne… Und das Aussehen ist ja nun mal wirklich nicht das Ausschlaggebende um beurteilen zu können ob der nun von Gott ist oder nicht. „Der Mensch sieht auf das Äußere, Gott aber aufs Herz.“ So frei übersetzt. :-)

  18. Bill (Australien) Says:

    Was hat ein Knie in den Bauch mit dem Heiligen Geist zu tun? Was hat Lehm in den Augen mit der heilenden Kraft Gottes zu tun?
    LUT John 9:6 Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden.
    Hat ein Esel in der Bibel eine Botschaft von Gott ausgesprochen? Ja oder Nein?
    Wenn wir glauben, dass Gott in der Bibel ganz sonderbare Dinge gemacht hat, wieso erwarten wir, dass der Heilige Geist heute nur logisch und verstaendlich handeln soll?
    Vielleicht ist das Absurde ein Zeichen, dass es vielleicht wirklich Gott ist, der etwas wichtiges tut.
    Wenn wir etwas ganz sonderbares sehen, kann es Wahnsinn oder etwas teuflisch sein, aber es kann auch Gott sein. Ich glaube es ist wirklich Gott. Bis jetzt hoere ich von 16 Menschen, die durch diese Erweckung von dem Tod hervorgerufen worden sind. Ein Knie in den Bauch kann Wahnsinn sein oder nicht aber 16 Auferstehungen ist entweder wahr oder falsch. Ich glaube es ist wahr. Die Heilungen von Blinden, Tauben und verkruepelten Menschen habe ich fast jeden Tag im Fernsehen gesehen. Ich habe auch Todd Bentelys Podcasts gehoert und der spricht wie ein echter gesalbter Prediger, wie ein moderner Apostel.
    Was ist die Frucht unserer vernuenftigen Christichen Religion in den westlichen Laenden? SEHR WENIG! Die Religion der Juedischen Leiter in dem NT war voller traditioneler Theologie, Vorsicht und Vernunft aber Jesus war etwas ganz anders. Viele moderne Christen in Deutschland und in meinem Land (Australien) sind wie die nicht glaubenden Juden in dem NT.

  19. Ben Says:

    Bill !!!

    Da kann ich dir nur voll zustimmen

  20. Daniel Hari Says:

    Wir waren in Lakeland und hier ist unser Reisebericht:
    Heilungsausgiessung in Lakeland Florida?! Eine Erweckung Gottes bei Evangelist Todd Bentley http://blog.omegalive.ch/?p=3

  21. dikosss Says:

    @Daniel:
    Danke für Deinen Hinweis!

    Gby,
    Dirk.

  22. Ron Says:

    Sucht bei Google mal folgende Themen:

    - „New Order of the Latter Rain“
    - (Jane Lead)
    - Kansas City Prophets
    - Bob Jones
    -William Branham

    und lest Euch auch die kritischen Stimmen durch, denn hier wurde zT sehr gut recherchiert!

    Und dann macht Euch selbst ein Bild. Denn Todd Bentley beruft sich selbst auf diese Ereignisse und Personen: http://www.etpv.org/2003/angho.html

  23. Ron Says:

    „Bis jetzt hoere ich von 16 Menschen, die durch diese Erweckung von dem Tod hervorgerufen worden sind.“

    Wo sind UNABHÄNGIGE Quellen? Unbhängige Medien? Ärzte?

  24. Dirk Says:

    Ja – Prüfen muss sein, um das Gute zu behalten!

    Vielleicht hilft bei allem Prüfen auch die Unterscheidung zwischen Zeugnis und Lehre.
    D.h.:
    Wo berichtet jemand von einem persönlichen Erlebnis?
    Und ab wann macht man es zur Lehre?

    Zum persönlichen Erlebnis:
    Bei diesen scheint es wichtig zu sein, wenn man es als von gottgewirkt ansehen will, dass es auf jeden Fall nicht gegen eindeutige biblische Aussagen verstößt.
    Ansonsten dürfte hier eine große Freiheit herrschen: Engelsbegegnungen gibt es, mancher aus der Bibel hat sogar mit Engeln geredet – was Todd Bentley nicht getan hat.
    Es gab durchaus merkwürdige Geschehnisse in der Bibel: in Bildern tauchen Drachen auf, fliegende Pferde, Engel in Massen, Feuerzungen, sprechende Esel …
    Um also ein persönliches Zeugnis als ungöttlich darzustellen, bedarf es m.E. schon einer sehr großen Gewissheit und Eindeutigkeit auf der Grundlage der Bibel.

    Bei einer Lehre dürfen wir m.E. „enger“ sein. Denn dabei geht es nicht um ein persönliches Erleben, sondern um etwas, was für sich in Anspruch nimmt, dem Willen Gottes gemäß der Schrift zu entstammen und muss sich eben genau an dem messen lassen. Allerdings sehen wir auch dort, dass es einige Erkenntnisunterschiede gibt. Es kann also nicht darum gehen, jemanden als „falschen Christen/Propheten“ darzustellen, nur, weil wir in manchen Punkten eine andere Erkenntnis haben.
    Damit kämen wir zur Überlegung, was denn das Wesentliche des Glaubens ist.
    Hierin muss eine feste Eindeutigkeit bestehen, wenn es um das Sterben und Auferstehen Jesu geht – so wie es in manchen Glaubensbekenntnissen formuliert ist.

    Wenn ich nun diese Gedanken auf das Geschehen in Lakeland übertrage, dann sehe ich natürlich auch Kritisches, Menschliches, vielleicht sogar hier und da Dämonisches.
    Aber ehrlich: wenn ich mein Leben „nackig“ machen würde, würdet Ihr auch all das bei mir erkennen.
    Denn wir Menschen sind im Kampf zwischen Fleisch und Geist – wir werden bei uns immer viele dieser Aspekte entdecken.
    Es muss uns also nicht verwundern, wenn wir solches auch in Lakeland sehen.
    Und doch ist die Frage: Was dominiert?
    Und da meine ich in Lakeland auch viel Göttliches zu sehen. Darüber freue ich mich.
    Und das Kritische darf ich benennen und mich davon lösen. Aber das Gute kann ich behalten.

    Segen!
    Dirk.


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