Lehmkekse

By dikosss

Lehmkekse essen, weil man Hunger hat …
in Haiti ist das normal.

Die Parallele in Deutschland wäre z.B., dass wir Sand aus dem Buddelkasten nehmen, diesen mit Butter und Salz, wahlweise Zucker vermischen, um ein Gefühl der Sättigung zu bekommen.

Hier ein Foto von Lehmkeksen und folgend ein Video zum Thema:

Video bei youtube – Lehmkekse

P.S. Das Foto wurde leider mittlerweile entfernt oder hat einen anderen Platz.

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4 Antworten zu “Lehmkekse”

  1. susi sagt:

    mir kamen die tränen als ich dies gesehen habe. sicher könnte man diesen armen menschen viel mehr helfen, wenn die menschheit nicht so egoistisch eingestellt wäre.
    ich finde es erschreckend, das es in der heutigen zeit immer noch solche armut gibt, leider auch bei uns um die ecke.

  2. dikosss sagt:

    @susi:
    Mich berühren solche Fotos und Filme auch. Ich, im verwöhnten Deutschland, kann mir nicht vorstellen, so zu leben.
    Allerdings habe ich die Befürchtung, dass die Armut weltweit zunehmen wird – auch in Deutschland und wir uns in 10 Jahren ganz schön umgucken werden…

    Gby,
    Dirk.

  3. Paule sagt:

    “Die Parallele in Deutschland wäre z.B., dass wir Sand aus dem Buddelkasten…”

    So schrechlich dies alles ist, so ist dein Vergleich doch sachlich mehr als nur knapp daneben. Er ist schlicht falsch.

    Wenn man Zustände ändern will, sollte man gar nicht erst mit Halbwahrheiten anfangen.
    Anstatt auf die Tränendrüsen zu drücken könnte man zur Abwechslung mal etwas die Hintergründe beleuchten, die zu solchen Zuständen in großen Teilen der Welt führen. Dabei bitte nicht vergessen sich an die eigene Nase zu Fassen.

    Ton- und Lehmhaltige Erden wurden und werden übrigens in vielen Teilen der Welt nicht nur zur Bekämpfung akuten Hungers verspeist!

    Also liebe Kinder, bitte das mit dem Sand NICHT machen, um sich mal in die Situation der notleidenden Bevölkerung dort zu versetzen. Und auch sonst nicht. Es ist einfach nur Unsinn.

  4. dikosss sagt:

    @Paule:
    Danke für den Hinweis zum Kinderschutz! :-)
    Hast’ natürlich Recht:
    es geht hier weniger darum, sich Sand in den Mund zu stopfen -
    es war einfach meine Assoziation zu dem, wie es sein muss, unter obigen Umständen zu leben.

    Gby,
    Dirk.

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