Fitna vs. Schism

By dikosss

Ein politisch rechtsgesinnter Niederländer, der fast so ähnlich wie der Billy klingt (aber doch was völlig anderes macht) produziert einen Anti-Islam-Film und nennt ihn “Fitna”. Immerhin musste der Wilders dafür ein bisschen Arabisch lernen.

In Pakistan gehen einige Menschen deswegen demonstrierend auf die Straße und fordern die Ausweisung des niederländischen Botschafters (hier).

Aber dabei bleibt es nicht!

Im Gegenzug produziert ein saudi-arabischer Blogger einen “Anti-Christen-Film” (hier).

Nun mag man sich fragen, wann denn nun die ersten niederländischen Christen auf die Straße gehen werden, um saudische Flaggen zu verbrennen. Aber wahrscheinlich sind sie viel zu sehr mit ihren Bibelstudien beschäftigt. Ist auch besser: Das Verbrennen von Flaggen dürfte unserem Klima eher schaden.

Schön wäre es, wenn sich Christen finden würden, die wiederum eine filmische Antwort auf “Schism” bringen würden. In der Folge könnten wir ein christlich-islamisches Filmfestival durchführen, wobei die Produzenten des Gewinnerfilmes (den sog. “Film-Film”) stellvertretend für ihren Clan die Flagge des Verlierers verbrennen dürften. Das würde dem Klima helfen (”Jeder nur eine Flagge!”) und würde den Konflikt auf eine kreative Ebene heben.
Selbstverständlich dürften die Festival-Besucher in den Pausen demonstrieren gehen. Schließlich regt das den Kreislauf an und sorgt durch den erneuten Sauerstoff für eine bessere Konzentration, so dass man dem nächsten “Anti-Film” besser folgen könnte.

Letztlich würden auch Arbeitsplätze geschaffen werden:
Geert Wilders als Kuschelpuppe, technisches Material für angehende Filmproduzenten, ein neuer Anschub für die Flaggenindustrie und Selbsthilfegruppen für die Verlierer…

So rufe ich in diese Welt hinaus:
Moslems und Christen!
Produziert Filme!

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9 Antworten zu “Fitna vs. Schism”

  1. theolounge sagt:

    Feiner Artikel ;-)

  2. Alexander Corvinius sagt:

    ;-) Jawohl … mehr Filme für die Verblendeten

    Es ist erschütternd,

    aber der Punkt ist doch, dass eine Unterscheidung zwischen islamischem und christlichem Fundamentalismus hieße, Scheiße nach dem Geruch zu differenzieren.

    Leider schafft es keiner dieser verblendeten Christen-und Muselmännern mal den Weg der Vernunft zu wählen!

    Ob man einem durchgeknallten Schreiner und Ziegenhirten (Jesus) oder einem mordenden Kamelhändler mit pädophilen Neigungen (Mohammed) glaubt … Das ist doch alles kein Modell für eine humane Gesellschaft!

    Die Dummheit gläubiger Menschen ist tragisch…

  3. dikosss sagt:

    Hi Alex!

    Ein bisschen Zurückhaltung gegenüber Andersgläubigen wäre schon nett.

    Trotzdem “Danke” für’s Andenken!

    Gby,
    Dirk.

  4. donato sagt:

    Dieses Kommentar ist einfach falsch.Man kann die Bibel nicht mit dem koran vergleichen.Der Koran ist eine Wort für Wort Offenbarung Allahs,während die Bibel eine Nacherzählung ist.
    Die Bibel fordert nicht die Gläubigen dazu auf zu Morden im Namen Gottes,oder für die Religion .Das Morden im Koran ist für jeden Muslim ein Gebot.Und das Morden von Ungläubigen für Allah ,dieses Thema findet man fast in jedem Sur,also zieht sich durch das ganze Koran.
    Die Bibel hingegen fordert im alten Testament einzelne Individuen,Herrscher oder andere vereinzelte Leute zum Mord auf,diese Morde sind ABER NICHT GEGEN UNGLÄUBIGE GERICHTET;SIE SIND NICHT UNIVERSELL UND ZEITLOS ÜBERTRAGBAR;UND VOR ALLEM HANDELT ES SICH NICHT UM GEBOTE GOTTES AN GLÄUBIGE:UND DIES IST EIN WESENTLICHER UNTERSCHIED:IM KORAN IST DAS MORDEN EIN GEBOT SOGAR DIE PFLICHT EINES JEDEN GLÄUBIGEN!!!!!!!!!!!!!!UNGLÄUBIGE SITUATIONSBEZOGEN ZU TÖTEN :D AS SOLLTE MAN NICHT IGNORIEREN

  5. dikosss sagt:

    Hallo donato!

    Mein Kommentar war eher ironisch gemeint.
    Natürlich wäre so ein Filmfestival totaler Quatsch.
    Und ich nehme an, dass Herr Wilders auch kein Christ ist.
    Und ich weiß, dass eine Mohammed-Karikatur in manchen Gegenden zu Demos und Gewaltakten führen kann, aber eine Jesus-Karikatur höchstens für ein paar Protestbriefe reicht. Alleine das zeigt schon, wie der Islam/das Christentum von manchen Menschen verstanden wird. Die einen lassen sich im Namen des Islam zur Unruhe und Gewalt hinreißen und die anderen schreiben im besten Fall Protestbriefe.

    Ich weiß auch, dass nicht jeder Moslem gewalttätig ist. Es gibt Moslems, die den Koran eher vergeistigen. Nicht jeder versteht unter dem “Heiligen Krieg” genau das Gleiche. Das sollten wir auch beachten.
    Aber klar (da hast Du Recht): Es gibt eben auch Moslems, die den Koran sehr wörtlich verstehen und Gewalt gegen Nicht-Moslems oder abtrünnige Moslems damit rechtfertigen können.

    Gby,
    Dirk.

  6. mohammed sagt:

    ZITAT EINES ISLAMWISSENSCHAFTLERS:

    „Der Islam rechtfertigt Gewalt und kennt Meinungs- und Religionsfreiheit nicht. Würde er seine kriegerische, antiwestliche und reformfeindliche Seite offen enthüllen, die ihm seit dem 11. Jahrhundert eigen ist, dürften die europäischen Staaten, den Menschenrechten und dem Gleichheitsprinzip treu, ihn auf ihrem Boden nicht dulden. … Wohin man im Orient und in Afrika schaut, die Religion Mohammeds setzt sich heute mit Gewalt durch. Das gilt für Sudan und Bangladesh, für Mindanao und Kaschmir, für Aserbaidschan, Tschetschenien, Afghanistan, Tadschikistan, Iran, Ägypten, Libanon, Palästina, Algerien und Nigeria. So lehren die arabischen Gebote ‚Die Religion Mohammeds durch das Schwert’. … Da eine Reform am Anfang des 20. Jahrhunderts scheiterte, ist der Islam bis heute eine eroberungslustige, kriegerische und theokratische Religion.“

  7. dikosss sagt:

    Hi mohammed!

    Ich denke auch, dass das Zitat seine Richtigkeit hat. Allerdings scheint es auch etliche Moslems zu geben, die keine Gewalt anwenden wollen. Deshalb möchte ich gerne differenzieren zwischen der Religion des Islam und dem einzelnen Moslem (genauso wie wir Unterschiede zwischen den Christen machen sollten – die meisten Christen würden keine Abtreibungsklinik belagern…).
    Ich sehe somit, dass der Islam als Religion klare Bezüge zur Gewalt hat, die der Religion schon durch Mohammed als Propheten immanent sind (Mohammed eben auch als Eroberer und Kriegsherr). Trotzdem glaube ich, dass deswegen nicht jeder Moslem Gewalt gegen Andersgläubige anwenden würde.

    Gott segne Dich!
    Dirk.

  8. antifaunited sagt:

    Erstens wendet sich die Mehrheit der Muslime gegen Gewalt,
    Zweitens sieht man ja an Wilders, aus welcher Ecke dieses Video kommt,
    Drittens ist es Rechtsextremismus, den Islam zu verteufeln, denn das beruht schon sehr auf der Rassenideologie der Nazis, nur waren es damals die Juden und eine angebliche “Jüdisch-Bolschewistische Weltverschwörung”, heute ist es eine angebliche “Islamisierung”…

    ….wie sich doch die Formulierungen gleichen.

  9. dikosss sagt:

    @antifaunited:
    Stimme mit Dir in fast allen Punkten überein.
    1. Laut einer internationalen Umfrage sind tatsächlich die meisten Moslems gegen Gewalt (habe’ den link dazu auch irgendwo auf meinem Blog).
    2. Ich will Wilders ja nicht beleidigen, aber Du hast Recht! :-)
    3. Das mit dem RE sehe ich nicht so krass. Ich halte es auf jeden Fall für falsch, von DEM Islam zu sprechen und alles zu pauschalisieren. Schließlich gibt es da wie in DEM Christentum zig Strömungen. Also vom “Verteufeln” halte ich auch nichts. Allerdings ist es m.E. schon sehr relevant, was im “Gründungsdokument” des Islam – dem Koran – über Gewalt etc. steht. Und was ich da im Koran lese, ist schon sehr bedenklich!

    Gby,
    Dirk.

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