Raus aus dem Ghetto!
Gestern, nach unserem Treffen in Berlin-Staaken, sind einige von uns noch in den Kiez gegangen und haben einen Gebetsspaziergang gemacht.
Es war schon dunkel. Draußen trafen wir hauptsächlich Jugendliche, die meistens zu zweit oder in größeren Gruppen auftraten.
Eine unserer „Wegbegleiterinnen“ hatte den Impuls, zwei Jugendliche anzusprechen, um sie zu segnen.
Wow! Cool! Gott hat unsere „Wegbegleiterin“ mit so viel Mut und Frische gesegnet, dass sie längst zum Segen für uns und nun auch diese Jugendlichen geworden ist.
Einer der Jugendlichen hat sich sogar segnen lassen. Dem anderen war das zu suspekt.
Aber an diesen Abend-Segen werden sie noch lange denken …
Unsere Treffen erscheinen mir auf diese Weise noch viel sinnvoller:
Zuerst tanken wir auf.
Dann gehen wir gleich raus, um unseren „Job“ als „Straßenpastoren“ zu erfüllen.
Weiter so!
P.S. Falls jemand den Drang verspüren sollte, für uns zu beten, der möge Folgendes einbeziehen:
- Wir fragen Gott nach einem Namen für unsere Mini-Church … Namen sind Identität …
- Wir überlegen, uns eine Vereinsstruktur zu geben, die uns für Außenstehende mehr Seriösität gibt, die uns aber zugleich nicht einengt, sondern alle Freiheiten bewahrt, die wir als Christen brauchen.
- Wir suchen nach den Schlüsseln, die uns die „Tür“ in den Kiez öffnen.
Tags: Abend-Segen, Frommen-Ghetto, Gebetsspaziergang, Staaken-Projekt, Straßenpastoren
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März 17, 2008 at 11:55
Hi
Woaw, ich hätte den Mut nicht dazu, in der freien Wildbahn jemanden anzuqautschen und zu fragen ob ich ihn segnen darf… Wobei die ganze Sache auch missverstanden werden kann oder gerade -begleiterinnen in schwierige Situationen geraten können.
Trotzdem Kompliment für soviel Mut, Vertrauen oder Glauben
Gruss
GRINGO
März 17, 2008 at 1:48
Ich gebe das Kompliment weiter!