Mangelnde Fülle bei Christen

Jesus hat uns das Leben in Fülle verheißen.
Und doch scheint das Denken und Leben etlicher Christen anders auzusehen:
Dürr, ausgebrannt und gebunden.

Was sind die Gründe und was könnten Eckpfeiler der Erneuerung sein?

Es mag so viel Gründe geben, wie es unterschiedliche Menschen gibt.
Deshalb hier nur ein Ansatz unter vielen:

1. Es fehlt das Bewusstsein, dass wir uns im geistlichen Kampf befinden.
Es gibt kein geistliches neutrales Gebiet.
Alles hat eine geistliche Bedeutung und Wirkung.
Statt aber im Namen Jesu aufzustehen, sich diesem Kampf zu stellen und fest zu stehen, haben einige Christen vorher schon aufgegeben:
Sie sind sich des geistlichen Kampfes nicht bewusst.
Ein leichtes Spiel für Mächte der Bosheit!
Lasst uns für Jesus aufstehen, diesen Kampf antreten, in dem Wissen, dass Jesus der Sieger ist!
Er ist erschienen, um alle Werke der Finsternis zu zerstören.

2. Wenn wir uns diesem Kampf stellen, werden wir Zeichen des Reiches Gottes erfahren.
Jesus verkündete das Reich Gottes und parallel geschahen Heilungen und Befreiungen.
Das göttliche Wort und das göttliche Zeichen gehören bei Jesus zusammen.
Diese Wort-Zeichen-Verbundenheit ist auch in den speziellen Aufträgen an die 12 und 72 Jünger zu entdecken. Ebenso im Missionsauftrag, der schlussendlich allen Christen gilt.
Deshalb meine ich:
Wenn wir uns dem geistlichen Kampf stellen, dann werden wir Zeichen des Reiches Gottes erfahren.

Erwarten wir das?
Oder erklären wir das von vornherein als unwahr?

Und:
Wollen wir das überhaupt?
Oder haben manche Krankheiten, manches Festhalten am Frust und manche Lebenssituation sogar „Vorteile“ für uns – so dass wir nicht wirklich Erneuerung wollen?

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