Wow!
Das ging schnell.
Ich hatte gestern den Gedanken entwickelt, mehr Erfahrungen im Coaching-Bereich zu sammeln.
Eventuell, um mich irgendwann auf dieser Schiene nebenberuflich zu engagieren.
Habe gestern an ein paar Bekannte eine entsprechende e-mail geschrieben.
Habe sozusagen weitere “Testopfer” gesucht, in der Hoffnung, dass es nicht nur mir eine Hilfe sein wird.
Und bis jetzt haben sich schon vier Leute bereit erklärt, sich von mir coachen zu lassen.
Damit ist mein erstes Limit fast erreicht.
Als nächstes bräuchte ich wohl Coaching.
Denn ich lese zur Zeit zu viele Bücher mehr oder weniger parallel:
- Das Brot der Kinder – Gottes Gabe der Heilung empfangen und weitergeben – von Elaine C.Bonn; zum Teil etwas trocken, aber mir tut es gut, auch mal was Positives über den Heilungswillen Gottes zu lesen und nicht nur solchen Aussagen zu begegnen wie: “Gott will nicht jeden heilen!”
- Solange es Tag ist (eine Biografie über John Sung) – von Johanna Lorch; habe ich ausgeliehen bekommen. Fühle mich ein wenig verpflichtet, zumindest 3/4 des Buches zu lesen.
- Führen, Fördern, Coachen – von Elisabeth Haberleitner, Elisabeth Deistler und Robert Ungvari – ein bislang sehr gutes Buch! Weg vom mechanistischen Denken, hin zum systemischen Ansatz. Da werden Denkmuster auf den Kopf gestellt. Passt auch zur postmodernen Zeit bzw. zum Criticum.
- Fast ausgelesen: Zurück zur ersten Liebe – von Gordon MacDonald, der immer wieder inspierend schreiben kann, sehr seelsorgerlich. Fühle mich diesem Gordon MacDonald von der Art her recht nahe und finde manches deswegen auch mal langweilig.
- The Criminalization Of Christianity, mit dem beeindruckenden Untertitel: Read This Before It Becomes Illegal – von Janet L. Folger – auch ausgeliehen bekommen. Es geht um die antichristlichen Einflüsse in den USA, verbunden mit der These, dass dies z.T. systematisch geschieht. Eigentlich mag ich solche “Anti”-Bücher nicht, aber trotzdem interessant.
- Im Namen der Toten – ein “Entspannungskrimi” von Ian Rankin – habe von Romanen nicht viel Ahnung, aber seine Krimis mag ich, besonders den rüpelhaften Polizisten John Rebus, der im wirklichen Leben ziemlich unsympathisch sein müsste, aber aus der Distanz schön schottisch raubeinig ist.
- Become A Better You – von Joel Osteen, Pastor der wohl größten Gemeinde in den USA (Lakewood-Church) – etwas seicht, schwerpunktmäßig geht es um das positive Denken, wobei Gott durchaus eine Rolle spielt – kann motivierend und ermutigend sein, aber mehr ein Selbsthilfebuch als ein theologisch fundiertes Buch.
- The Shack – von William P.Young – ein Roman über das Leid und Gott. Auch, wenn ich wirklich nicht jedes Wort verstehe, aber es nimmt mich in die Tiefen des Leidens mit. Sehr beeindruckend und bin schon gespannt, welche “Antworten” gefunden werden.
Schlagworte: Bücher, Become A Better You, Coach, Coaching, Gordon MacDonald, Heilung, Ian Rankin, Im Namen der Toten, Joel Osteen, Testopfer, The Shack
Februar 19, 2008 um 1:55
Coaching ist super. Sehr gutes Skill im Gemeindekontext. Wir arbeiten viel mit Lösungsorientiertem Coaching. Kann ich nur empfehlen.
Februar 19, 2008 um 4:37
Hi Marlin!
Erstmal Glückwunsch zur Bucherscheinung!
Wenn’s finanziell wieder besser ausschaut, werde ich das Buch meiner Liste (s.o.) hinzufügen!
Habt Ihr in Eurer Gemeinde “offiziell” ausgebildete Coaches oder Autodidakten?