<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Sinn und Unsinn von Mitgliedschaften</title>
	<atom:link href="http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Dec 2009 13:21:33 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Deborah</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-198</link>
		<dc:creator>Deborah</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 20:09:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-198</guid>
		<description>//Eigentlich wollte Gott allein ihr Herr sein.
Aber das Volk wünschte sich einen König.
Gott duldete es und benutzte es manchmal auch zum Segen für das Volk.
Aber das Königtum erwies sich auch immer wieder als Fallstrick für Israel.//

Das ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. 
Die erste Gemeinde versammelte sich in den Wohnungen, den orientalischen Innenhöfen, wo auch immer..... nachdem sie aus der Säulenhalle des Salomo des Tempels ausgewiesen worden war von den religiösen Führern. Erst mit den byzantinischen Grosskirchen wurde wieder eine Art Tempel eingeführt und die Leiterschaft kaiserlich kontrolliert. Der Leib Christi wurde buchstäblich versteinert: das Kirchenschiff stellte den Leib dar, der Turm den Geist zum Heiligen Geist strebend, die Menschen sollten die Seele sein. Der Leiter/Bischoff war der zugenähte Vorhang zwischen dem Gläubigen und Gott.  Das Spiel läuft heute immer noch recht erfolgreich.  ;-) 

lg
Deborah *von der Gebetsreise zurück*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>//Eigentlich wollte Gott allein ihr Herr sein.<br />
Aber das Volk wünschte sich einen König.<br />
Gott duldete es und benutzte es manchmal auch zum Segen für das Volk.<br />
Aber das Königtum erwies sich auch immer wieder als Fallstrick für Israel.//</p>
<p>Das ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt.<br />
Die erste Gemeinde versammelte sich in den Wohnungen, den orientalischen Innenhöfen, wo auch immer&#8230;.. nachdem sie aus der Säulenhalle des Salomo des Tempels ausgewiesen worden war von den religiösen Führern. Erst mit den byzantinischen Grosskirchen wurde wieder eine Art Tempel eingeführt und die Leiterschaft kaiserlich kontrolliert. Der Leib Christi wurde buchstäblich versteinert: das Kirchenschiff stellte den Leib dar, der Turm den Geist zum Heiligen Geist strebend, die Menschen sollten die Seele sein. Der Leiter/Bischoff war der zugenähte Vorhang zwischen dem Gläubigen und Gott.  Das Spiel läuft heute immer noch recht erfolgreich.  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>lg<br />
Deborah *von der Gebetsreise zurück*</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dikosss</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-196</link>
		<dc:creator>dikosss</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 07:51:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-196</guid>
		<description>Ich merke bei diesem Thema, dass manch kritisches Nachdenken von mir auch damit zu hat, dass ich nicht nur positive Erfahrungen mit Vereinsstrukturen gemacht habe, z.B. dann, wenn der Eindruck entsteht, dass ein Vorstand kaum die Mitglieder einbezieht, wenn es an offener Kommunikation mangelt (was beides nicht auf das Vereinsrecht an sich zurückzuführen ist, sondern auf entsprechende Menschen - aber eine Satzung kann dem Vorschub leisten oder aber auch eine bessere Basis legen).

Vielleicht ist es das auch:
Eine Satzung kann so grottenschlecht sein, dass eine Gemeinde darunter jahrelang leidet. Eine Satzung kann so hilfreich sein, dass eine Gemeinde davon über Jahre profitieren kann.
Vielleicht ist es auch der Respekt vor der Wichtigkeit und dem Einfluss eines solches &quot;Grundsatzprogramms&quot;, der bei mir dann eher den Fluchtinstinkt auslöst. :-)

Danke für Eure Beiträge!
Dirk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich merke bei diesem Thema, dass manch kritisches Nachdenken von mir auch damit zu hat, dass ich nicht nur positive Erfahrungen mit Vereinsstrukturen gemacht habe, z.B. dann, wenn der Eindruck entsteht, dass ein Vorstand kaum die Mitglieder einbezieht, wenn es an offener Kommunikation mangelt (was beides nicht auf das Vereinsrecht an sich zurückzuführen ist, sondern auf entsprechende Menschen &#8211; aber eine Satzung kann dem Vorschub leisten oder aber auch eine bessere Basis legen).</p>
<p>Vielleicht ist es das auch:<br />
Eine Satzung kann so grottenschlecht sein, dass eine Gemeinde darunter jahrelang leidet. Eine Satzung kann so hilfreich sein, dass eine Gemeinde davon über Jahre profitieren kann.<br />
Vielleicht ist es auch der Respekt vor der Wichtigkeit und dem Einfluss eines solches &#8222;Grundsatzprogramms&#8220;, der bei mir dann eher den Fluchtinstinkt auslöst. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke für Eure Beiträge!<br />
Dirk.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Armin Rein</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-195</link>
		<dc:creator>Armin Rein</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 21:13:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-195</guid>
		<description>Natürlich passt Gemeinde und Verein nicht hundertprozentig zusammen. Bei uns in Deutschland ist es halt so, dass man Person sein muss um Grundbesitz, Gebäude zu haben / zu kaufen. Entweder eine einzelne Person oder halt eine juristische Person (z.B. e.V.) Falls das Eigentum der Gemeinde eigentlich Privatpersonen gehören müsste, dann gewinnen diese zu viel Gewicht. Die Pflichten bei der Vereinsführung sind auch für Gemeinden sehr nützlich (z.B. Kassenprüfung...Nachweispflicht bei der Verwendung von Spenden...) Wie wäre es mit einem Verein, bei dem der Vorstand für das Geschäftliche zuständig ist und in dem die geistliche Leitung anders geregelt wird. Natürlich muss es eine sinnvolle Verknüpfung von beidem geben. Ich halte das Vereinsrecht für ein - nicht schlechtes Vehikel - um das Ziel Ausbreitung des Reich Gottes zu erreichen. Wir unterliegen auch dem Rechtssystem unseres Landes.
Dann kann man entscheiden, ob Mitgliedschaft in der Gemeinde auch gleichzeitig Mitgliedschaft im Verein bedeutet oder ob einen &quot;Kerngruppe den Verein bildet. Für beides gibt es Vor- und Nachteile.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich passt Gemeinde und Verein nicht hundertprozentig zusammen. Bei uns in Deutschland ist es halt so, dass man Person sein muss um Grundbesitz, Gebäude zu haben / zu kaufen. Entweder eine einzelne Person oder halt eine juristische Person (z.B. e.V.) Falls das Eigentum der Gemeinde eigentlich Privatpersonen gehören müsste, dann gewinnen diese zu viel Gewicht. Die Pflichten bei der Vereinsführung sind auch für Gemeinden sehr nützlich (z.B. Kassenprüfung&#8230;Nachweispflicht bei der Verwendung von Spenden&#8230;) Wie wäre es mit einem Verein, bei dem der Vorstand für das Geschäftliche zuständig ist und in dem die geistliche Leitung anders geregelt wird. Natürlich muss es eine sinnvolle Verknüpfung von beidem geben. Ich halte das Vereinsrecht für ein &#8211; nicht schlechtes Vehikel &#8211; um das Ziel Ausbreitung des Reich Gottes zu erreichen. Wir unterliegen auch dem Rechtssystem unseres Landes.<br />
Dann kann man entscheiden, ob Mitgliedschaft in der Gemeinde auch gleichzeitig Mitgliedschaft im Verein bedeutet oder ob einen &#8222;Kerngruppe den Verein bildet. Für beides gibt es Vor- und Nachteile.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Don Ralfo</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-194</link>
		<dc:creator>Don Ralfo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 12:40:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-194</guid>
		<description>Ich fand die Vermischung von Weltlichem (Verein) und Geistlichem (Gemeinde) auch schon immer sehr problematisch. Da finde ich die Idee von Senfkorn gut, z.B. nur einen Trägerverein von 8 Leuten zu haben, der eben Spendenbescheinigungen ausstellt und die Finanzen einer Gemeinde für die Welt transparent macht. Ich finde es richtig, wenn eine Gemeinde auch Rechenschaft über ihr Finanzgebaren genüber der Welt geben muss und dadurch eventuellen Bereicherungsvorwürfen entgegentreten kann, weil Alles überprüfbar ist.
Auf keinen Fall sollte die Mitgliedschaft in einem Verein gleichbedeutet mit der Mitgliedschaft in einer Gemeinde sein, weil die Gemeinde ein geistlicher Organismus ist. Das sollte man ME sehr genau auseinander halten. 
Es kann nicht im Sinne Gottes sein, Menschen in geistliche Ämter zu &quot;wählen&quot;.
Gott sollte es sein, der hier &quot;auserwählt&quot;.
Obwohl es in der Not vielleicht auch Ausnahmen geben kann. Siehe Aopstelgeschichte, wo ein Apostel anstelle von Judas unter einer Anzahl Bewerber ausgewürfelt wurde ;-))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fand die Vermischung von Weltlichem (Verein) und Geistlichem (Gemeinde) auch schon immer sehr problematisch. Da finde ich die Idee von Senfkorn gut, z.B. nur einen Trägerverein von 8 Leuten zu haben, der eben Spendenbescheinigungen ausstellt und die Finanzen einer Gemeinde für die Welt transparent macht. Ich finde es richtig, wenn eine Gemeinde auch Rechenschaft über ihr Finanzgebaren genüber der Welt geben muss und dadurch eventuellen Bereicherungsvorwürfen entgegentreten kann, weil Alles überprüfbar ist.<br />
Auf keinen Fall sollte die Mitgliedschaft in einem Verein gleichbedeutet mit der Mitgliedschaft in einer Gemeinde sein, weil die Gemeinde ein geistlicher Organismus ist. Das sollte man ME sehr genau auseinander halten.<br />
Es kann nicht im Sinne Gottes sein, Menschen in geistliche Ämter zu &#8222;wählen&#8220;.<br />
Gott sollte es sein, der hier &#8222;auserwählt&#8220;.<br />
Obwohl es in der Not vielleicht auch Ausnahmen geben kann. Siehe Aopstelgeschichte, wo ein Apostel anstelle von Judas unter einer Anzahl Bewerber ausgewürfelt wurde <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dikosss</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-193</link>
		<dc:creator>dikosss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 22:10:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-193</guid>
		<description>Ach, eins noch zur &quot;Geld- und Besitzkritik&quot;:

Mir fällt spontan nur eine Stelle ein, in der Jesus sinngemäß sagte:
&quot;Schafft euch durch den ungerechten Mammon Freunde!&quot;

Im übrigen finde ich nur Tadel seitens Jesu im Bezug auf den Mammon (Geld und Besitz/Eigentum).
Geld korrumpiert.
Sorge über &quot;zu wenig&quot; Geld macht ebenfalls kaputt.

Jesus fordert eher dazu auf:
Wenn Du was hast, dann teile es!
Verschenke es!
Leihe es, ohne es zurückzufordern.
Trachte zuerst nach dem Reich Gottes - Du wirst schon alles bekommen, was Du benötigst. 

Aber Hausbesitz einer Gemeinde führt (nicht immer) zu neuen Fixpunkten:
Nun muss man sich um das Gebäude kümmern.
Das kostet Zeit und Geld.
Einfach nur, damit das Gebäude dort stehen kann - egal, wie es genutzt wird.
Selbst, wenn es nur den Christen dient und nicht den (nichtchristlichen) Nachbarn.

Wenn eine der Hauptmotivationen von Vereinsgründungen sein sollte, besser Besitz erwirtschaften zu können, dann ist das ein Ziel, das scheinbar kaum oder gar nicht im Visier von Jesus war, sondern vielmehr davon ablenkt.

Wenn eine der Hauptmotivationen von Vereinsgründungen sein sollte, endlich Spendenbescheinigungen ausstellen zu können, dann dreht es sich um das Geld, was nun gar nicht Absicht von Jesus war.

Verstehst Du ein bisschen mehr, was ich empfinde?

Gby,
Dirk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, eins noch zur &#8222;Geld- und Besitzkritik&#8220;:</p>
<p>Mir fällt spontan nur eine Stelle ein, in der Jesus sinngemäß sagte:<br />
&#8222;Schafft euch durch den ungerechten Mammon Freunde!&#8220;</p>
<p>Im übrigen finde ich nur Tadel seitens Jesu im Bezug auf den Mammon (Geld und Besitz/Eigentum).<br />
Geld korrumpiert.<br />
Sorge über &#8222;zu wenig&#8220; Geld macht ebenfalls kaputt.</p>
<p>Jesus fordert eher dazu auf:<br />
Wenn Du was hast, dann teile es!<br />
Verschenke es!<br />
Leihe es, ohne es zurückzufordern.<br />
Trachte zuerst nach dem Reich Gottes &#8211; Du wirst schon alles bekommen, was Du benötigst. </p>
<p>Aber Hausbesitz einer Gemeinde führt (nicht immer) zu neuen Fixpunkten:<br />
Nun muss man sich um das Gebäude kümmern.<br />
Das kostet Zeit und Geld.<br />
Einfach nur, damit das Gebäude dort stehen kann &#8211; egal, wie es genutzt wird.<br />
Selbst, wenn es nur den Christen dient und nicht den (nichtchristlichen) Nachbarn.</p>
<p>Wenn eine der Hauptmotivationen von Vereinsgründungen sein sollte, besser Besitz erwirtschaften zu können, dann ist das ein Ziel, das scheinbar kaum oder gar nicht im Visier von Jesus war, sondern vielmehr davon ablenkt.</p>
<p>Wenn eine der Hauptmotivationen von Vereinsgründungen sein sollte, endlich Spendenbescheinigungen ausstellen zu können, dann dreht es sich um das Geld, was nun gar nicht Absicht von Jesus war.</p>
<p>Verstehst Du ein bisschen mehr, was ich empfinde?</p>
<p>Gby,<br />
Dirk.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dikosss</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-191</link>
		<dc:creator>dikosss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 21:41:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-191</guid>
		<description>Danke für Dein Feedback!

Mal zwei Beispiele, warum ich eine Spannung sehe:
a) Mitgliedschaft als &quot;Machtinstrument&quot;?
Es gibt Gemeinden, in denen nur Mitglieder im vereinsrechtlichen Sinn mitarbeiten dürfen. Hat sich Jesus das auch so gedacht? 
An keiner Stelle in der Bibel sehe ich, dass ein Bekenntnis zu einer Gemeinde nötig wäre. Entweder man ist dabei und mischt mit oder lässt es.
Ich sehe auch Vorteile der Mitgliedschaft.
Aber es entsteht halt eine Spannung: Über eine Mitgliedschaft kann man auch versuchen, eine &quot;Gemeindekonformität&quot; hinzubekommen - was längst nicht eine Jesus-Konformität sein muss.

b) Vorstand vs. Älteste
Laut Vereinsrecht benötigen Vereine einen Vorstand.
Sind das zugleich die Ältesten?
Oder hat man zwei Gremien?
Oder warum sollten Vorstand und Älteste auseinanderdividiert werden?
Kann man Älteste wählen?
Können Älteste &quot;abgewählt&quot; werden?
Ist es im biblisch-gemeindlichen Sinne, wenn es nun ein Vorstandsgremium gibt, das bestimmte Befugnisse hat, die z.T. wesentlichen Einfluss auf den Rest der Gemeinde haben?

Ich will nicht behaupten, dass die Lösungen des Vereinsrechts falsch wären oder unbrauchbar für Gemeinden. Aber ich entdecke handfeste Spannungen, die vielleicht auch auf Entscheidungen zwischen &quot;himmlische Lösung&quot; und &quot;irdische Lösung&quot; hinauslaufen können.

Gby,
Dirk.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für Dein Feedback!</p>
<p>Mal zwei Beispiele, warum ich eine Spannung sehe:<br />
a) Mitgliedschaft als &#8222;Machtinstrument&#8220;?<br />
Es gibt Gemeinden, in denen nur Mitglieder im vereinsrechtlichen Sinn mitarbeiten dürfen. Hat sich Jesus das auch so gedacht?<br />
An keiner Stelle in der Bibel sehe ich, dass ein Bekenntnis zu einer Gemeinde nötig wäre. Entweder man ist dabei und mischt mit oder lässt es.<br />
Ich sehe auch Vorteile der Mitgliedschaft.<br />
Aber es entsteht halt eine Spannung: Über eine Mitgliedschaft kann man auch versuchen, eine &#8222;Gemeindekonformität&#8220; hinzubekommen &#8211; was längst nicht eine Jesus-Konformität sein muss.</p>
<p>b) Vorstand vs. Älteste<br />
Laut Vereinsrecht benötigen Vereine einen Vorstand.<br />
Sind das zugleich die Ältesten?<br />
Oder hat man zwei Gremien?<br />
Oder warum sollten Vorstand und Älteste auseinanderdividiert werden?<br />
Kann man Älteste wählen?<br />
Können Älteste &#8222;abgewählt&#8220; werden?<br />
Ist es im biblisch-gemeindlichen Sinne, wenn es nun ein Vorstandsgremium gibt, das bestimmte Befugnisse hat, die z.T. wesentlichen Einfluss auf den Rest der Gemeinde haben?</p>
<p>Ich will nicht behaupten, dass die Lösungen des Vereinsrechts falsch wären oder unbrauchbar für Gemeinden. Aber ich entdecke handfeste Spannungen, die vielleicht auch auf Entscheidungen zwischen &#8222;himmlische Lösung&#8220; und &#8222;irdische Lösung&#8220; hinauslaufen können.</p>
<p>Gby,<br />
Dirk.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: senfkorn</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2008/02/08/sinn-und-unsinn-von-mitgliedschaften/#comment-189</link>
		<dc:creator>senfkorn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 21:19:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://dikosss.wordpress.com/?p=158#comment-189</guid>
		<description>Ich verstehe nicht ganz, was genau du als Problem am Vereinswesen siehst. 

Ich kenne mich mit Vereinsrecht zwar nicht aus, aber es hat doch viele Vorteile, einen Verein zu haben. Z.B. um Räumlichkeiten zu mieten/kaufen, Veranstaltungen durchzuführen usw. Ansonsten muss für alles eine Privatperson gerade stehen. 

Eine Mitgliedschaft ist unter diesem Gesichtspunkt auch nicht zwingend notwendig, es müssen lediglich soweit ich weiß 8 Personen als Gründungsmitglieder zur Verfügung stehen. 

Ich wüsste jetzt nicht, warum Mitgliedschaft, ob formell oder nicht, ein Problem darstellen soll. Für mich ist das einfach ein Zeichen, dass ich verbindlich in einer Gemeinde mitarbeite. Die anderen Glieder wissen, dass sie sich auf mich verlassen können und ich mich auf sie. 

Ich sehe das ganze jetzt nicht als &quot;Muss&quot;, aber es ist doch ganz praktisch. Was genau meinst du eigentlich mit der &quot;Geld- und Besitzkritik&quot;?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe nicht ganz, was genau du als Problem am Vereinswesen siehst. </p>
<p>Ich kenne mich mit Vereinsrecht zwar nicht aus, aber es hat doch viele Vorteile, einen Verein zu haben. Z.B. um Räumlichkeiten zu mieten/kaufen, Veranstaltungen durchzuführen usw. Ansonsten muss für alles eine Privatperson gerade stehen. </p>
<p>Eine Mitgliedschaft ist unter diesem Gesichtspunkt auch nicht zwingend notwendig, es müssen lediglich soweit ich weiß 8 Personen als Gründungsmitglieder zur Verfügung stehen. </p>
<p>Ich wüsste jetzt nicht, warum Mitgliedschaft, ob formell oder nicht, ein Problem darstellen soll. Für mich ist das einfach ein Zeichen, dass ich verbindlich in einer Gemeinde mitarbeite. Die anderen Glieder wissen, dass sie sich auf mich verlassen können und ich mich auf sie. </p>
<p>Ich sehe das ganze jetzt nicht als &#8222;Muss&#8220;, aber es ist doch ganz praktisch. Was genau meinst du eigentlich mit der &#8222;Geld- und Besitzkritik&#8220;?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
