Die Sehnsucht Gottes

Wonach sehnt sich Gott?


Augustinus soll geschrieben haben:
„Gottes Sehnsucht ist der Mensch.“

Und so erschafft Gott sich Wesen zum Ebenbild.
Um sich zu verschenken.
Denn Gott ist Liebe.
Und Liebe kann nicht anders: Sie will sich verschenken.

Gott ruft sich das Volk Israel zusammen.
Ihr Kennzeichen soll nicht die Größe oder Stärke sein.
Ihr Kennzeichen soll Gott sein.
Es ist Sein geliebtes Volk.

Und so schickt Er immer wieder Propheten der Sehnsucht, um Sein Volk zu sich zu rufen.

Jesus Christus ist der Höhepunkt der Sehnsucht Gottes.
Gott wird Mensch, um nahe zu sein.
Am Kreuz zerstört der Sohn Gottes die Mauer, die zwischen Gott und uns steht.
Der Preis: Es kostet Sein Leben.
Die Mauer ist nun weg.
Der Weg zu Gott ist frei.
Die Sehnsucht Gottes nach Gemeinschaft mit uns hat gesiegt.

Und so drängelt Jesus uns:
„Bitte, so wird euch gegeben…“
Nicht nur deswegen, damit unsere Wünsche erfüllt werden.
Sondern vor allem deswegen, weil sich Gott nach dem Kontakt mit uns sehnt.

Und so erweist sich der himmlische Vater wie der Vater des verlorenen Sohnes.
Der Sohn ruiniert sich auf Kosten des Vaters.
Aber der Vater hält keine Moralpredigt und erteilt keine Strafarbeiten.
Sondern er freut sich einfach daran, dass sein Sohn zurück ist.

So begegnet Gott uns mit Sehnsucht.
Er ruft uns in die Gemeinschaft mit Ihm.

Egal, wie Du drauf bist.
Egal, wie lang Dein Strafregister ist.
Egal, wie fromm Du bist.

Gott lädt Dich ein.
Jesus hat den Weg zu Gott frei gemacht.

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