Gedankenfetzen

By dikosss

Ich bin kein Prediger und werde auch nie einer sein.
Ich bin erlöster Mensch, Christ, Bruder Jesu…


Ich gehe nicht zum Gottesdienst.
Jeder Tag ist ein Gottesdienst.
Entweder einer zum Lobe Gottes. Oder für …

Kritik an meiner Gemeinde soll nicht dazu dienen, dass ich auf Distanz gehe,
sondern um Heilung für die Gemeinde bitte, damit sie von den Krankheiten geheilt wird.

Kritik an anderen Menschen soll nicht dazu dienen, dass ich auf Distanz zu ihnen gehe,
sondern dass mich die Kritik zur Bitte um Heilung bei mir und den anderen leitet.

Das “Vater-Unser” mag für manche ein hilfreiches Ritual sein.
Aber für mich ist die Handhabung dieses Gebetes in den meisten Gemeinden sinnentleert und fern von dem, was Jesus meinte.

Es geht nicht darum, dass “meine” Gemeinde gewinnt. Es geht um das Reich Gottes.
Sollen die Leute doch in die Versammlung gehen, in der sie sich gefördert sehen. Wir haben doch alle Freiheit! Lasst jeden mit Segen ziehen!
Die Konkurrenz gibt es höchstens in unseren Herzen – aber nicht im Reich Gottes.

Ich sehne mich nach einem ganzheitlichen Glauben, der mit Körper, Seele und Geist gelebt wird.
Ich wünsche mir und uns eine Befreiung von Versammlungen, die mitunter zu ordentlich sind.

Das allgemeine Priestertum und die oft anzutreffende Pastorenzentriertheit passen nicht zusammen.
Ein Pastor wird im besten Fall vom Mentor zum Coach. Ansonsten verkümmert eine Gemeinde mehr und mehr zum Konsumenten-Verein.
Ein Pastor sollte nicht zum ausschlaggebenden Faktor werden – es sei denn, Gott hat ihn dazu bestimmt.

Unser Glaube und unsere Versammlungen sind dann relevant, wenn es vor, während, nach den Versammlungen nette Gespräche mit den Nachbarn in unserem Kiez gibt.

Älteste sind nicht zur Kontrolle berufen.
Älteste sind zum Vertrauen berufen.

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4 Antworten zu “Gedankenfetzen”

  1. Frank sagt:

    >Ich gehe nicht zum Gottesdienst.

    Was ist mit Paulus, der meines Wissens geschrieben hat, dass man der Gemeinde (Versammlung) nicht fern bleiben soll?

  2. dikosss sagt:

    Stimmt, Paulus hat im Hebräer-Brief geschrieben:
    “und lasset uns aufeinander achten, uns gegenseitig anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie etliche zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so viel mehr, als ihr den Tag herannahen sehet!” (Hebr.10, 24 f.)

    Ich meine: Versammlung ist auch Gottesdienst, aber Gottesdienst ist mehr als nur die Versammlung.

    Deshalb: Ich gehe zur Versammlung, aber nicht zum Gottesdienst.
    Wobei ich mir auch einen Kompromis vorstellen kann: Ich gehe zum “gemeinsamen Gottesdienst”. :-)

  3. petersemenczuk sagt:

    @ Frank,
    Hast Du dich mal gefragt, ob die Gemeinde in die Du gehst und meinst, Gott einen wohlgefälligen Gottesdienst zu verrichten, ob diese Gemeinde, vom Kleinsten bis zu dem größten, Gott den wahren Gottesdienst bringt, den Gott ihnen geboten hat zu tun?
    Hanna die Witwe, der, der Heilige Geist offenbarte von der Geburt und Darstellung Jesu Christi im Tempel, übte einen Gottesdient aus, der im Gebet und Fasten in dem damaligen Tempel bestand.
    Die von Gott berufenen, zubereiteten, erwählten und legitimierten Priester unter dem Alten Testament im Volk Israel, verrichteten den Gottesdienst, den Gott Mose und ihren Propheten gebot zu tun.
    Jesus Christus, der das Neue Testament einführte und das Alte Testament dadurch auflöste, sagte zu seinen Jüngern:”Unter allen Menschen die von Weibern/Frauen geboren sind, ist nicht aufgekommen ein Prophet, der größer sei den Johannes der Täufer, der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer den er Johannes, warum?
    Weil der seine Geist- Geburt erfahren hat, die von Gott und seinem Geist ist zeugt.
    Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich und Gottesreich GEWALT, und die Gewalt sich antun und den Sünden der Welt und des eigenen Fleisches den Abschied geben, die reißen das Gottesreich ansich. Matth.11,

    Wir haben in Deutschland und Europa, weit über sechshundert verschiedene Religionen, Kirchen, Tempeln, Sekten, Gemeinden und Missionswerke, etc.
    Doch keine von ihnen, vom Kleinsten bis zum größten, kann sich mit den ersten von Jesus Christus berufenen, zubereiteten in der Theologie des lebendigen Gottes und des Heiligen Geistes, dann erwählten und durch die Geistestaufe, von Gott durch das dreifache Zeugnis Gottes, legitimierten Jüngern und Aposteln,
    Auf eine und dieselbe Stufe stellen und sagen, wir sind wie sie.
    Es geht bei Gott und Jesus Christus, bezeugt durch den Heiligen Geist HEUTE,
    Für einen jeden Menschen, der Christ sein will, nicht um ein paar Birnen und Äpfel, dann hätte ich Dir nicht Dein Kommentar beantwortet Frank, SONDERN,
    Es geht um das Leben in der Freiheit der Kinder Gottes, von allen Sünden und Lüsten dieser Welt, darum ist Christus gekommen, und das will Christus an Dir Frank und allen Menschen vollführen, durch die mit Ihm erschienenen heilsame Gnade Gottes, welche ist der Macher Gottes im Menschen.
    Denke daran, Gott in Christus, ist der erste Lehrer des Menschen, den sollen wir hören sagte Gott auf dem Berg der Verklärung Christi, und Mose zeugte von diesem wahren Propheten zu der damaligen, ersten Gemeinde Gottes:”Einen Propheten wird euch der Herr, unser Gott, erwecken aus euren Brüdern gleichwie mich, den sollt ihr hören in allem, wa Er zu euch sagen wird,
    Und es wird geschehen, welche Seele denselben Propheten nicht hören wird, die soll vertilgt werden aus dem Volk. Apostelgeschichte Kapitel 3, 22-23
    Frank, suche Christus in Dir, dann wirst Du berufen, zubereitet, wirst erfahren Deine Geistgeburt und durch Christus legitimiert werden zu verkündigen, die Dir von Gott offenbarte Theologie des lebendigen Gottes, die mit Christus und mit dem Heiligen Geist, aus dem Schoss des Vaters und Himmel, auf die Erde und zu den Menschen kam.
    Lass dieses Suchen und Finden, zuerst Dein Gottesdienst sein hier, dann wirst Du den Gottesdienst in Zukunft verrichten ,den Gott Dir ins Herz und Bewusstsein pflanzt zur Ehre Gottes und zu Deinem Heil und derer, die Dir zuhören.
    Gottes Segen wünsche ich Dir und all den Deinen.
    Autor Peter Semenczuk

  4. xxee sagt:

    Gute Gedankenfetzen. Könnte ich so unterschreiben. =D

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