Sehnsucht – Irrwege und der Jesus-Weg

Jeder hat Sehnsüchte. Jede auch. :-)

Aber es gibt Irrwege.
Und den Jesus-Weg.


Sehnsüchte sind an sich in Ordnung.
Die Frage ist:
Wo suchen wir die Erfüllung?

1. Irrwege
Wer seine Sehnsucht mit den falschen Mitteln erfüllen will, befindet sich auf einem Irrweg.
Bsp.:
Jemand sehnt sich nach Lebensfreude.
Und meint, sie im Alkohol zu finden.
Tatsächlich schenkt der Alkohol für einen kleinen Moment „Freude“.
Aber auf Dauer entpuppt sich der Alkohol als „Spinnennetz“. Mancher kommt nicht mehr los.

Bsp.:
Jemand sehnt sich nach Anerkennung.
Und kauft ständig Produkte, die per Werbung versprochen haben, den Käufer schön, erfolgreich und glücklich zu machen… bis ihm die gesamte Damen- bzw. Herrenwelt zu Füßen liegt.
Tatsächlich kann der Käufer für einen Moment Anerkennung erfahren.
Aber auf Dauer ist der Kauf von immer neuen Produkten ein Faß ohne Boden. Mancher buttert immerzu rein.

Es können sich Abhängigkeiten entwickeln.
Charakteristisch für Abhängige (mitunter auch deren Familien; aber auch ganze Gemeinden und Gruppen können davon betroffen sein):
- Sprich nicht den eigentlichen Konflikt an. Schütze lieber!
- Bleibe in deiner Rolle. Brich nicht aus!
- Sei nicht wahrhaftig. Trage eine Maske!
- Vertraue nicht und schenke keine Freiheit. Misstraue und kontrolliere!

Es gibt nur einen Weg hinaus:
Wahrheit und Wahrhaftigkeit.

Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Er kann uns lehren, wahrhaftig zu werden.
So können wir die Freiheit von Abhängigkeiten erfahren.
So finden wir aus dem Irrweg heraus.

2. Jesus-Weg
Jesus verspricht, das überfließende Leben zu schenken (Joh.10).
Es ist daran gebunden: Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht.

Jeder, der zu Jesus gehört, HAT das überfließende Leben!
Mancher vergräbt es.
Mancher verhält sich trotzdem wie ein Irrender.
Aber das überfließende Leben ist da.

So schenkt uns Jesus einen Frieden für unsere Seele, den unsere Gesellschaft nicht kennt.
Der Friede Jesus bleibt. Der Frieden, den unsere Welt anbietet, der bleibt höchstens phasenweise.

Jesus schenkt uns Sicherheit und Orientierung.
Das bietet keine Versicherung, kein prall gefülltes Bankkonto, kein attraktiver Arbeitsplatz.
Jesus leitet jeden, der sich danach ausstreckt, durch das Gebet und Sein Wort in der Bibel.
Er implantiert sogar Seinen Geist in jeden, der die Versöhnung durch Jesus empfangen hat.
So bekommen wir nicht jede gewünschte Antwort.
Aber wir werden geleitet – manchmal auch durch die dunklen Täler hindurch, um dann aber am reich gedeckten Tisch zu speisen. Und unsere Gegner können nur fassungslos zuschauen.

Jesus schenkt uns hilfreiche zwischenmenschliche Beziehungen.
Er hat die Gemeinschaft der Christen berufen, sich einander zu helfen und dann gestärkt weiter zu gehen, um wieder anderen zu helfen.
Unsere Gemeinden sind nicht immer gesund. Manche befindet sich komplett auf dem Irrweg.
Aber jede Gemeinschaft von Christen hat alle Mittel, um heil zu werden.
Denn jeder Christ hat das überfließende Leben.
So können in der Gemeinde hilfreiche zwischenmenschliche Beziehungen wachsen.
Niemand muss allein sein.

Jesus schenkt uns Sinn für unsere Tätigkeiten.
Gerade hier in unserer europäischen Gesellschaft haben wir zig Möglichkeiten.
Es steht nicht nur eine Tätigkeit nach der anderen an.
Es stehen viele Tätigkeiten parallel an!
Und nicht alle sind wirklich nötig oder sinnvoll.
Mancher spürt die Leere und Sinnlosigkeit.
Aber Jesus beruft uns zu bestimmten Taten und Aufgaben.
Wer diese dann tut, erfährt tiefsten Sinn.

Wo bist Du auf dem Irrweg?
Wo erfährst Du den Jesus-Weg?

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