Persönlicher Blog- und Internetrundblick

By dikosss

Kunterbunt – Politisches, Religiöses und sonstwas:

- Hier eine interessante Seite, die sich von christlicher Seite aus mit dem Islam beschäftigt (Liebe oder Unterwerfung)

- “Bei Gott sind wir in guter Gesellschaft …” – ein Text, den ich schon kannte, der aber immer wieder gut ist (bei Bibelkreis-Peter)

- Ein A bis Z-Anfänger-Leitfaden zum Thema “Missionales Gespräch”hier und irgendwie originell bei e~mergent kiwi (auf Englisch, Teil 1)

- Ich bin freikirchlich geprägt und tue mich schwer, mich mit der Evangelischen Landeskirche als System anzufreunden – aber ich sehe durchaus, dass es starke örtliche Unterschiede gibt. Insoweit ist es schwer, von DER Landeskirche zu sprechen. Positiv ist z.B., dass letztens die Rolle der Kirche in der Stadt beleuchtet wurde – u.a. bei pro nachzulesen.

- Ebenfalls zum Thema “Landeskirche”:
Sie hat in Berlin teilweise hervorragende Strukturen, die in die jeweilige Nachbarschaft hineinwirken.
So auch die recht bekannte Heilig Kreuz-Passion-Gemeinde (Passionskirche): Es gibt die Berliner Tafel, sie haben eine Wärmestube für Obdachlose (immerhin einmal die Woche offen – besser als so manch andere Gemeinden), es gibt diverse Kreativkurse etc. Toll! (s.a. Morgenpost)
Biblisch bedenklich erscheint mir die Befürwortung der Segnung von homosexuellen Partnerschaften und die scheinbare Gleichstellung von Jesus mit dem Islam und anderen Glaubensrichtungen (nachzulesen im “Forum” der Gemeinde-HP) .
Somit ist die Passionskirche ein typisches Beispiel von landeskirchlicher Seite her, wie sich das gute sozial-diakonische Anliegen von m.E. deutlichen biblischen Aussagen entfernen kann (ähnlich können wir manche sog. “biblischen” Gemeinden kritisieren, die viel Wert auf eine biblische Grundlage legen, aber so wenig relevant für ihre Nachbarschaft sind).
Gut, dass es auch Beispiele für ein Miteinander von Diakonie und biblischer “Festigkeit” gibt.

- Ach – unsere Globalisierung. Mit dem Thema “Nokia” sehen wir die Schattenseiten davon. Weltkonzerne machen sich die Staaten nutzbar. Und doch entwickeln wir dabei eine gewisse Schizophrenie – wie es ein Autor der Morgenpost hier erörtert: Staaten stechen sich untereinander aus.
Stephan entlarvt den normalen Bürger dabei als Mittäter.
In der “Zeit” wird ein scheinbar interessantes Buch zum Thema “Superkapitalismus” vorgestellt.
Es gibt durchaus Menschen, die gegen die negativen Folgen der Globalisierung Front machen wollen. Aber der Staat kommt dann halt seinen “Pflichten” nach, schützt die Wirtschaftsbosse und lässt weitgehend friedliche Demonstranten vorsorglich verhaften (s.a. netzeitung zum Weltwirtschaftsforum).

Irgendwie führt die gut gemeinte Subventionspolitik unseres Staates dann dazu, dass man durchaus vollbeschäftigt sein kann – und trotzdem ergänzend Hartz4 beantragen muss (s.a. netzeitung hier).
Wir haben die vielgerühmten amerikanischen Verhältnisse nun auch in Deutschland.

Interessant erscheinen dann solche Ideen:
Statt einfach nur zu subventionieren, die “Heuschrecken” alles abgrasen zu lassen und sich dann wieder neue “Heuschrecken” in’s Land zu holen, könnte man solche Subventionen streichen und stattdessen die Lohnnebenkosten senken (und andere Vorschläge auch in der netzeitung).

Tja, vor ca. 15 Jahren habe ich die heutigen Verhältnisse als Science Fiction betrachtet.
Heute stelle ich fest: Science Fiction ist jetzt.

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