Man glaubt ja kaum, dass die beiden Schlagwörter im Titel zusammenpassen.
Aber das kriege ich schon hin!
Zunächst das:
Heute morgen war ich (endlich) mal bei der Berliner Tafel – Ausgabestelle Pillnitzer Weg.
Habe mich auf Anraten des örtlichen Pfarrers mal vorgestellt und sachkundig gemacht.
Hat noch nicht mal 10 Minuten gedauert.
Habe die Mitarbeiter mitten in ihrem geschäftigen Treiben getroffen. Obwohl die Öffnunsgzeit erst einige Stunden später sein sollte.
Für mich ging es u.a. darum, ob ein Engagement von mir oder anderen Projekt-Mitarbeitern bei der Berliner Tafel sinnvoll ist.
Es stellte sich heraus, dass durchaus Mitarbeiter gebraucht werden.
Aber es sei wichtig, möglichst jede Woche am Donnerstag dabei zu sein. Wenigstens von 10:00 bis 16:00 Uhr. Andere Mitarbeiter sind schon um 07:00 Uhr auf der Matte und bleiben bis 18:00 Uhr.
Ein knackiger Arbeitstag.
Schließlich ist das hier eine der größten, wenn nicht sogar die größte Ausgabestelle Berlins.
Wöchentlich kommen ca. 300 Familien zur Tafel, d.h. bis zu 600 Personen stehen hier an.
Wahnsinn.
Umso toller, dass diese Ehrenamtlichen dort ihre Arbeit machen.
Etliche sind wohl Rentner.
Ich finde diese Arbeit sehr gut.
Sehe aber aktuell keinen zeitlichen Freiraum, um mich hier verlässlich einzubringen.
Wenn ich Bernd Siggelkow wäre (Berliner Arche), dann würde ich überlegen, hier eine Zweigstelle zu eröffnen. Die Not ist da. Helfer werden gebraucht.
Der wohl leitende Mitarbeiter der Berliner Tafel schickte mir noch ein “Gottes Segen” nach.
Fand ich nett. Gott segne auch ihn.
Zum Zweiten:
Berliner leben länger – wenn sie denn in reicheren Bezirken wohnen.
So ein Ergebnis der aktuellsten Berliner Gesundheitsberichts.
Die längere Lebensdauer ist wohl ein gesamtdeutscher Trend.
Ich meine:
Die höhere Lebenserwartung hängt wahrscheinlich auch nicht direkt mit dem Wohnort zusammen, sondern damit, wieviel Geld man hat, um sich gesund zu ernähren.
So wurde es mit dem Gesundheitsbericht 2003/2004 festgestellt.
Das heißt:
Wer arm ist, wird eher krank und stirbt früher.
Wer reich ist, bleibt eher gesund und lebt länger.
Hier begegnen sich meine Titelthemen:
Ihr gemeinsamer Nenner ist in diesem Fall die Armut in Berlin.
Hier noch Linxsss:
- Morgenpost zum Gesundheitsbericht
- Der Basisbericht zum Download
- BerliNews: Armut macht krank (zum Gesundheitsbericht 2003/2004)
Schlagworte: Berliner Gesundheitsbericht, Berliner Tafel, Download, Pillnitzer Weg, Spandau, Staaken