Diskriminierung der Christenheit

By dikosss

Würdest Du – als Christ – bedenkenlos über solche Themen schreiben:


- Dass in der Bibel geschrieben steht, dass Homosexualität eine Sünde ist?

- Dass Mohammed nicht wirklich göttlich inspiriert sei?

- Oder andere Themen, die starken Widerstand auslösen könnten?

Hintergrund meiner Frage:
Ich habe das Buch “The Criminalization Of Christianity” ausgeliehen bekommen.
Ich wusste nicht, worum es in diesem Buch geht.
Es wurde aber schnell deutlich:
Eine der Hauptthesen scheint zu sein, dass es eine Bewegung von Homosexuellen geben soll, die planmäßig gegen Christen vorgehen, die z.B. solche Sätze äußern wie “Homosexualität ist Sünde”.
Man solle sich darauf gefasst machen, dass sich dieser Trend verschärfen werde.

An sich bin ich gegen Panikmache und das Heraufbeschwören von “Freund-Feind-Schemata”.
Allerdings werden in dem Buch Vorfälle dargestellt, die tatsächlich teilweise durch die Presse gingen (s.a. der schwedische Pastor, der für eine solche Äußerung in das Gefängnis sollte).

Aber es gibt vielleicht auch andere brenzlige Themen:
Zum Beispiel Themen über den Islam.

Oder es mag noch andere Themen geben, mit denen man sich ziemlich schnell unbeliebt machen kann.

Wie hältst Du es damit?
Würdest Du dennoch – auch über Negatives – schreiben und berichten?
Oder hättest Du Angst vor den möglichen Folgen?
Oder gibt es gute Gründe, weshalb man solche Themen an sich meiden sollte?

P.S. Nachträgliche Einfügung:
Hier (jesus.de) habe ich auch andere gefragt.
Es gibt einige, dieAngst hätten.
Andere nicht.
Aber bei etlichen kommt hindurch:
Eigeninitiativ würde wohl kaum einer solche Themen ansprechen. Nur auf Nachfrage.

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5 Antworten zu “Diskriminierung der Christenheit”

  1. Olifant sagt:

    In der heutigen Zeit sollte man eigentlich frei über alles reden dürfen, da es aber nach der Abschaffung des Fernmeldegeheimnisses nur eine kurze Zeit dauern wird, bis die Meinungsfreiheit auch abgeschafft wird, würde ich es nicht machen. Noch dazu dass hier in Europa sowieso der Islam über das Christentum die Oberhand gewinnt, kann ein Anschneiden von kritischen Themen sehr leicht brenzlig werden. In diesem Sinne NEIN, von Herzen jedoch JA …

  2. dikosss sagt:

    Danke für Dein Feedback!
    Kann Deine Antwort gut verstehen.
    Alles Gute,
    Dirk.

  3. Deborah71 sagt:

    Nein, ich würde nicht bedenkenlos darüber schreiben. Wahrheit ohne Liebe verletzt und kann katastrophal ins Gegenteil der gut gemeinten Absicht umschlagen.

    Im Jakobusbrief wird uns nicht umsonst die Bitte um Weisheit angetragen. Es ist wie mit dem Umgang von Prophetie: wer, wann, was, wo und wie !

    lg
    Deborah

  4. Olifant sagt:

    Wahrheit ohne Liebe?
    Das ist oft ganz schön wer, genauso wie seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben. Man sieht ja wie wir geliebt werden, mit welcher hingebunsvollen Liebe die Rentner in unseren U-Bahnen behandelt werden und wie aus blosser Liebe Flugzeuge in unsere Hochhäuser fliegen.
    Diese Nächstenliebe kann oft wirklich schwer sein …

  5. Deborah71 sagt:

    Hi, Olifant, wie sollen sie lieben, wenn sie die Agape-Liebe Gottes, die der Heilige Geist in unsere Herzen gegossen hat, nicht haben?
    Es fällt uns ja oft schon schwer, uns daran zu erinnern und daraus zu leben.

    Und ist es nicht so, wenn ich Gott um mehr Liebe für “Feinde” bitte, dass ich damit auch um mehr Gelegenheiten zur Anwendung bitte?
    Ich kann Leid und Unrecht nicht immer einfach verhindern, ich kann aber verhindern, dass ich darüber bitter werde. Bewahre dein Herz mit allem Fleiss,….. Spr 4,23.. wenn ich bitter werde, habe ich schon verloren.

    Ein wichtiger Schlüssel ist in der Selbstliebe: sich selbst Fehler vergeben, die Gott einem schon lange vergeben hat. Sonst steht man sich selbst im Weg und der Selbstärger platzt im ungünstigsten Moment gegen jemand anderen heraus. Und dann ist es um die Nächsten-,bzw. Feindesliebe in dem Moment geschehen.

    lg
    Deborah

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