Bevor ich zur Predigt nach Velten sause, gebe ich vorab (sozusagen brandaktuell) diese Gedanken zu Markus 10 weiter (Inhalt: Jesus segnet die Kinder):
1. Geistlichkeit besteht nicht darin, ungestört bei jeder Predigt zuzuhören und bei jeder Bibelstunde präsent zu sein. Sondern:
Geistlichkeit besteht darin, dem hilfesuchenden Menschen jederzeit Hilfe und Segen zu geben.
Und sei es mitten in der Predigt.
So tat’s Jesus.
2. Geistlichkeit besteht nicht darin, die Leistungsträger mehr und mehr zu fördern. Sondern:
Geistlichkeit besteht darin, gerade den Außenstehende, Machtlosen und Titellosen Raum zu geben und sie in den Mittelpunkt zu stellen.
Selbst, wenn die Leistungsträger dagegen sind.
So tat’s Jesus.
3. Geistlichkeit besteht nicht darin, dass wir 10-Punkte-Programme entwickeln oder als Gemeinde die 200′er-Grenze überschreiten. Sondern:
Geistlichkeit besteht darin, in der bewussten Abhängigkeit und Machtlosigkeit zu Jesus zu kommen.
Dann wird Er mehr tun, als wir erbeten haben.
So tat’s Er:
Er wurde um Segen gebeten.
Er gab Nähe, schenkte Segen und setzte die Machtlosen zum Vorbild.
Schlagworte: Bibelandacht, Christsein, Geistlichkeit, Jesus, Machtlose, Markus-Evangelium, Predig