Unser Treffen
Motiviert durch den Beitrag von Björn zum Thema „Glaube und Handeln“, schreibe ich darüber, was wir gestern getan haben!
Gestern haben wir uns wieder im Staakener Kiez getroffen.
Unser Wunsch besteht in erster Linie darin, dass Menschen aus dem Kiez mehr von Jesus und der Gnade Gottes kapieren und sich ihr Leben zum Besseren ändert.
Das Thema in diesem Monat ist „Sehnsucht“.
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Es waren gestern wieder einige Jesus-Insider dabei.
Darunter sind auch zwei Christen aus anderen Gemeinden.
Sie sind relativ regelmäßig (fast immer) bei unseren Treffen dabei.
Auch, wenn wir keine Christen „abwerben“ wollen – aber es ist ermutigend, solche Menschen kennenzulernen, die sich vom „Gast“ zum „Beistand“ entwickeln.
Die Überraschung des Abends war für mich, dass eine meine Schwestern (im irdischen Sinne und mittlerweile auch im jesusmäßigen Sinn) vorbeikam und gleich noch zwei Bekannte mitgeschleppt hat.
Das hat mich echt gefreut.
Und es verdeutlicht mal wieder:
Die meisten Menschen lassen sich aufgrund von Beziehungen auf solche Versammlungen ein und weniger deshalb, weil sie einen Einladungsflyer im Briefkasten haben.
Schön war es auch, dass eine weitere Bekannte mal wieder auftauchte, die irgendwie Interesse an dem Thema „Jesus“ zu haben scheint, aber m.E. doch auf großer Distanz ist. Ich denke, dass all das, was sie schon mitbekommen hat, nicht ohne Segen an ihr vorübergehen wird.
Total dankbar bin ich immer wieder über unsere zwei Musikerinnen, die fast immer dabei sind, wiewohl sie genügend anderes am Hacken haben.
Notfalls musiziert eine von ihnen auch mal alleine.
Und das eine Mal, wo keine von ihnen konnte, hatten wir eine Chinesin zu Gast, die eigentlich nur mal schauen wollte, ob das Projekt was für sie sein könnte. Sie sprang musikalisch spontan ein und spielte auf hervorragende Weise Klavier. Sie hatte in Shanghai Musik studiert.
So kann Gott uns musikalisch versorgen.
Nach wie vor frage ich mich (und manchmal sogar Gott Himself, was ja eigentlich das Sinnvollere ist), was Gott mit uns konkret vorhat.
Durch verschiedene Gebetseindrücke ist mir bislang eher das Motto bekannt:
Gott will sich hier eine geistlich-gesinnte Gemeinde des Lobpreises bauen.
Er wird es tun!
Und:
Er will Sein Volk aus der Gefangenschaft befreien und sie in das verheißene Land führen.
Wir werden Zeugen davon sein.
Konkret kann das ziemlich viel bedeuten.
Zuerst deute ich es auf die Menschen in diesem Kiez.
Aber mittlerweile überlege ich manchmal, ob Gott vielleicht zuerst die Christen versammeln will, die mit Jesus angefangen haben, aber irgendwie „gefangen“ sind.
Denn in unserem Team und unter unseren Gästen sind etliche, die in bestimmten Verhältnissen „gefangen“ sind, sich eigentlich nach göttlicher Freiheit sehnen, aber in ihrem bisherigen (christlichen/gemeindlichen) Umfeld nicht das erleben, was sie brauchen.
Sollen unsere Treffen ein Puzzlestück für ihre „Befreiung“ sein?
Tags: Evangelisation, Gemeindebau, Gemeindegründung, Mission, Staaken-Projekt
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Januar 6, 2008 at 12:26
Hallo Dirk.
Genau so. Das macht mir Mut und fordert mich heraus. Karlsruhe ist anders als Berlin, aber da macht jemand was! Danke! Es tut immer gut so ein positives Feedback zu bekommen…
Januar 6, 2008 at 1:11
[...] Unsere Treffen – der Ablauf Eigentlich wollte ich darüber schreiben, was wir tun. Und nun habe ich darüber geschrieben, wer dabei war (”Unsere Treffen“). [...]
Januar 7, 2008 at 11:17
Lieber Dirk!
Ich fand das Treffen sehr bereichernd und ermutigend! Danke dafür!
Ich finde es auch toll, dass halbe Atheistinnen und Muslime mit Offenheit und ohne Bekehrungswut empfangen werden!
Vielleicht ist es so, wie Du schreibst, dass es viele „gefangene“ Christen gibt und einige davon beim Staaken-Projekt sind/waren – wie ich zum Beispiel!
Manchmal denke ich, der Beginn der eigenen Heilung bzw. Befreiung trägt doch einen Teil bei zur gesellschaftlichen, also umfassenderen Heilung oder Befreiung. Weil jeder von uns ist ein Puzzlestück und jede individuelle Handlung ist relevant.
Klingt im ersten Moment wohl irgendwi größenwahnsinnig. Aber eigentlich heißt das nur: Wir sind verantwortlich für das, was auf dieser Welt passiert – erst recht als Christen!
Oder wer ist hier das Salz und das Licht und so?
Januar 7, 2008 at 11:18
…übrigens: Es ist jetzt nicht 11.17 nachmittags. Frag mich nicht, WER hier lügt , aber auf meiner Uhr ist es 00.20 Uhr!…
Januar 8, 2008 at 10:22
„…übrigens: Es ist jetzt nicht 11.17 nachmittags. Frag mich nicht, WER hier lügt , aber auf meiner Uhr ist es 00.20 Uhr!…“
„Lüge ist immer von Satan!“ würden manche Christen sagen.
„Lüge ist Leid und Leid müssen wir hinnehmen!“ würde mancher Fatalist sagen.
„Lüge ist Sünde und braucht Vergebung!“ würden andere Christen sagen.
„Lüge kann es nur geben, wenn es auch Wahrheit gibt – da Wahrheit aber immer subjektiv ist, ist es nach meinem Denken keine Lüge!“ würde ein Relativist sagen.
Ich würde sagen:
„Das hat wohl irgendwas mit der Software zu tun… aber was?“