Der Schrei der Wildgänse – Teil I

„Der Schrei der Wildgänse – Aufbrechen zu einem freien Leben in Christus, jenseits von Religion und Tradition“ – so der Titel eines Buches, das ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe (ich liebe Geschenke!).

Die Daten:
Von Wayne Jacobsen und Dave Coleman.
Erschienen in Deutschland bei „GloryWorld-Medien“.
Das Original ist von Lifestream Ministries („So You Don’t Want to Go to Church Anymore“).

Der Inhalt (in ein paar Stichworten):
Es geht GEGEN christliche Religion und FÜR ein Leben mit Jesus.
GEGEN religiöse Systeme und FÜR ein Leben mit Jesus.

Die Botschaft wird fiktiv dargestellt:
Ein Co-Pastor kommt in seiner Gemeinde nicht mehr klar. Schwierigkeiten häufen sich und es ist zunehmend anstrengend, die Maschinerie „Gemeinde“ am Laufen zu halten.
In dieser Zeit begegnet er einem Mann namens John (ist es Johannes, der Apostel?).

Durch etliche Gespräche mit ihm, findet der Co-Pastor zu einem erfüllteren Leben mit Jesus.
Dafür muss er durch einige Krisen durch.
Dafür muss er manche klassischen Vorstellungen von Gemeinde und Christsein hinter sich lassen.

Und der Leser beginnt, auch die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.

Meine Empfindung:

Der Stil der Erzählung hält den Gedankenfluss lebendig.
Es fällt leicht, zu folgen.
Schriftstellerisch keine Meisterleistung, aber es geht ja auch mehr um den Inhalt.

Und der ist faszinierend.
Ich könnte nicht sagen, dass die Autoren gegen die etablierte Kirche an sich wären.
Aber sie sind sehr skeptisch.
Es entsteht der Eindruck, dass sie es wohl für eher schwierig und in manchen Fällen wohl für unmöglich halten, eine Gemeinde mit klassischen (religiösen) Strukturen zu reformieren.

Es wird aufgedeckt, wie die meisten kirchlichen Strukturen das Leben mit Jesus nicht fördern, sondern verdecken oder verhindern.
Und etliche Gemeinden sind dann irgendwann an dem Punkt, dass es mehr darum geht, das Programm aufrecht zu erhalten, aber nicht mehr mit Jesus zu leben.
Draußen steht „Jesus“ drauf, aber drinnen geht es um Religion, das Aufrechterhalten von Strukturen und um Machtkämpfe.

Dabei muss es nicht bleiben.
Die Alternative, die von den Autoren aufgezeigt wird, scheint lebbar zu sein, aber erfordert eine Menge Selbstreflektion und den Mut zur Freiheit – verwurzelt in Jesus.

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2 Comments on “Der Schrei der Wildgänse – Teil I”


  1. [...] Der letzte Teil des Buches “Der Schrei der Wildgänse” (ein erster Eindruck: hier) scheint eine Art Essenz der vorangegangenen Erzählung zu [...]


  2. [...] haben mich die Autoren in meinen Ansichten bestärkt, in anderen in Frage gestellt (hier ein erster und zweiter Einblick in das [...]


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