Prophetische Eingaben

Als (menschlicher) Initiator des Staaken-Projekts berufe ich immer wieder Teamtreffen ein.

Manchmal auch aus eigener Unsicherheit („Ist der Weg noch gut, den wir gehen?“).

Dabei zweifle ich durchaus an meinen Leiterqualitäten.
Gott hat mir zwar verschiedene Gaben gegeben, so z.B. auch das Herz dafür, dass andere Christen im Glauben wachsen (=Hirtendienst) – aber ich bin sicher nicht der geborene Leiter.
In einem Test wurde ich als „spontaner Idealist“ charakterisiert.

Auf jeden Fall ist es mir sehr wichtig, dass das Team noch an Bord ist, dass Austausch-Chancen bestehen, dass gut kommuniziert wird…
und, dass wir gemeinsam beten.

Und dabei hat Gott einem Teammitglied einen Bibelvers eingegeben:
Sie meinte, dieser Vers sei ihr während/kurz nach der Gebetszeit in den Sinn gekommen:
Jesaja 14,26.

Ich schaute nach und las:
„Das ist der Ratschluß, den er hat über alle Lande, und das ist die Hand, die ausgereckt ist über alle Völker.“

Das Teammitglied wusste auch nicht, was in diesem Vers steht – erst, als sie selber nachgelesen hat.
Ich selber habe schon öfters – und gerade im Zusammenhang mit diesem Projekt – ähnliche Erfahrungen gemacht: Eine Versangabe kommt in den Sinn, ich lese nach und denke: „Das passt!“
Mittlerweile gibt es sicherlich 5-6 solcher Eindrücke.

Der Kontext des Verses besagt, dass Gott sein Volk von der Knechtschaft Assyriens und der Philister befreien wird. Er wird es tun – niemand anders. Er wird Zion gründen, damit die Elenden eine Zuflucht haben.

Was mich fasziniert, ist das:
Bei den Versen, die mir Gott auf ähnliche Weise gezeigt hat, geht es immer wieder um das gleiche Thema:
Gott will Sein Volk befreien.
Und nur Er wird es tun.
Er will sie in das verheißene Land führen und etwas Neues gründen.

Immer wieder das gleiche Thema.

Ich bin nicht ganz sicher, wie ich das für das Projekt interpretieren soll.
Klar wird: Das Eigentliche tut Gott. Wir werden Zeugen davon sein.
Aber was das methodisch heißt (Art und Weise, Zielgruppe etc.), weiß ich nicht.

Sollten wir uns mehr auf Kinder konzentrieren?
Auf Jugendliche?
Mehr Treffen anbieten?
Nur zum Gebet und Lobpreis treffen?
Keine Ahnung.

In einem bestärkt es mich:
Es ist gut, dass wir da sind.

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2 Comments on “Prophetische Eingaben”

  1. Deborah Says:

    „Tu das, was dir vor die Hände kommt. “ Das habe ich vor einigen Jahren gesagt bekommen und beim Lesen hier, klingt es wieder genauso stark. Reich Gottes bauen sind in erster Linie keine Projekte oder Zielgruppen, es ist der Mensch, der gerade vor dir steht und ein Lächeln, ein Wort, eine Aufmerksamkeit, eine Hilfe (und wenn es auch mal ein klares Nein zu etwas ist) braucht. Daraus entwickelt sich dann das, was Gott haben will. Und im Rückblick wirst du sagen: so fein und passend hätte ich das nie planen können.
    Sei gesegnet mit Ausdauer und offenen Augen
    Deborah

  2. dikosss Says:

    Danke für die Ermutigung!
    Frohe Weihnachten!


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