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	<title>Kommentare zu: &#8230;oder: Wie teile ich?</title>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2007/12/03/oder-wie-teile-ich/#comment-34</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 18:32:35 +0000</pubDate>
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		<description>Anbei noch ein link zu Beiträgen von Peter zum Thema &quot;Glaube vs. Versicherungen&quot;, was im weiteren Sinne auch mit Teilen zu tun hat:
http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/06/21/konsumgesellschaft/glaube-vs-versicherungen-4-beispiele-tragender-gemeinschaft</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Anbei noch ein link zu Beiträgen von Peter zum Thema &#8222;Glaube vs. Versicherungen&#8220;, was im weiteren Sinne auch mit Teilen zu tun hat:<br />
<a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/06/21/konsumgesellschaft/glaube-vs-versicherungen-4-beispiele-tragender-gemeinschaft" rel="nofollow">http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/06/21/konsumgesellschaft/glaube-vs-versicherungen-4-beispiele-tragender-gemeinschaft</a></p>
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		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2007/12/03/oder-wie-teile-ich/#comment-33</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 09:40:12 +0000</pubDate>
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		<description>Das Beispiel mit den 2-3 € ist nur ein kleines, alltägliches Puzzlestück.
Das Ding ist doch:
Unser Leben besteht aus &quot;dem&quot; Alltag.
Selten sind wir zu großen Heldentaten aufgefordert.
Unser Alltag besteht wiederum aus vielen kleinen Details.
Die 2-3€ sind so ein Detail.

Dabei darf es nicht stehen bleiben.
Es müssen andere Details dazu kommen.
Sich Zeit für jemanden nehmen, jemanden beim Umzug helfen, jemanden zwischendurch und einfach so eine Karte schreiben...
Letztlich geht es um ein Sich-Verschenken (was mir ziemlich schwer fällt, weil ich mich gerne bei mir habe!).

Einiges hängt auch vom Wohnort ab.
Manche begegnen tagtäglich der Armut.
Andere sehen das höchstens im Fernsehen.
Trotzdem glaube ich, dass es auch seelisch Arme gibt oder geistig Arme gibt.
Die mögen zwar materiell gesegnet sein, sind aber vom Konsum gefangen und brauchen eigentlich eine Horizonterweiterung.

Wer immer wieder der Armut begegnet, kann sich schnell ohnmächtig fühlen.
Man gibt den EURO nicht mehr, weil man meint, es würde nur das eigene Gewissen befriedigen.
Der Bettler hingegen würde es sehr toll finden, wenn wir unser Gewissen befriedigen. :-)

Natürlich wird damit nicht das Problem der Armut gelöst.
Es gibt wahrscheinlich auch nicht DAS Patentrezept, sondern eben viele Puzzlestücke.
Eines der authentischsten ist für mich die &quot;Christen-WG&quot; mit Shane Claiborne.
Bewusst in das Ghetto ziehen, bewusst das Leben mit Armen teilen - und das heißt nicht immer: Ich gebe Geld!
Sondern das heißt dann vielmehr: Nachhilfe zu geben, Reparaturarbeiten durchführen, in der Nachbarschaft anpacken...

Das bleibt für mich schon herausfordernd:
Wie kann ich das in meinem Umfeld leben?
Oder gar:
Sollte ich auch in ein Berliner &quot;Problemkiez&quot; ziehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Beispiel mit den 2-3 € ist nur ein kleines, alltägliches Puzzlestück.<br />
Das Ding ist doch:<br />
Unser Leben besteht aus &#8222;dem&#8220; Alltag.<br />
Selten sind wir zu großen Heldentaten aufgefordert.<br />
Unser Alltag besteht wiederum aus vielen kleinen Details.<br />
Die 2-3€ sind so ein Detail.</p>
<p>Dabei darf es nicht stehen bleiben.<br />
Es müssen andere Details dazu kommen.<br />
Sich Zeit für jemanden nehmen, jemanden beim Umzug helfen, jemanden zwischendurch und einfach so eine Karte schreiben&#8230;<br />
Letztlich geht es um ein Sich-Verschenken (was mir ziemlich schwer fällt, weil ich mich gerne bei mir habe!).</p>
<p>Einiges hängt auch vom Wohnort ab.<br />
Manche begegnen tagtäglich der Armut.<br />
Andere sehen das höchstens im Fernsehen.<br />
Trotzdem glaube ich, dass es auch seelisch Arme gibt oder geistig Arme gibt.<br />
Die mögen zwar materiell gesegnet sein, sind aber vom Konsum gefangen und brauchen eigentlich eine Horizonterweiterung.</p>
<p>Wer immer wieder der Armut begegnet, kann sich schnell ohnmächtig fühlen.<br />
Man gibt den EURO nicht mehr, weil man meint, es würde nur das eigene Gewissen befriedigen.<br />
Der Bettler hingegen würde es sehr toll finden, wenn wir unser Gewissen befriedigen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Natürlich wird damit nicht das Problem der Armut gelöst.<br />
Es gibt wahrscheinlich auch nicht DAS Patentrezept, sondern eben viele Puzzlestücke.<br />
Eines der authentischsten ist für mich die &#8222;Christen-WG&#8220; mit Shane Claiborne.<br />
Bewusst in das Ghetto ziehen, bewusst das Leben mit Armen teilen &#8211; und das heißt nicht immer: Ich gebe Geld!<br />
Sondern das heißt dann vielmehr: Nachhilfe zu geben, Reparaturarbeiten durchführen, in der Nachbarschaft anpacken&#8230;</p>
<p>Das bleibt für mich schon herausfordernd:<br />
Wie kann ich das in meinem Umfeld leben?<br />
Oder gar:<br />
Sollte ich auch in ein Berliner &#8222;Problemkiez&#8220; ziehen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Lisa</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2007/12/03/oder-wie-teile-ich/#comment-31</link>
		<dc:creator>Lisa</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 16:19:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wenn ich den Wocheneinkauf mache, könnte ich für 2-3 EURO ein bisschen mehr kaufen und diese Waren an Nachbarn oder Freunde verschenken.&quot;
Das wäre natürlich ein schönes Zeichen der Liebe und Aufmerksamkeit. 
Aber ist es nicht dringender, den Bedürftigen zu geben? Auf meinen U- und S-Bahnfahrten durch Berlin begegnen mir täglich mindestens drei bedürftige Menschen, die mir ihre Armut und ihr Leid ans Herz legen mit der Bitte um Spende. 
Ich weiß, dass ein Euro oder Essen, das ich spende, die Armut nicht beseitigt und vielleicht nur dazu da ist, um mein schlechtes Gewissen oberflächlich zu beruhigen. Jedenfalls ist es einfach, die 2-3€, die ich beim Einkauf mehr ausgebe, nicht meinen reichen Nachbarn zu widmen, sondern den Ausgestoßenen. 
Das reicht allerdings nicht wirklich, ist nur ein Anfang...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Wenn ich den Wocheneinkauf mache, könnte ich für 2-3 EURO ein bisschen mehr kaufen und diese Waren an Nachbarn oder Freunde verschenken.&#8220;<br />
Das wäre natürlich ein schönes Zeichen der Liebe und Aufmerksamkeit.<br />
Aber ist es nicht dringender, den Bedürftigen zu geben? Auf meinen U- und S-Bahnfahrten durch Berlin begegnen mir täglich mindestens drei bedürftige Menschen, die mir ihre Armut und ihr Leid ans Herz legen mit der Bitte um Spende.<br />
Ich weiß, dass ein Euro oder Essen, das ich spende, die Armut nicht beseitigt und vielleicht nur dazu da ist, um mein schlechtes Gewissen oberflächlich zu beruhigen. Jedenfalls ist es einfach, die 2-3€, die ich beim Einkauf mehr ausgebe, nicht meinen reichen Nachbarn zu widmen, sondern den Ausgestoßenen.<br />
Das reicht allerdings nicht wirklich, ist nur ein Anfang&#8230;</p>
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		<title>Von: Gesellschaftliche Aspekte &#171; dikosss blog</title>
		<link>http://dikosss.wordpress.com/2007/12/03/oder-wie-teile-ich/#comment-30</link>
		<dc:creator>Gesellschaftliche Aspekte &#171; dikosss blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2007 17:22:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] - und es reicht nur knapp oder gar nicht. Umso mehr müssen sich unsere christlichen Gemeinden zu Tauschgemeinschaften [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8211; und es reicht nur knapp oder gar nicht. Umso mehr müssen sich unsere christlichen Gemeinden zu Tauschgemeinschaften [...]</p>
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