Glaubensseminar, das Projekt und Liegestütze
1. Heute Abend war ich zum zweiten Mal Gastredner beim Glaubenskurs „Christ werden, Christ bleiben“, ein, wie schon erwähnt, eher landeskirchlich-geprägter Kurs, der aber mit ähnlichen Elementen wie der Alpha-Kurs glänzt (Abendbrot, Gesprächsgruppen…).
Einer der deutlichen Unterschiede:
Beim Alpha-Kurs kommt man relativ schnell zum Eingemachten.
„CwCb“ fängt im Vergleich dazu eher bei Null an.
Vergleiche hier verschiedene Glaubenskurse: glaubenskurse.de
2. Das Projekt in Staaken wurmt mich.
Frage mich zunehmend, ob ich noch in der richtigen Spur bin.
Gott hatte mir für den Kiez was auf’s Herz gelegt.
Dann immer wieder Gebet. Und immer wieder konkrete biblische Zusagen und Ermutigungen.
Wenn das nicht „Reden Gottes“ war, was dann?
Dann eine „Wegebnung“, indem wir einen Saal der Landeskirche mieten konnten, die LKG Radelandstraße uns anteilig für ca. 1 Jahr unterstützt und sich ein paar Mitarbeiter haben finden lassen.
Nach ca. 5 Monaten dann die ersten nichtchristlichen Gäste aus dem Kiez.
Auch schon einen Info-Tisch durchgeführt.
Wege im Kiez gesäubert.
Einen älteren Mann im Hochhaus hin und wieder besucht.
Beim Stadtteilfest mitgemacht.
So weit, so gut.
Nur:
Ich habe nicht wirklich Freiraum.
Will bis Mitte nächsten Jahres mein Bibelstudium geschafft haben.
Bin noch in der Teenyarbeit der LKG Radelandstraße drin und in manch anderen, einzelnen Aktionen involviert.
Es läuft noch ein Hauskreis der LKG bei uns.
Kurzum:
Zu wenig Freiraum für das Projekt.
Weiß nicht, ob es gut ist, einfach einen cut zu machen und meine Aktionen in der LKG zu beerdigen.
Könnte an manchen Punkten auch lieblos sein, vielleicht sogar unverantwortlich.
Will mich aber auch nicht als unentbehrlich sehen.
Wünschte mir manchmal, dass mich „meine“ Gemeindeleitung freisetzen würde.
Dabei habe ich so viele Ideen für das Projekt!
Kneipen-Gottesdienste initieren.
Mit den Russen Schach spielen und ihre Sprache lernen.
Bei der Berliner Tafel mithelfen.
Usw.
Wie soll es nur weitergehen?
Zur Zeit bete ich u.a. das:
Gott möge mir auch die finanziellen Möglichkeiten geben, um am Projekt auf Dauer dran zu bleiben.
Vorausgesetzt, Er will, dass ich am Projekt-Ball bleibe.
3. Bin vor ca. einer Woche mit 23 Liegestütz in die „Sakrower See“-Wette gestartet.
Bin jetzt bei 27 Liegestütz.
Bis 14.02.2008 muss ich 87 schaffen, sonst heißt es: kalt baden!
Tags: Glaubenskurs, Liegestütz, Staaken-Projekt
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