Stress oder Zeichen Gottes?
Posted November 5, 2009 by dikosssCategories: Sporadisches & Spontanes
Seit Dienstag ist mein PC nahezu funktionsunfähig. Dabei wollte ich doch nur das Gehäuse wechseln…
Ein schlichter Austausch des mainboards mit gravierenden Folgen.
Zuerst wurde die Festplatte nicht mehr angesprochen.
Alles ausprobiert: Jumper setzen, IDE-Kabel überprüfen, verschiedene Speichermodule getestet etc.
Irgendwann wurde die Festplatte angesprochen.
Da die Festplatte partitioniert ist (Linux/Windows) startete GRUB.
Windows konnte geladen werden.
Linux nicht.
Verschiedenes versucht…u.a. neues IDE-Kabel draufgesteckt, die Festplatte mit einem anderen Stromkabel versehen… und siehe da: gestern Abend (Mittwoch) konnte ich sogar Linux starten!
Super – alle anderen Verbindungen auch wieder an das mainboard…Soundkarte, USB, die anderen Laufwerke anschließen…
Pustekuchen. Kein Strom mehr. Der PC startete überhaupt nicht.
Anderen PC von Verwandten angeschleppt. Netzteil damit verbunden und überprüft. Funktioniert.
Was dann?
Alle Geräte wieder ab, nur noch Festplatte und Grafikkarte ran.
PC startet wieder.
Aber der Bildschirm bleibt schwarz.
Wieder den anderen PC genommen und die Grafikkarte überprüft. Daran liegt es nicht.
Sitzt das Monitorkabel? Ja.
Sitzt die Grafikkarte? Ja.
Nun also die Festplatte an den anderen PC angeschlossen.
Denn über den anderen PC bekomme ich den Monitor zum Laufen.
Und was kommt nun?
Fehlermeldung.
Grub Error 21.
Versuche nun, von einer Live-Linux-CD zu booten. Einstellungen im BIOS geändert.
Die Festplatte erkennt der PC beim Hochfahren gar nicht. Muss vielleicht die IDE-Kabel anders verbinden. Die Jumper überprüfen. Primary, slave…
Wie dem auch sei: der andere PC bootet nicht von der CD.
Nach fast drei Tagen der PC-Beschäftigung bin ich gestresst.
Meine Daten!
Habe zwar vor ca. 1,5-2 Wochen alle Daten gesichert. Aber die aktuellsten fehlen.
Gestern nun der Panik-Kauf: Neues Mainboard, neues Netzteil… kommt frühestens morgen an.
Sitze nun am Laptop.
Meditiere.
Habe in den letzten Tagen einiges Computerwissen vertieft.
Bin abhängig vom PC.
Setze „alles“ dran, um die Kiste zum Laufen zu bekommen.
Setze ich auch „alles“ ein, um mit Gott verbunden zu sein?
Das Haus Gottes
Posted November 3, 2009 by dikosssCategories: Systematisches
beginnt nicht, wenn Du durch die Tür des Gemeindehauses gehst.
Die Gemeinde als Organismus ist das „Haus Gottes“.
Egal, ob diese Gemeinde ein Gebäude besitzt oder nicht.
Das heißt dann auch:
Als Christ bist Du ein Teil dieses Hauses.
Es geht sogar weiter:
Du bist der Tempel Gottes!
Das Haus Gottes hat keinen festen Standort. Es bewegt sich.
Lasst uns nicht sakramental in Bezug auf Räume und Gebäude werden!
Zum Selbstlesen:
Hebräer 3,6; 1.Petr 2,5; 1.Kor 3,16 f.; 1.Kor 6,19; 2.Kor 6,16 etc.
Der vierte Abend
Posted Oktober 30, 2009 by dikosssCategories: Gemeindegründung, church planting
Heute ist die Jugendgang zum vierten Mal in Folge in unserem Jugendkreis gewesen. Heute waren es sieben Teilnehmer, einer mehr als vor einer Woche. Auffällig: Wenn „unsere“ beiden Mädels nicht dabei sind, sind die Jungs etwas weniger „brav“. Auffällig: Die Leute standen schon vor 18:00 Uhr am Treffpunkt und waren damit pünktlicher als ich. Auffällig: Sie begeben sich recht schnell an die Tische und warten darauf, dass der fromme Teil beginnt. Auffällig: Nach dem frommen Teil sind sie immer ziemlich schnell wieder weg. Es sei denn, die Mädels sind da, dann kommen sie auch mal wieder zurück.
Sehr gut: Für einen hatten wir letzte Woche in seinem Beisein um gesundheitliche Besserung gebetet und heute waren seine ersten Worte beim Hineingehen (sinngemäß): „Mir geht’s besser. Ihr habt ja auch gebetet.“
Ich merke:
Gott öffnet hier eine Tür.
Ich merke:
Wir können sie nicht „greifen“… sie suchen aktuell kaum engeren Kontakt. Der fromme Teil scheint tatsächlich einer der Hauptgründe zu sein, weshalb sie kommen. Aber dann sind sie auch wieder weg.
Ich merke:
Auf Dauer ist der bloße Freitags-Treff kein guter Zustand. Beziehungen müssen aufgebaut werden. Sich kennenlernen. Hinter die Fassade gucken. Vertrauen geben und bekommen.
Aber wer soll das leisten?
Das kann gut eine 1/3-Stelle oder mehr füllen.
Soll ich das leisten mit einem unserer Mitarbeiter?
Wenn, dann muss Gott das sehr deutlich machen.
Schön wäre es auch, wenn Gott andere, jüngere Mitarbeiter beruft – die wir aktuell noch nicht haben.
Europa erwacht…
Posted Oktober 30, 2009 by dikosssCategories: Politik
Der Lissabon-Vertrag kommt. Tschechien wird mit wohlwollenden Kompromiss-Angeboten unter die Fittiche genommen. Man hat aus der Irland-Lektion gelernt. Siegessicher werden schon die beiden wichtigsten europäischen Ämter der kommenden Zeit verhandelt. Tony Blair scheidet als Ratspräsident aus. Und weil die Briten damit geschlagen werden, wird ihnen m.E. ein Gegenangebot gemacht: David Miliband als Hoher Vertreter für die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik! Also als künftiger EU-Außenminister mit besonderen Befugnissen.
Schon 2008 hatte ich auf diese Möglichkeit hingewiesen, dass Miliband der Nachfolger von Solana wird. Politisch war das scheinbar schon vor über einem Jahr klar. Und es könnte – Achtung, es folgt eine steile These, mit der ich keinen Anspruch auf Richtigkeit erhebe (ich bin mir der Zwiespältigkeit durchaus bewusst) – sogar in biblische Prophetien passen.
Letztlich: Wer auch immer es wird – die Aufrüstung geschieht schon und wird weiter vorangetrieben…
das römische Reich will expandieren.
Auffällig,
Posted Oktober 30, 2009 by dikosssCategories: Politik
wie unauffällig sich viele deutsche Medien zur Zeit zum Thema „H1N1-Impfung“ verhalten…
begann nicht vor kurzem eine der größten Impfaktionen Deutschlands… gar der gesamten Welt?
Zwei Worte
Posted Oktober 29, 2009 by dikosssCategories: Lustiges
Sagt der Lehrer zu den Schülern:
„Es gibt zwei Worte, die ich von Euch nicht hören will.
Das eine ist ‘geil’ und das andere ist ‘cool’.“
Fragt ein Schüler zurück:
„Okay. Und welche sind das?“
Sensibel für das Unsichtbare
Posted Oktober 29, 2009 by dikosssCategories: Dienstliches, Gemeindeleben - Gemeinde leben, Holistisches Christsein
Seit einigen Wochen lese ich verschiedene Bücher zu diesem Thema:
Geistlicher Kampf.
Da sind Bücher von den Powell’s dabei oder von Kraft. Dr. Koch’s Bücher habe ich teilweise schon vor Jahren gelesen. Ich höre themenbezogene Predigten, z.B. von Derek Prince. Ich fange an, selbst darüber zu predigen.
Und jetzt frage ich mich, ob ich mittlerweile allzu sehr sensibilisiert für entsprechende Gedanken bin.
Jemand erzählt mir, dass Therapien und Medikamente bislang nicht geholfen haben. Gebetet wurde auch schon viel: „Herr, hilf!“ Und ich denke nun: „Hast Du auch schon im Namen Jesu den Geistern geboten?“
Jemand berichtet von Schwierigkeiten. Es gibt kein Vor und kein Zurück. Natürlich betet man da auch. „Herr, hilf!“ Und ich überlege: „Hast Du auch schon den finsteren Mächten im Namen Jesu geboten?“
Ich reflektiere mein eigenes Leben und meine Schwierigkeiten, die ich auch nicht so einfach loswerde… habe ich schon im Namen Jesu…?
Andere Menschen fallen mir ein.
Christen, die in Bitterkeit, Gemeindedistanz oder Rebellion gefangen sind.
Nichtchristen, bei denen das Evangelium schlichtweg abperlt.
Könnte es helfen, im Namen Jesu den Dämonen zu gebieten?
Einerseits merke ich: Ich bin echt sensibilisiert. Fühle mich wie einer, der zum ersten Mal eine Brille trägt und dem plötzlich auffällt, dass voll viele Leute eine Brille tragen. „Die Brille“ ist das Thema!
Andererseits überlege ich: Habe ich womöglich jahrelang einen fundamentalen Sektor des christlichen Glaubens auf einen hinteren Platz verwiesen, obwohl dieser Sektor auf die vordersten Ränge gehört?
Und wer weiß… vielleicht spielt dieser Sektor noch viel mehr in Themen wie „Christlicher Individualismus“ oder „Unrichtige herkömmliche Gemeinden“ hinein und wir bewegen uns zu sehr auf der rein sichtbaren Ebene?
Bin am Lernen…
P.S. Die letzten beiden verlinkten Artikel sind extrem lesens- und bedenkenswert!
Gemeindegründung & Unterstützer
Posted Oktober 27, 2009 by dikosssCategories: Gemeindegründung, church planting
Als „Gemeinde in Gründung“ haben wir unser erstes Unterstützerwochenende erlebt. Einzelne Christen aus anderen Bundesländern kamen zu uns nach Staaken-Spandau-Berlin, die uns schon seit Monaten mit Gebet und z.T. Geld unterstützen.
Für uns war das sehr ermutigend. Ich finde es schlichtweg toll, dass sich Menschen aufmachen, Zeit und Kosten investieren, um uns live kennenzulernen.
Es macht gespannt, wenn wir uns dabei die aktuelle Entwicklung in Berlin anschauen:
Die Vineyards beten und arbeiten für 100 neue Gemeinden in 100 Stadtteilen Berlins.
Der Bund der FeG visiert 100 neue Gemeinden in 10 Jahren bundesweit an.
Wer hat den größeren Glauben?
Oder wird es letztlich an der Definition von „Gemeinde“ hängen?
Der Arbeitskreis der FeG für Gemeindegründung in Berlin-Brandenburg betete und arbeitete zunächst für je drei neue Gemeinden in Berlin und Brandenburg. Mittlerweile ist dieses Ziel fast erreicht und es ist Glauben für 30 neue Gemeinden bis 2020 vorhanden.
All das – und ähnliches – erregt internationale Aufmerksamkeit anderer Gemeinden und Verbände, die verstärkt nach Berlin schauen.
Es scheint, als würden sich in den nächsten Jahren einige Prophetien erfüllen, die seit einiger Zeit durch die christliche Szene huschen: Berlin wird als Hauptstadt eine wesentliche geistliche Rolle für Europa spielen…
und wir als Kiezgemeinde sind ein kleines Puzzlestück darin.
Selbstdarstellung Kiezgemeinde anlässlich des obigen Wochenendes
Notstand in den USA
Posted Oktober 26, 2009 by dikosssCategories: Politik
Vorsicht Nebenwirkungen!
Die Angst vor der Schweinegrippe kann zu irrationalen Handlungen führen … oder geht es um mehr als um das H1N1-Virus?
Via Kochy, der auf die Möglichkeit von Massen-Inhaftierungen in den USA verweist, habe ich noch diese Verlinkungen aufgetan:
o Auf den Nachdenkseiten berichtet ein Arzt sein Verhältnis zur geplanten Impfung.
o Bravenewschools beleuchtet einige Folgen des ausgerufenen Notstandes in den USA (z.B. sei die Beschlagnahme aller Kommunikationsmedien möglich…).
o Und Infokrieger übersetzt die Executive Order 12919, die in diesem Notstand maßgeblich sei.
Schade, dass ich kein Experte bin.
Aber mit meinem laienhaften Verständnis von Politik und Zusammenhängen, bin ich verdutzt über solch drastische Maßnahmen. Schließlich ist „überall“ zu lesen, dass die Anzahl der Toten durch die sog. Schweinegrippe weit unter der üblichen Rate einer sonstigen Grippe liegt.
Und dann eine Notstands-Reaktion?
Diese Reaktion könnte dem „Alien-Muster“ entstammen:
Wie in einem Hollywood-Film erscheinen alle gesellschaftlichen Nöte wie ein Fliegenklecks, wenn die Aliens mit ihren UFO’s aufkreuzen.
Anders gefragt:
Könnte es sein, dass das Geschehen mit der Schweinegrippe von etwas anderem ablenken soll?
Mit Andi im Teen-K
Posted Oktober 23, 2009 by dikosssCategories: Gemeindegründung, church planting
Um 18:00 Uhr sah es noch kärglich aus im Teeniekreis: drei Teilnehmer.
Ich dachte schon in der Gegenwart von Andi, der extra mit seiner Familie zu unserem Unterstützerwochenende angereist ist, um Einblicke in unsere Arbeit zu bekommen (und uns dabei ermutigt):
„Nennt man so etwas Vorführeffekt?“
Schließlich hatte ich groß getönt, dass wir jetzt ein paar Kiez-Jungs dabei haben…
Aber sie kamen tatsächlich wieder. Diesmal nicht zu viert, sondern zu sechst. Nach und nach bekomme ich ihre Geschichten mit. Wenn man da manches hört, wundert anderes nicht.
Erstaunlich ist, dass sich einige – trotz ihrer Geschichten – bald „brav“ an den Tisch setzen und fragen, wann wir endlich anfangen…
Solche Verhaltensweisen kenne ich nur von den ganz braven und frommen Gemeindekids, die wirklich was von Jesus wissen wollen und nicht nur mitlaufen.
Wahnsinn.
Bis heute Nachmittag wusste ich nicht, was ich im Teen-K bringen soll.
Kurz vor 17:30 Uhr dachte ich an die Geschichte vom verlorenen Sohn aus Lukas 15 (nach der Volxbibel) – und dem Vater, der so ganz anders reagiert als viele es von ihren Eltern kennen. Mein Eindruck: die Story passte.
Besonders toll: Ich fragte in Anlehnung an den Schweinehüter-Job des „verlorenen“ Sohnes, welcher Job in unserer Gesellschaft das Letzte wäre.
Einer meinte dann: „Bei McDonalds putzen!“
Genau dieses Beispiel taucht in der Volxbibel auf!
Sehr cool!
Ich staune noch immer. Über diese Jungs. Über ihr Verhalten…
Wir haben als „Gemeinde in Gründung“ keinen Finger krumm gemacht, um diese Jungs zu erreichen. Wir haben gebetet… na, gut…
Ich wollte den Teen-K vor paar Wochen schon fast aufgeben, weil er so geschrumpft war und ich dachte, dass es lohnendere Arbeit gibt.
Und jetzt das!
Es ist so, wie ich es im Gebet Ende 2006 empfangen hatte:
Jesaja 44,8 – wir werden Zeugen von dem sein, was Gott tut!
Start Unterstützerwochenende
Posted Oktober 23, 2009 by dikosssCategories: Gemeindegründung, church planting
Die ersten Gäste unseres Unterstützerwochenendes sind da:
Andi & Familie!
Sie können unsere Emotionen als „Gemeindegründung“ gut verstehen, da sie selbst in der Gründung von Vineyardprojektcuxland sind.
Ich freue mich, dass sie da sind.
Jetzt geht’s mit Andi in unseren Teeniekreis und wir werden sehen, was sich dort heute abspielen wird…
und danach ein Feierabend-Bier!?
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